Volles Haus am vergangenen Sonntag im Kulturviereck in der Gillergasse – Wo war der Infostand zur Aufklärung der Pressefreiheit?
Die beiden GRÜNEN-Kandidaten Dirk Schrader und Annemarie Dewald, Gymnasiallehrerin am Hannah-Arendt-Gymnaium Haßloch, die auf der Kandiatenliste der Kommunalwahlen 2024 standen, nicht in den Gemeinderat eingezogen sind, haben das Fest für DEMOKRATIE am vergangenen Sonntag organisiert. Im Hof des Hasslocher Kulturvierecks und in den vorhandenen Räumlichkeiten war die „Hölle“ los. Ein umfangreiches Programm lockte insbesondere Schulkinder mit ihren Eltern zu der Veranstaltung an. Auch die „Omas gegen Rechts“ waren mit einem Stand im Hof vertreten. Und der Verein „Haßloch ist bunt“, macht durch die Gründerin Annemarie Dewald, auf deren Aktivitäten aufmerksam. Doch wo war der Stand, der über die „PRESSEFREIHEIT“ aufklärt? Denn die Pressefreiheit ist eine der entscheidenden Säulen einer funktionierenden Demokratie. Ohne freie und unabhängige Medien kann ein demokratisches System auf Dauer nicht bestehen.

Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben – Jugend hört interessiert zu – Geschichten müssen weitergetragen werden!
Laut RHEINPFALZ-Bericht vom 22.09.2026 hat die 15-jährige Schülerin Ylvie Masius des Hannah-Arendt-Gymnasiums eine Gesprächsrunde modereiert, darunter eine 100-jährige Zeitzeugin, die ebenfalls ihre Geschichte erzählt haben soll. Diese Gesprächsrunde sollte verdeutlichen, dass eine Brücke der Vergangenheit zur derzeitigen politischen Situation der Gegenwart geschlagen werden konnte und Zeitzeugen anmahnen, dass der Erhalt von DEMOKRATIE das höchste Gut ist, das im Grundgesetz verankert ist. Und jeder, der die Möglichkeit hat, soll für den Erhalt der Demokratie kämpfen.
Viele Aussteller, darunter der Stand der katholischen Pfarrei Hl. Klara von Assisi, war vertreten und an dem Stand war die Haßlocher Studentin Johanna, die erklärte, dass sie offen für eine bunte Gesellschaft ist. Wie Schrader und Denwald gegenüber der Presse erklären, gehe ein vielfältiges und ein demokratisches Miteinander gerade im Alltag unter, aber dennoch werde diese Vielfalt gelebt. Dies habe auch Pfarrerin Marina Horak-Werz, bestätigt. Sie ist Bildungsbeauftragte der evanglischen Kirche und Mitbegründerin von Omas gegen Rechts in Neustadt, die ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren. Die Omas gegen Rechts wurden gerade gegründet, um sich gegen „Rechtsextremismus“ einzusetzen. Zu einem Vortrag mit Correctiv hatte Horak-Werk Ende 2025 in Zusamenarbeit mit den „Omas gegen Rechts“ ins Neustadter Roxi-Kino eingeladen, NR hatte am 10.12.2025 darüber berichtet https://nachrichten-regional.de/die-correctiv-story-vollbesetzter-saal-im-roxy-kino-neustadt/. Von Dirk Schrader wurde kürzlich der Haßocher Verein DemoKreativ e.V. gegründet, wo er zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Großer Andrang, ein Kommen und ein Gehen, war am Sonntagnachmittag im Ältesten Haus in der Gillergasse zu verzeichnen. Wie die Schulbildungin Bezug auf Demokratievertändnis am Hannah-Arendt-Gymnasium gelehrt wird, hier ein kurzer Überlick dazu:
Demokratiebildung am Hannah-Arendt-Gymnasium Haßloch – Wo war ein Stand über die Pressefreiheit – Und warum wurden die Medien nicht gefragt?
Am Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) in Haßloch ist die Demokratieerziehung sowie der kritische Umgang mit Medien ein zentraler Bestandteil des Schulprofils. Doch wo war ein solcher Stand im Kulturviereck an diesem Demokratietag? Themen im Unterricht: Hate Speech, Medienkompetenz & Pressefreiheit: Lernen wie man Hass und Hetze entgegnet!
Umgang mit Hass und Hetze: Themen wie Cybermobbing, Fake News und Hate Speech in sozialen Netzwerken werden insbesondere in den Fächern Sozialkunde (bzw. Politik/Gesellschaft) sowie Ethik und Religion behandelt. Zusätzlich gibt es Aktionstage und Präventionsprogramme zur Medienkompetenz (oft in Kooperation mit der Medienstatt Rheinland-Pfalz oder dem Programm „Medienkompetenz macht Schule“).
Bezug zur Pressefreiheit: Die Erhaltung und Bedeutung der Pressefreiheit als Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie bildet eine direkte Säule des Sozialkundeunterrichts in Rheinland-Pfalz. Schülerinnen und Schüler lernen, wie eine freie Berichterstattung von Desinformation abgegrenzt wird und warum Grundrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit geschützt werden müssen.
Unterricht: Pressefreiheit und Demokratieverhalten
Die Lehrkräfte der Fachschaft Sozialkunde vermitteln die theoretischen und praktischen Grundlagen zu Demokratie, Grundrechten (wie Art. 5 GG zur Pressefreiheit) und Medienpolitik. Am Gymnasium gibt es speziell beauftragte Lehrkräfte für Medienkompetenz und Jugendmedienschutz (z. B. Betreuung von Medienscouts), die Workshops zu digitalen Medien und Hass im Netz organisieren. Für die Gesamtverantwortung des Schulprogramms und die Einbindung von Demokratiethemen im Sinne der Namensgeberin Hannah Arendt ist die Schulleitung zuständig (Schulleiter Oberstudienrat Thomas P. Jung bzw. das jeweilige Leitungsteam).
NR geht geht weiterhin den Hetz- und Hasskampagnen nach, recherchiert weiterhin, wer alles dahinter steckt und wird darüber berichten.










