Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Rheinpfalz Andreas Sarter ist Vorsitzender des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK)
Die Welt ist klein und deshalb auch transparent. Die sportlichen Verbindungen der Polizei und der Politik zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland scheinen hervorragend zu funktionieren. Das hat der Bad Dürkheimer Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) bei der Verabschiedung des Leiters der Polizeiinspektion Haßloch, Frank Hoffmann, auf der gestrigen Veranstaltung in Deidesheim auf den Punkt gebracht, als er erklärte, die Verbindungen zwischen der Pfalz und dem Saarland könnten nicht besser sein. Das konnten immerhin viele Gäste vom 18. Mai bis 20. Mai 2026 in dem saarländischen Saarlouis in der Stadtgartenhalle erleben, wo der Europäische Basketballsport der Polizei ausgetragen wurde. Wie Ihlenfeld den Anwesenden erzählte, sei er selbst in dem schönen Saarlouis gewesen, was für ihn auch erlebnisreiche und sportliche Tage gewesen seien, an die er sich auch heute noch gerne zurückerinnere.

WAS war also los im saaländischen Saarlouis?
NACHRICHTEN REGIOAL hat recherchiert und folgendes herausgefunden: Wie auf der Homepage des Rathauses Saarlouis zu entnehmen ist, sei die Stadtgartenhalle vom 18. bis 20. Mai 2026 Schauplatz des internationalen Polizeibasketballs gewesen. An diesen Tagen sei dort das EPM-Qualifikationsturnier der Herren-Polizei-Basketballmannschaften (Gruppe C) für die Endrunde der Europameisterschaft in Athen ausgetragen worden. Neben Deutschland traten die Teams aus Großbritannien sowie Italien an und hätten für hochkarätige und spannende Spiele gesorgt. Unterstützt wurde der Spielablauf durch die sunkings Saarlouis.
Der Bürgermeister von Saarlois, Carsten Quirin (CDU), konnte gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis Stefan Schmitz, Innen-Staatsekretär Torsten Lang, der Kreisbeigeordneten Sandra Quinten (MdL), dem Vorsitzenden des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) Polizeipräsident Andreas Sarter und dem technischen Delegierten der ‚Union sportive des polices d’Europe‘ (USPE) Rigas Oustampasidis, die Mannschaften begrüßen. Dass das Saarland den Zuschlag für dieses hochkarätige Turnier bekommen habe und damit Saarlouis Austragungsort geworden sei, sei ein besonderer Erfolg gewesen. Denn das Land habe sich gegen 8 Mitbewerber durchsetzen und damit die Bedeutung des Sportstandorts Saarland und speziell der Sportstadt Saarlouis unterstreichen können, heißt es weiter.
Die Delegationen aus Deutschland, Italien und Großbritannien wurden auf Einladung von Bürgermeister Carsten Quirin im Rathaus von Saarlouis empfangen und bekamen neben einem Rundgang durch die Stadt auch einen Einblick in die wechselvolle Geschichte und die Bedeutung Europas für die Identifikation der Stadt. Am Ende dieser sportlichen Ereignisse konnte sich die Mannschaft aus Deutschland in einem spannenden Gruppen-Finale gegen das Team aus Großbritannien durchsetzen. Die DPSK-Auswahl fährt somit im Oktober nach Athen zur Endrunde um den Europameistertitel.
Mehr über die Aktivitäten und die Qualifikationen des Polizeipräsidenten Andreas Sarter
Im November 2024 wurde Andreas Sarter vom rheinland-pfälzischen Innenminister Michael Ebling (SPD) in sein neues Amt als Polizeipräsident eingeführt, zuvor war er Vizepräsident. Er trat die Nachfolge von Georg Litz an, der am gleichen Tage in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der neue Polizeichef sei für die anstehenden Herausforderungen bestens gerüstet, lobte seinerzeit Ebling bei Sarters Amtsübernahme. Sarter trat 1985 in den rheinland-pfälzischen Polizeidienst, leitete von 2006 bis 2009 die Polizeiinspektion Pirmasens. Ebling hatte in dem Zusammenhang auch den kollegialen Führungsstiel Sarters hervorgehoben. Als aktiver Leichtathlet sei Sarter obendrein Beauftragter für den Polizeisport in Rheinland-Pfalz. Ebling erklärte weiter: Sarter sei „fit wie ein Turnschuh“
Bei der feierlichen Amtseinführung von Andreas Sarter als Polizeipräsident war auch die Leiterin der Staatsanwaltschaft Landau, Angelika Mönig, anwesend, die eine Kooperation von Staatsanwaltschaft und Polizei um so wichtiger findet, da der „Tatort“ Internet neue Herausforderungen darstelle. Verstärkt komme es in der Ermittlungsarbeit auch zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, etwa bei der Auswertung digitaler Daten, erklärte sie den anwesenden Gästen. Auch die damalige Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU), die bei der Feierlichkeit in Speyer anwesend war, habe die Bedeutung des Zusammenwirkens von Kommune, Polizei und Justiz als „Schlüssel zum Erfolg“ bezeichnet, berichtete auch die RHEINPFALZ am 21.11.2024, wo sie auf das rheinland-pfälzische Pilotprojekt „Urbane Sicherheit“ verwies. Der Gesamtpersonalrat des Polizeipräsidiums Rheinpfalz habe bei der Amtseinführung von Sarter außerdem betont: „Polizei ist und bleibt Teamarbeit. Allerdings sollten kommunale Ordnungsämter ihre originären Aufgaben wahrnehmen und nicht länger an die Polizei delegieren“.
Laut RHEINPFALZ-Bericht vom 21.11.2024 habe Andreas Sarter bei seiner Ansprache zur Amtseinführung geäußert: „Die Polizei muss auch künftig nahe bei den Menschen sein. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forderte er auf, ihm offen und – wenn erforderlich – auch kritisch zu begegnen. Als Leichtathlet und Läufer habe er erlebt, was es bedeutet, sich zu verlaufen. Diese sportliche Erfahrung habe ihn demütig gemacht“.
Am 16. April 2026 fand die diesjährige Polizeisportlerehrung des Deutschen Polizeisportkuratoriums in Hamburg statt. In verschiedenen Kategorien konnten die sportlichen Leistungen der Polizeisportlerinnen und Polizeisportler aus dem Jahre 2025 gewürdigt werden. Die Ehrungen wurden vom Vorsitzenden des DPSK, Andreas Sarter, dem Polizeipräsidenten Falk Schnabel und dem Polizeisportbeauftragten der Polizei Hamburg, Marc Podlech durchgeführt. Die Stadt Hamburg hat ausführlich darüber berichtet https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-inneres-und-sport/polizeisportlerehrung-2026-1166262













