Wenn einem die Vergangenheit wieder einholt? – War Mitinitiatorin Maja Wiens „Ex-Stasi-Spitzel“?
Die Initiative „Omas gegen Rechts“ wurde 2017 in Wien von der Theologin und Psychotherapeutin Monika Salzer gegründet. Doch wer steckt hinter allen Gruppen, vor allem in Deutschland? Die Gründung von Monika Salzer war die Reaktion einer Koalition der Österreichischen Volkspartei mit der Freiheitlichen Partei Österreichs in der Regierung Kurz. Das war dann auch der Zeitpunkt, wo die Theologin alle älteren Frauen zum Protest gegen die gefährliche Politik von Kurz aufrief, ihre Stimme zu erheben. Seit Frühjahr 2018 ist die Initiative auch in Deutschland aktiv. Laut Deutscher Welle ist das Bündnis „in mehr als 70 Städten“ aktiv, laut der Berliner Zeitung gibt es deutschlandweit „etwa hundert Regionalgruppen“ (Stand 2020).
Bei den „OMAS GEGEN RECHTS“ handelt es sich laut WIKIPEDIA um eine parteiunabhängige Bürgerinitiative, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol durch lose organisierte Ortsgruppen in Erscheinung tritt. Die Omas gegen Rechts engagieren sich ehrenamtlich unter anderem durch Demonstrationen und andere Aktionen für Toleranz und gegen Rechtsextremismus. In verschiedenen Medienberichten und Social-Media-Auftritten wird auch das Engagement von Maja Wiens genannt, die bei den „Omas gegen Rechts“ in Berlin aktiv ist. Sie wird in den Berichten in Verbindung mit ihrer Stasi-Vergangenheit bzw. als zentrale Figur bzw. „Chefin“ der Berliner Gruppe genannt, siehe Originalbericht https://werk-x.at/menschen/werk-x-petersplatz/maja-wiens/. Sie ist nicht nur Aktivistin bei der Initiative Omas gegen Rechts, sie war auch aktiv in der ehemaligen DDR, hatte auch die TAZ in ihrem Bericht vom 18.01.1996 veröffentlicht, siehe Originalbericht https://taz.de/Die-Gegenwart-der-Vergangenheit/!1475983
Auch Anna Ohnweiler, gebürtige Rumänin, heute 74 Jahre alt und wohnhaft in Nagold (Baden-Württemberg), gründete 2019 den Verein „Omas gegen Rechts“ in Deutschland. Aufgewachsen ist sie in Rumänien. Dort erlebte sie mit 15 Jahren, wie es ist, in einer Diktatur zu leben. Sie beschließt, mit 29 Jahren nach Deutschland auszuwandern. Anna Ohnwald ist ebenfalls treibende Kraft der deutschlandweiten Bewegung, auch engagiert sie sich im Ravensburg/Bodensee-Kreis für die „Omas gegen Rechts“. Anfang Februar hatte das Bündnis in Ravensburg zu einer Demo gegen Rechts aufgerufen, 2.000 Teilnehmer waren angemeldet, rund 4.500 Menschen sind gekommen, die gegen Hetze und Ausgrenzung demonstrierten. Der SWR berichtete am 09.02.2026 ausführlich darüber https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/demonstration-gegen-rechts-in-ravensburg-100.html. Gudrun Bosch, eine der Initiatorinnen der Kundgebung, habe geäußert, dass zunehmende soziale Kälte und der wachsende Haß Alarmzeichen in der Gesellschaft darstellten, eine Entwicklung, um auf Werte der Demokratie hinzuweisen, insbesondere wegen der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026. Als Gastredner waren u.a. Sozialverbände, Gewerkschaften und Unternehmer eingeladen, die die Menschen auf der DEMO zum Nachdenken aufforderten.
Auch in Neustadt a.d.Wstr. gibt es die Gruppierung „Omas gegen Rechts“. Am Samstag, 28. Februar 2026, findet von 10 – 12 Uhr auf dem Neustadter Kartoffelmarkt eine Mahnwache statt, wo die „Omas gegen Rechts“ das „Für“ und „Wider“ eines Verbotsverfahren gegen die AfD diskutieren wollen. Die Initiatoren erklären ihren Zuhörern „wie ihr euch für ein Verbotsverfahren einsetzen könnt, und welche Möglichkeiten ihr außerdem habt, um Haltung zu zeigen gegen Haß und Hetze“. NR hat erfahren, dass es wiederum um das Verbotsverfahren gegen die AfD gehen soll. In dem Aufruf der „Omas gegen Rechts“ heißt es weiter: „Ein Parteiverbot ist die schärfste und überdies zweischneidige Waffe des demokratischen Rechtsstaates gegen seine organisierten Feinde“. Und es heißt weiter: „Es spricht vieles dafür, dass es nun höchste Zeit ist, dieses scharfe Schwert zu ziehen“. Wo ist hier noch erkennbar, dass es sich bei den „Omas gegen Rechts“ um eine parteiunabhängige Bürgerinitiative handelt?

Anfang März 2024 demonstrierten die Neustadter „Omas gegen Rechts“ auch auf dem Haßlocher Rathausplatz. An der Kundgebung beteiligten sich seinerzeit VertreterInnen der Haßlocher SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FWG, FDP, HLL, die protestantische und katholische Kirche. Damals ging es ebenfalls um eine DEMO gegen die AfD, die auf der Kundgebung anwesend war. Moderiert wurde diese Protestaktion von Martina Horak-Werz, Pfarrerin der evangelischen Kirche und Bildungsbeauftragte des protestantischen Kirchenbezirks Neustadt an der Weinstraße. Das WOCHENBLATT berichtete am 03.03.2024 darüber, https://www.wochenblatt-reporter.de/neustadtweinstrasse/c-lokales/neustadter-omas-gegen-rechts-demonstrieren-in-hassloch_a536906#google_vignette
Fazit: Trotz Engagements der Organisation der „Omas gegen Rechts“ sollte man dennoch genau hinschauen, wer sich alles hinter solchen Gruppen verbirgt. Beobachten sollte man solche Gruppen ganz genau, dass sich möglicherweise nicht doch „U-Boote“ darunter befinden?
Foto: Omas gegen Rechts (Wikipedia)












