Wie Menschen als „Low Level Agents“ von Russland angeworben werden
Am 18.05.2025 berichtete die Tagesschau über die Gefahren von „Wegwerf-Agenten“, wovor auch der Verfassungsschutz in seinem neuen Verfassungsschutzbericht 2024 warnt. Nicht nur vor Russlands geheimdienstlichen Aktititäten in Deutschland und vor sogenannten „Wegewrf-Agenten“ wird gewarnt, die über Messengerdienste wie Telegram angeworben würden. Auch wird auf scientologischen Strukturen und die Gefahren ab Seite 351 im Verfassungsschutzbericht hingewiesen. Seit Jahren sei eine deutliche Zunahme von Aktivitäten russischer Geheimdienste zu erkennen, berichtete Tagesschau weiter und bezieht sich dabei auf eine Aussage des Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, die er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa gemacht habe, https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/BMI25029-vsb2024.pdf?__blob=publicationFile&v=4.
Als „Wegwerf-Agenten“ würden Personen bezeichnet, die keine offiziellen Mitarbeiter eines Geheimdienstes seien. Solche Personen würden oft über Messengerdienste wie Telegram angeworben, um für einen geringen Geldbetrag eine vielleicht harmlos erscheinende Aufgabe zu erfüllen. Rekrutiert würden nach Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsbehörden vor allem Menschen, die durch prorussische Äußerungen aufgefallen seien, berichtet Tagesschau weiter. Russland soll seit einigen Jahren verstärkt auf diese Methode setzen, da Hunderte professionelle Spione nach dem Start des russischen Angriffskrieges ihre Botschaftsposten verlassen mussten. Zudem diene der Einsatz der „Wegwerf-Agenten“ dazu, die eigentlichen Urheber zu verschleiern. Nach Einschätzung von Selen sei ihr verstärkter Einsatz auch eine Reaktion auf Erfolge der hiesigen Spionageabwehr.
In Deutschland und der Schweiz wurden insgesamt drei Ukrainer festgenommen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen Agententätigkeit zu Sabotagezwecken vor. Es besteht demnach der Verdacht, dass staatliche Stellen in Russland als Auftraggeber dahinterstecken. Der Verfassungsschutz gehe von einer langfristigen Bedrohung durch russische Aktivitäten in Europa aus – und zwar unabhängig vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und dem weiteren Verlauf dieses Konflikts. Die Bedrohung bleibe daher anhaltend hoch. Hier der Originalbericht https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verfassungsschutz-russische-agenten-100.html
Quelle: Tagesschau










