Wichtigster TOP: Erneute Satzungsänderung – Bei Auflösung des Vereins soll Vermögen an den Caritasverband fließen
Die neu gewählte Vorsitzende des Frankfurter Verein gegen Rechtsmissbrauch (VGR) Christine KERN, die seit 28.07.2026 im Vereinsregister Frankfurt am Main als 1. Vorsitzende eingetragen ist, hat zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag, den 13. September 2026 eingeladen. Versammlungsort ist die _“Spieltruhe – Buchtruhe“ Hudy in der Eschersheimer Landstraße 182 in Frankfurt am Main. Sechs Tagesordnungspunkte sollen abgehandelt werden. Einer davon ist eine Satzungsänderung. Laut § 11 der Satzung soll folgende Änderung erfolgen: „Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vereinsvermögen des Vereins an den Frankfurter Caritasverband. Eine neue Satzung wurde bereits durch Vorstandsbeschluss am 15.03.2026 beschlossen. Darin steht allerdings was ganz anderes, und zwar, dass bei Auflösung des Vereins das Vereinsvermögen an die Manfred-Klag-Stiftung fließt. Auf der neuen Webseite des VGR kann man sich über weitere Einzelheiten des Vereins informieren, u.a. auch, wer alles im Vereinsregister eingetragen ist, https://verein-gegen-rechtsmissbrauch-ev.de/verein#team
Doch es gibt ein neues Problem – Die KLAGs kündigen die Zusammenarbeit mit KERN auf
KERNS Stellvertreter, Manfred Klag und seine Ehefrau Rosemarie als Schriftführerin haben sich als Vorstandsmitglieder aus dem VGR zurückgezogen, das teilen sie in einem Rundschreiben allen Mitgliedern am 10.08.2026 mit. Als Grund gaben sie an, dass sich die Zusammenarbeit zwischen KERN und ihm nicht positiv entwickelt habe. Es mangele der Vorsitzenden an Kenntnissen, um einen Verein führen zu können. Und es mangele ihr an dem Willen, das Vereinsrecht anzuwenden. Außerdem wurde ihr unkollegialer Führungsstil bemängelt. Wie Manfred Klag die Vereinsmitglieder weiter unterrichtet, wolle KERN die Annahme des Erbes zurückstellen. Dies deshalb, bis eine neue Satzungsänderung beschlossen ist. Darin wolle sie geändert haben, dass das Vereinsvermögen bei Auflösung des VGR – nicht wie am 15.03.2026 beschlossen – an die Manfred-Klag-Stiftung fließen soll, sondern an den Caritasverband in Frankfurt. „Doch die letzte Entscheidung liegt immer noch bei den Mitgliedern, welcher Organisation das Vermögen zukommen würde“, schreibt Klag in seiner umfassenden Erklärung.
Derzeit stehen KERN und weitere 5 Vorstandsmitglieder im Vereinsregister, drei davon haben sich im Vorstand bereits verabschiedet. Abzuwarten ist allemal, wer von den eingetragenen Vorstandsmitgliedern, die seit 28.07.2026 im Vereinsregister eingetragen sind, noch übrig bleiben. Fraglich ist ohnehin, ob die Formalien zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung rechtlich erfüllt wurden. Wie der VGR mit diesen Personen künftig seine Ziele allerdings realisieren will, sich für Recht und Gesetz in der Justiz für Betroffene einzusetzen, wenn sie sich selbst an diese Gesetzgebung nicht halten, ist fraglich. Unglaublich ist nicht nur die Tatsache, seit wieviel Jahren die Frankfurter Justiz sich mit Streitigkeiten des VGR befassen müssen, es ist einfach ein Skandal. Wer finanziell einmal dafür aufkommen muss, ist ebenfalls fraglich. Seit dem Tod des ehemaligen Vorsitzenden Trieflinger ist ein Streit innerhalb des VGR entfacht, der schon jahrelang gerichtlich ausgetragen wird. Deshalb Justizpersonal dauerhaft im Einsatz ist, das dringender für andere Verfahren gebraucht würde.
Abzuwarten ist ebenfalls, ob das Nachlassgericht über das Erbe an den Vereins noch eine Weile die Hand drauf hält. Es ist auch nicht zu erwarten, dass in einem solch zerstrittenen Zustand innerhalb des VGR nur ein Cent des Erbes an den Verein fließen wird. Es sind also alle VGR-Mitglieder angesprochen, an dieser Mitgliederversammlung am 13. September 2026, ab 14 Uhr, teilzunehmen, um mit zu entscheiden, welche Personen in Zukunft den VGR weiter führen sollen und wer das Vertrauen der Mitglieder genießt.
NACHRICHTEN REGIONAL bleibt weiterhin für seine Leserinnen und Leser am Ball und wird zu aktuellen Entwicklungen berichten.











