Viele interessierten sich für die Aktivitäten und die Gruppentreffen
Viele Interessierte kamen am vergangenen Wochenende beim 12. Sicherheits- und Gesundheitstag der Gemeinde Haßloch am Stand der Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ vorbei, um ins Gespräch zu kommen. Viele wussten nicht einmal, dass es diese Gruppenarbeit gibt, wo sich Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen im 14-tätigen Rhythmus treffen können, um sich gegenseitig zu stärken und auszutauschen. Daher waren die neuen Flyer, die von einem Gruppenmitglied erarbeitet und am Infostand ausgelegt wurden, gerade richtig, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Viel Zuspruch fanden die Helferinnen beim Verteilen der Flyer, worin ausführlich das Engagement der Gruppenarbeit beschrieben wird.
Schon fast 15 Jahre ist die Selbsthilfegruppe nicht nur Anlaufstelle für Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen, an die SHG können sich auch „Mobbing-Opfer“ wenden, die durch massives „Mobbing“ psychisch krank werden. Die beiden Leiterinnen machen Lösungsvorschläge, wie man „Mobbing“ entgegnen kann.
Viele lobten den unermüdlichen Einsatz für kranke Menschen, da es inzwischen viele Betroffene gibt, die mit seelischen Problemen zu kämpfen haben. In einigen Gesprächen konnte die Leiterin mit ihren Helferinnen erfahren, dass eine „psychische“ Erkrankung immer noch ein Tabuthema ist. Auch viele Betroffene wollen nicht offen über diese Probleme reden, wird berichtet.
Am Ende der Veranstaltung war für die beiden Leiterinnen Brigitte Auer und Karin Hurrle klar, beide wurden auch als ERSTHELFERINNEN vom ZI Mannheim qualifiziert, damit sie unterstützend und beratend im Ernstfall tätig zu werden, wenn Betroffene Suizidgedanken haben, dass die Krankheit „Depressionen“ mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt und darüber aufgeklärt werden muss. „Psychische Erkrankungen – aus welchem Grund auch immer – darf daher kein Tabuthema bleiben“, erklären Auer und Hurrle. Erfreut äußerten sich einige Interessierte, dass die Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ auch Anlaufstelle für „Mobbing-Opfer“ ist. Einig war man sich darüber, dass „Mobbing“, egal wo dieses stattfindet – am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Vereinen – nicht soweit führen darf, dass Menschen aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden oder sich deswegen das Leben nehmen.
Als FAZIT ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Seit 2019 gibt es auch den Förderverein SHG Lebensfreude, Ansprechpartner ist Jürgen Hurrle. „Wir konnten unsere Gruppe auf dem Sicherheits- und Gesundheitstag der Gemeinde Haßloch bekannt machen, und das war uns wichtig“, freuen sich die beiden Leiterinnen und Jürgen Hurrle. Wer Näheres über die Gruppenarbeit oder den Förderverein der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ erfahren möchte, kann sich bei der Leiterin unter der Tel.Nr. 0170 / 2784 150 oder Jürgen Hurrle Tel.Nr. 0160 / 969 52 654 melden.













