Jens Hornbach geht Ende 2025 in den Ruhestand
Nach beeindruckenden 40 Jahren als Leiter des Forstreviers Böhl geht Jens Hornbach zum Jahresende 2025 in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird der 30-jährige Jonas Engelhardt, der derzeit bereits im Rahmen einer umfassenden Einarbeitung gemeinsam mit Hornbach tätig ist. Der Wechsel markiert einen bedeutenden Generationenübergang im Forstzweckverband Haßloch/Böhl-Iggelheim, bei dem Leidenschaft, Erfahrung und Naturverbundenheit aufeinandertreffen.
Engelhardt arbeitet derzeit als Förster im Forstzweckverband und bereitet sich auf die Übernahme der Revierleitung für Böhl und Gommersheim zum neuen Jahr vor. Im Gespräch betonte er, dass er seit jeher von der Arbeit im Wald fasziniert ist. „Seit ich als Jugendlicher zum ersten Mal von diesem Beruf gehört habe, wollte ich Förster werden“, so Engelhardt. Nach dem Studium in Göttingen war er in mehreren Forstrevieren tätig, bevor er nun mit dem Revier Böhl und Gommersheim sein lang ersehntes Ziel erreicht hat: die Leitung eines eigenen kommunalen Forstreviers.
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Das Revier ist fachlich hervorragend aufgestellt und ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die Herr Hornbach hier über Jahrzehnte geleistet hat“, betont Engelhardt. Besonders beeindruckt zeigt er sich von Hornbachs nachhaltigen Ansätzen, etwa der Arbeit mit Eichensaat statt, die langfristig ein widerstandsfähigeres Waldökosystem fördert.
Jens Hornbach blickt auf eine außergewöhnliche Laufbahn zurück. 1985 übernahm er die Leitung des Reviers und prägte dessen Entwicklung bis heute. „Der Wald war für mich nie nur ein Arbeitsplatz, sondern eine Berufung“, betont Hornbach. Besonders am Herzen lag ihm stets, den Menschen den Wald näherzubringen, ob bei Führungen mit Schulklassen oder bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern.
„In meiner Anfangszeit stand die Holznutzung klar im Vordergrund. Heute hat sich der Fokus stark in Richtung der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes verschoben“, erläutert er. „Das erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit unterschiedlichen Interessen: von der Forstwirtschaft über den Naturschutz bis hin zu Freizeit und Erholung.“
Mit Blick auf seinen Nachfolger zeigt sich Hornbach zuversichtlich: „Ich freue mich sehr, dass das Revier in so gute Hände übergeht. Herr Engelhardt bringt nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch Leidenschaft und neue Impulse mit. Ich wünsche ihm, dass er seine Arbeit genauso frei, engagiert und mit Freude gestalten kann, wie ich es all die Jahre durfte.“
Auch privat wird Hornbach dem Wald verbunden bleiben. „Es wird wohl etwas dauern, bis ich durch einen Wald gehen kann ohne dabei die Arbeit zu sehen“, sagt er mit einem Schmunzeln.
Für Jonas Engelhardt beginnt nun eine spannende Zeit des Übergangs: „Ich möchte Bewährtes fortführen, aber auch neue Wege gehen, immer mit dem Ziel, den Wald zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten.“
Auch die Gemeindeverwaltung Haßloch heißt Jonas Engelhardt herzlich willkommen und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit im gemeinsamen Forstzweckverband Haßloch/Böhl-Iggelheim.
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Jens Hornbach, Peter Christ (Bürgermeister Böhl-Iggelheim), Jonas Engelhardt








