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Startseite Metropol-Region-Rhein-Neckar

Online-Datenportal Rhein-Neckar gestartet

by Redaktion
14.12.2020
in Metropol-Region-Rhein-Neckar
Lesezeit: 3 mins read
Online-Datenportal Rhein-Neckar gestartet
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Offene Daten zur Metropolregion schnell finden und weiterverwenden – Open-Data-Instrument nützlich für Verwaltung, IT, Wissenschaft, Bildung in Rhein-Neckar u.a. – Meilenstein für kooperative regionale Dateninfrastruktur

Daten sind wichtige Ressourcen der modernen, digitalisierten Gesellschaft. Zunehmend bedeutsam sind daher die Zugänglichkeit, Verwendbarkeit und Vernetzung von Daten. Die Metropolregion RheinNeckar GmbH hat im Rahmen ihrer Aktivitäten im Bereich Digitalisierung und E-Government ein offenes digitales Datenportal für den 2,4-Millionen-Einwohner-Raum im Dreiländereck BadenWürttemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen gestartet. Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der MRN GmbH: „Offene Daten sind ein Schlüssel zur besseren Kooperation. In unserer durch zunehmende Vernetzung geprägten Welt benötigen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bessere, schnellere und umfassendere Einblicke und Zugänge zu Daten. Das Datenportal Rhein-Neckar will und kann genau das leisten“. Unter https://daten.digitale-mrn.de finden sich aktuell bereits rund 250 Datensätze; weitere sollen dazu kommen.

Offene Daten zur Rhein-Neckar-Region für alle

Die zentrale Funktion des Datenportals Metropolregion Rhein-Neckar ist es, nach spezifischen Datensätzen suchen zu können und diese in offenen sowie maschinenlesbaren Datenformaten auch zum Download bereitzustellen. In dieser Hinsicht dokumentiert das Portal die verfügbaren Daten und fördert die freie Nutzung und Weiterverwendung. Die Webbrowser-basierte Anwendung ist damit ein nützliches Instrument insbesondere für Fachleute aus Verwaltung, IT/Software-Entwicklung (bspw. Apps), Bildung und Medien, aber auch für verschiedene Gruppen aus Zivilgesellschaft oder wissenschaftlichen Einrichtungen. Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich einerseits im Kerngeschäft der Regionalentwicklung, also in der Raumplanung und -ordnung (z. B. Evaluation gleichwertiger Lebensverhältnisse, Monitoring von Siedlungsflächen). Andererseits ergeben sich aufschlussreiche Einblicke in die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung der Region und die dazu notwendige öffentliche Infrastruktur (E-Ladesäulen, Hofläden, Repair Cafés etc.). Das Themenspektrum reicht von A wie „Alla-hoppAnlagen“ oder „Allgemeinärzte“ über K wie „Kaufkraft“, „Kindergärten“ bis Z wie „Zahnärzte“ und „Zu- und Abwanderung“.

Gebündelt werden Statistiken zu demografischen und wirtschaftlichen Kennzahlen, zu „Points of Interest“ sowie auch aktuelle Sensordaten wie zur Luftqualität. Bereits aktiv genutzt wird das Datenportal vom Verband Region RheinNeckar (VRRN). Im Rahmen des Verkehrsmodells des VRRN, das aktuell erstellt wird, werden die notwendigen Inputdaten zentral im Datenportal bereitgestellt und kontinuierlich gespeist. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen via E-Mail wird hierdurch der Pflegeaufwand deutlich reduziert. „Das Datenportal stellt einen konkreten Baustein einer regionalen Dateninfrastruktur dar und kann bei der Bedarfsanalyse sowie Erstellung von interkommunalen Szenarien, zum Beispiel im Rahmen des Mobilitätspakts Rhein-Neckar entsprechend unterstützen“, so Verbandsdirektor Ralph Schlusche.

Meilenstein einer kooperativen Dateninfrastruktur

Das Datenportal Rhein-Neckar versteht sich technisch als eine ergänzende Darstellungs- und Nutzform des „Metropolatlas Rhein-Neckar“, der mithilfe von Diagrammen und Karten diese Daten visualisiert und bereits im vergangenen Jahr gestartet war. Das Datenportal setzt komplementär zum „Metropolatlas Rhein-Neckar“ einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer kooperativen Dateninfrastruktur für die Metropolregion Rhein-Neckar. Der Aufbau einer kooperativen Dateninfrastruktur umfasst zwei wichtige Pfeiler: Zum einen sollen relevante Akteure des „regionalen Datenraums“ identifiziert und miteinander vernetzt werden, u. a. Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Forschungs- und Bildungsbereiche sowie Datenjournalisten. Zum anderen sollen bestehende Daten inventarisiert und Bedarfe nach Daten ermittelt werden, um auf diese Weise Synergien zwischen datenbasierten Vorhaben zu identifizieren und regionale
Wertschöpfungsketten („Data-to-Value“) zu fördern. Im Fokus steht hierbei der Nutzen von Daten anhand konkreter Anwendungsfälle. Hierzu wird aktuell eine Datenstrategie für die Metropolregion Rhein-Neckar erarbeitet, aus der konkrete Handlungsempfehlungen und Vorgehensmodelle (z. B. für Kommunen) abgeleitet werden. Zudem erfolgt eine Abstimmung mit den bereits vorhandenen Datenstrategien auf bundesweiter und europäischer Ebene.

Technischer und rechtlicher Hintergrund

Zum Einsatz kommt die Datenkatalogsoftware „CKAN“, die bereits in zahlreichen Städten auf nationaler und europäischer Ebene verwendet wird. Die Datensätze können in verschiedenen maschinenlesbaren Formaten abgerufen werden. Das Datenportal als Sammelstelle dezentral bereitgestellter Informationen gewährleistet den Nutzern, dass vorhandenen Daten datenschutzrechtlich unbedenklich und in Applikatione Dritter verwendet können. In Zukunft sollen über das Datenportal RheinNeckar auch Daten von Kommunen bereitgestellt werden.
Weitere Infos kann man bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH unter der Tel.Nr. 0621 10708-380 erhalten.

Quelle: Rhein-Neckar-Region

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Schlagworte: IT WissenschaftMeilenstein DateninfrastrukturMetropolregion Rhein-NeckarOpen Data
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