Telefon-Terror von einem Gefangenen der JVA Diez gegen die Redakteurin
Am 26. Februar 2026 erhielt die Redakteurin von NR von einem Inhaftierten der JVA Diez einen Drohbrief. Darin wird sie von ihm beschuldigt, sie hätte ihn angestiftet, gegen einen Frankenthaler Richter, einen Staatsanwalt und einen Frankenthaler CDU-Landtagsabgeordneten einen Strafantrag zu stellen. Der Gefangene hatte auch mehrmals gegen die Redakteurin von NR aus der JVA Telefon-Terror betrieben und auch Drohungen am Telefon ausgesprochen. Sowohl der Drohbrief, als auch die Sprachnachricht wurden an die Staatsanwalt Frankenthal zu Ermittlungszwecken weitergeleitet. Der CDU-Abgeordnete hat inzwischen mit unserer Redaktion den Kontakt aufgenommen.
Was also war passiert?
Die Redakteurin von NR wurde im Jahre 2020 nach der Verurteilung des Inhaftierten von seinem Haßlocher Pflichtverteidiger mit nach Diez zum Besuch in die JVA mitgenommen. In der JVA hat er der Journalistin seine Geschichte erzählt. Danach folgte reger Schriftverkehr von ihm und es fand auch ein weiterer Besuch in der JVA von ihr statt, und zwar ohne seinen Rechtsanwalt. Mehrmals war die Journalistin von NR bei den Verhandlungen in Frankenthal dabei, es wurde auch in NR mehrmals darüber berichtet.
Vor gut zwei Jahren hatte sich dann anscheinend das Blatt gewendet. Vor etwa drei Jahren begann der Inhaftierte dann mit seinen Drohbriefen und massiven Terror-Anrufen, weshalb der Kontakt mit ihm sofort abgebrochen wurde. Im Juni 2024 fand ein erneuter Droh-Anruf aus der JVA Diez statt. In seinem Brief vom 18.02.2026, bei NR eingegangen am 26.02.2026, schrieb er u.a. wörtlich:„Weil meine Person seit diesem Datum bis heute in Haft; mit A-Z allen Mitteln, Methoden, Taktiken- und Praktiken unterdruckt, A-Z Rechte und Chancen geraubt und meine Person und mein Leben faktisch in den schnelleren Tod gefördert wlrd. Sie haben seit unserem Kennenlernen bis heute meiner Person nie geholfen, sondern meine Person mit A – Z alleine für Ihre Vorteile genutzt“.
Wie die Frankenthaler Staatsanwaltschaft auf diesen Brief des Gefangenen reagiert, ist abzuwarten. Insbesondere wird die Frage zu klären sein, wie es möglich ist, aus einer Justizvollzugsanstalt mit Sicherheitsverwahrung eines Gefangenen und als Mörder Verurteilter, Telefon-Terror auf eine Journalistin auszuüben, und diese auch noch bedrohen kann?
Sobald uns weitere Sachverhalte vorliegen, werden wir darüber berichten und unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten!!












