• News
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Impressum
  • Datenschutz
NR | Nachrichten Regional
DPV
  • Startseite
  • News
    • Regional
      • Hassloch
      • Neustadt/Weinstrasse
      • Speyer
      • Landau
      • Landkreis Bad Dürkheim
      • Landkreis Germersheim
      • Ludwigshafen
      • Rhein-Pfalz-Kreis
      • Südwestpfalz und Westpfalz
      • Elsass Oberrhein Metropolregion
      • Nordbaden / Baden Württemberg
      • Rheinland-Pfalz
      • Leserbriefe
    • Nachrichten
    • Politik
    • Recht
    • Wirtschaft
    • Kultur
    • Sport
    • Veranstaltungen
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Kontakt
keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • News
    • Regional
      • Hassloch
      • Neustadt/Weinstrasse
      • Speyer
      • Landau
      • Landkreis Bad Dürkheim
      • Landkreis Germersheim
      • Ludwigshafen
      • Rhein-Pfalz-Kreis
      • Südwestpfalz und Westpfalz
      • Elsass Oberrhein Metropolregion
      • Nordbaden / Baden Württemberg
      • Rheinland-Pfalz
      • Leserbriefe
    • Nachrichten
    • Politik
    • Recht
    • Wirtschaft
    • Kultur
    • Sport
    • Veranstaltungen
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Kontakt
keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
NR | Nachrichten Regional
keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Startseite Regional Neustadt/Weinstrasse

Kundgebung der Neustadter Willkomm-Gemeinschaft zur Situation von Wirtschaft und Kultur in der Pandemie

by Redaktion
08.03.2021
in Neustadt/Weinstrasse
Lesezeit: 3 mins read
Kundgebung der Neustadter Willkomm-Gemeinschaft zur Situation von Wirtschaft und Kultur in der Pandemie
Share on FacebookShare on Twitter

Kritik und Hoffnung äußern Unternehmen: „Wo bleibt unsere Perspektive?“

Am heutigen Montag, 08.03.2021, fand eine Kundgebung der Neustadter Willkomm-Gemeinschaft zur Situation von Wirtschaft und Kultur während der Pandemie statt. Auf der inzwischen dritten Kundgebung berichtete die Inhaberin eines Neustadter Reisebüros über die derzeitige Situation von Handel, Gastronomie und Kultur sowie von den existenzbedrohenden Folgen des Lock-downs. Etwa sechzig Zuhörer waren der Einladung der Willkomm gefolgt, um sich auf dem Neustadter Marktplatz zu informieren. Vertreter von Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Kultur berichteten von ihren Erfahrungen während der Krise. Sie forderten von den anwesenden Politikern rasche Unterstützung und Perspektiven für eine Wiedereröffnung.

„Ich bezweifle sehr stark, dass insbesondere der Facheinzelhandel ein Treiber der Pandemie gewesen ist“, sagt Markus Schmitt, Modeunternehmer in Neustadt.  Man habe es in diesen Geschäften nicht mit Menschenansammlungen zu tun, sondern mit gezielten einzelnen Beratungsgesprächen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen, so Schmitt. Man habe nach der ersten Welle versäumt, zu untersuchen „woher denn die Infektionen kamen und warum sich in manchen Gegenden das Virus so schnell verbreitete, während dies in anderen Örtlichkeiten überschaubar war“, kritisierte Schmitt. Gleichzeitig habe man es nicht für nötig erachtet, bei den Lebensmittelketten durch eine Sortimentsbeschränkung für weniger Andrang zu sorgen und stattdessen eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten des Fachhandels in Kauf nahm.

Auch Gereon Haumann, Präsident der DEHOGA Rheinland-Pfalz, kritisierte die Folgen der Schließungen. „Die Gastronomie ist nicht Treiber der Pandemie, das hat man an den Zahlen gesehen“, sagte Haumann. Mit dem Frühling wollten die Menschen wieder vor die Tür, da sei es besser, die Cafes zu öffnen, in denen eine Kontaktverfolgung möglich sei, anstatt wildes Picknicken zu provozieren. „Die Insidenzwerte sind unter 50, Rheinland-Pfalz ist beim Impfen ganz vorne. Alle Werte stehen auf grün“, so der Vertreter der Gastronomie und Hotelerie. Er fordert von der Politik eine schrittweise Lockerung. Unverzüglich solle die Außengastronomie unter Auflagen möglich sein, die Hotels sollten dann zu Ostern öffnen dürfen.

Für die Kulturschaffenden sprachen sich Pascal Bender und Wolfgang Glass vom Stadtverband für Kultur aus. „Die Künstler und die ehrenamtlichen Vereine sind in finanziellen Nöten und die Unterstützung ist ein Tropfen auf den heißen Stein“, berichtete Bender. Es gehe aber nicht alleine um die Existenz von Künstlern, Kultur sei auch „ein wichtiger sozialer Kit“. „Kultur ist gut für die Seele und darf nicht vergessen werden“, betonte auch Glass. Mit den Konzerten und Ausstellungen seien in der Pandemie auch nahezu alle kulturellen Veranstaltungen abgesagt worden. Kulturveranstalter Rainer Klundt machte deutlich, welche Ausmaße die Einschränkungen der Kultur bedeuteten: „In der Eventbranche arbeiten 1,2 Millionen Menschen, da ist es nicht zu verstehen, dass die Branche nicht systemrelevant ist“, so Klundt. Starke Kritik übte er an der mangelnden Entschädigung für die Kulturschaffenden. Während es in anderen Bundesländern einen Unternehmerlohn gebe, fehle es in Rheinland-Pfalz an einer fairen Unterstützung. Klundt rief dazu auf, nun die Wiederbelebung der Kultur nach der Krise zu unterstützen. Hier sei auch die Stadt Neustadt gefordert.

Die Stadtverwaltung Neustadt erarbeite Maßnahmen zur Unterstützung der Innenstadt, antwortete Oberbürgermeister Marc Weigel auf de Forderungen. Hierzu gehörten der Erlass von Abgaben in diesem Jahr, kostenloses Samstagsparken im Klemmhof und Fahrradabstellmöglichkeiten im Rathausinnenhof. Außerdem wünsche er sich von der Landesregierung mehr Flexibilität bei der Umsetzung von verkaufsoffenen Sonntagen. Auch bei der Frage der Regelungen zu möglichen erneuten Schließungen des Einzelhandels müsse flexibel reagiert werden. Es könne nicht sein, dass alles wieder schließen müsse, nur weil sich zwei Großfamilien angesteckt hätten, so Weigel. Unverständnis äußerte Weigel über eine Initiative des Landes, den Oberzentren im Land finanzielle Unterstützung für die Innenstädte zukommen zu lassen und die Mittelzentren wie Neustadt hierbei nicht zu berücksichtigen.

Über die Maßnahmen des Landes und dessen Vorschläge informierten die Landtagsabgeordneten Dirk Herber (CDU) und Giorgina Kazungu-Haß (SPD). Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger betonte, mit einer zunehmenden Zahl von Impfungen in Risikogruppen, könnte eine vorsichtige Öffnungsstrategie und damit eine zunehmende Zukunftsperspektive für die lokale Wirtschaft nachhaltig erreicht werden.

Die Wiedereröffnung und Wiederbelebung von Neustadt sprach auch der Vorsitzende der Willkomm, Winfried Walther, an. Er rief alle Betroffenen, die Politik und die Verwaltung dazu auf, mit der Willkomm zu einem „Runden Tisch“ zusammen zu kommen, um rasch geeignete Maßnahmen und Aktionen für eine Wiederbelebung der Stadt zu planen.

Quelle: Willkomm Neustadt
Foto: Gereon Haumann, DEHOGA, bei seiner Ansprache

image_pdfimage_print
Schlagworte: Dehoga Rheinland-PfalzFacheinzelhandelKulturschaffendeKundgebungWillkomm Neustadt
letzten Beitrag

Der Weltfrauentag – gesetzlicher Feiertag in 26 Ländern

nächster Beitrag

RSF-Bericht zum Weltfrauentag: „Wie Sexismus Journalistinnen bedroht“

nächster Beitrag
Der FILM „Der Feind“ von Bestsellerautor Ferdinand von Schirach

RSF-Bericht zum Weltfrauentag: „Wie Sexismus Journalistinnen bedroht“

Neuste Beiträge

DRK Haßloch verbreitet Fake News im WOCHENBLATT

Berlin: AfD-Fraktion legt Entwurf eines Gesetzes „zum Entzug des Klagerechts für staatsfinanzierte NGOs vor“

19. April 2026
Dreck-weg-Tag der Gemeinde Haßloch im kleinen Rahmen

Bundesjustizministerin Hubig (SPD) legt Gesetzesentwurf gegen digitale Gewalt vor – KOMMENTAR von Karin Hurrle

18. April 2026
DRK Haßloch verbreitet Fake News im WOCHENBLATT

Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt

18. April 2026
Rückblick auf den Richter- und Staatsanwaltstag in Weimar

Rückblick auf den Richter- und Staatsanwaltstag in Weimar

17. April 2026
Hannover Messe: Wasserstoff-Innovation aus Mannheim

Hannover Messe: Wasserstoff-Innovation aus Mannheim

17. April 2026
DRK Haßloch verbreitet Fake News im WOCHENBLATT

Koalition in Baden-Württemberg zwischen GRÜNEN und CDU steht

17. April 2026
Amtswechsel am Verwaltungsgericht Trier: Stefan Jakobs folgt auf Heribert Kröger

Amtswechsel am Verwaltungsgericht Trier: Stefan Jakobs folgt auf Heribert Kröger

16. April 2026
Gisela Mathä: Nach sechs Jahren Gehörlosigkeit durch Implantat-OP wieder im Leben angekommen

Gisela Mathä: Nach sechs Jahren Gehörlosigkeit durch Implantat-OP wieder im Leben angekommen

16. April 2026

Ihre regionale Online-Zeitung.

Nachrichten Regional

Wir bringen Ihnen Neuigkeiten und Informationen aus Ihrer Region.

Folgen Sie uns

Informationen

  • News
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Impressum
  • Datenschutz

Zum Newsletter anmelden

loader

E-Mail Addresse*

  • News
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Impressum
  • Datenschutz

© 2026 Nachrichten Regional

keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • News
    • Regional
      • Hassloch
      • Neustadt/Weinstrasse
      • Speyer
      • Landau
      • Landkreis Bad Dürkheim
      • Landkreis Germersheim
      • Ludwigshafen
      • Rhein-Pfalz-Kreis
      • Südwestpfalz und Westpfalz
      • Elsass Oberrhein Metropolregion
      • Nordbaden / Baden Württemberg
      • Rheinland-Pfalz
      • Leserbriefe
    • Nachrichten
    • Politik
    • Recht
    • Wirtschaft
    • Kultur
    • Sport
    • Veranstaltungen
  • Werbeflächen
  • Weblinks
  • Kontakt

© 2026 Nachrichten Regional

Sie suchen nach einem bestimmten Beitrag?

keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen

Wenn Sie einen bestimmten Beitrag aus der Vergangenheit erfolglos suchen, kontaktieren Sie gerne die Redaktion

Cookie Consent mit Real Cookie Banner