Podiumsdiskussion mit Teresa Enke und Uli Hoeneß - Die Story "Robert Enke - auch Helden haben Depression"

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Kategorie: WISSENSWERTES
Veröffentlicht am Montag, 04. November 2019 13:14

Preview am 10. November um 23.45 Uhr im NDR-Fernsehen - Auch der Förderverein Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" richtet Anlaufstelle für Hilfesuchende ein!!

Die Robert-Enke-Stiftung hat sich der Aufklärungarbeit zum Thema Depressionen verschrieben. Am 10. November jährt sich der Todestag von Robert Enke zum zehnten Mal. Aus diesem Grunde hat die Sportclub Story "Robert Enke - auch Helden haben Depression" ein Preview aufgezeichnet, das heute Abend in einer Diskussionsrunde von Andreas Käckell vorgestellt wird. An der Podiusdiskussion nimmt außer Teresa Enke auch Uli Höneß, Präsident des FC Bayern München, teil. Der Sportclub überträgt diese Veranstaltung heute Abend ab 19 Uhr im Theater Aegi in Hannover im Video-Livestream. Das Thema in der Diskussionsrunde wird außerdem sein: "Was haben wir aus dem Tod von Robert Enke gelernt?". Es wird ausführlich Rede und Antwort gestanden. Vor zehn Jahren nahm sich Robert Enke das Leben. Was kaum jemand wusste: Der Torwart litt an einer Depression. Seine Witwe Teresa Enke will allen Betroffenen durch Aufklärungsarbeit helfen. Sie selbst sucht am 10. November die Stille, sie gedenkt mit ihrer Familie dem zehnjährigen Todestag ihres verstorbenen Ehemannes.

Teresa Enke macht aber gleichzeitig allen Betroffenen Mut, denn sie sagt: "Depressionen können alle treffen". Ihr Mann habe immer Angst davor gehabt, in eine Schublade gesteckt zu werden, wenn seine Erkrankung öffentlich würde. Er hätte sich gewünscht, dass mit Depressionen nicht anders umgegangen würde als mit einem Fußbruch, der sichtbar ist, berichtete der NDR. Die Aufgabe der Siftung sei es deshalb, immer weiterzukommen mit dem Thema im Fußball, aber auch in Unternehmen und der Gesellschaft im Allgemeinen. "Denn Robbies Krankheit hatte nichts mit Fußball zu tun. Depressionen können jeden treffen".

Teresa Enke weist Hilfesuchende auf einige Anlaufstellen hin. Auch beim Förderverein Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" mit Sitz in Haßloch wird es ab Anfang des nächsten Jahres eine feste Anlaufstelle für Hilfesuchende geben. Es wird noch rechtzeitig darüber berichtet. (red.)

 
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