22 | 07 | 2019
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Kurt Beck als Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bestätigt

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Ziel des FES 1925: "Förderung von demokratischer Volkserziehung"
 
von Karin Hurrle
 
Am 17. Dezember 2018 wurde der rheinland-pfälzische Ministerpräsident a.D. Kurt Beck auf der Jahresmitgliederversammlung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin erneut zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden die ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der ehemalige DGB-Vorsitzende Michael Sommer sowie das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Dr. Roland Schmidt bestätigt. In den Vorstand wurden außerdem gewählt: Doris Ahnen,  Prof. Dr. Peter Brandt, Dr. Barbara Hendricks, Christina Kampmann, Barbara Ludwig, Dr. Rolf Mützenich und Matthias Platzeck. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Kurt Beck ist inzwischen auch Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Kaiserdom Speyer.
 
Die Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. (FES) ist die größte und älteste sogenannte parteinahe Stiftung in Deutschland und steht der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) nahe. Rechtlich und auch wirtschaftlich ist sie keine Stiftung, sondern ein eingetragener Verein. Ihr Sitz ist Bonn; in Berlin unterhält sie eine Außenstelle.
 
Über den Stifter Friedrich Ebert 
 
Die nach dem sozialdemokratischen deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannte und von ihm selbst in seinem Testament angeregte Stiftung wurde wenige Tage nach seinem Tod am 2. März 1925 gegründet. Der SPD-Vorstand beauftragte seinerzeit den Parteikassierer Konrad Ludwig mit dem Aufbau der Stiftung, deren Startkapital aus Spenden der Trauergäste stammte. Als Hauptaufgabe galt seinerzeit, der Diskriminierung der Arbeiter auf dem Gebiet der Bildung entgegenzuwirken. Als Stiftunbgsziel verfolgte die Friedrich-Ebert-Stiftung den Zweck, jungen, befähigten Proletariern Beihilfen für einen Studiengang an staatlich anerkannten Instituten zu geben. Es wurden grundsätzlich seinerzeit nur solche Personen unterstützt, die eine Empfehlung der Parteiorganisation beibrachten (Zitat aus dem SPD-Jahrbuch 1926). Bis Ende 1931 wurden insgesamt 295 Studenten mit rund 52.000 Reichsmark gefördert. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt die Mittel der Stiftung bereits durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise völlig erschöpft. 1933 wurde die FES von den Nationalsozialisten ebenso verboten wie sämtliche übrigen Einrichtungen der Partei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die FES auf Initiative des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes wiedergegründet. Der SDS-Gründungskongress hatte bereits im September 1946 einen Aufruf  an die Parteiführung beschlossen. Die ersten Stipendien wurden bereits ab 1948 an ausgewählte SDS-Funktionäre gezahlt, darunter befand sich der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt.
 
Die Umwandlung in einen gemeinnützigen Verein erfolgte dann im Jahare 1954 mit dem Vereinsziel „zur Förderung demokratischer Volkserziehung“. Seit dieser Zeit finanzierte sich die FES zunehmend aus Steuergeldern, die insbesondere in die Studienförderung flossen. Seit den 1960er Jahren engagiert sich die FES zudem verstärkt auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe. Dabei unterstützte sie Demokratisierungs- und Befreiungsbewegungen wie den African National Congress, die auch eine wichtige Rolle bei der Überwindung der diktatorischen Regime in Griechenland, Spanien und Portugal spielte. So war es auch kein Zufall, dass die Sozialistische Partei Portugals in einer Heimvolksschule des FES in Bad Münstereifel 1973 gegründet wurde. Einen Modellcharakter erlangte die FES allerdings als ältestese parteinahe Stiftung erst nach den Zweiten Welt, wo ähnliche Stiftungen gegründet wurden.
 
Foto: Archiv
 
 
 

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