Europäische Filmpreise für NDR/ARTE-Koproduktionen

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Kategorie: WISSENSWERTES
Veröffentlicht am Montag, 31. Dezember 2018 19:20
NDR Intendant Lutz Marmor gratuliert den Gewinnern!!!
 
Zwei internationale Koproduktionen, an denen der NDR beteiligt ist, sind am 15. Dezember, in Sevilla (Spanien) mit Europäischen Filmpreisen ausgezeichnet worden. Den Preis als „Bester Animationsfilm“ erhielt „Another Day of Life“. In der Kategorie „Beste Filmmusik“ gewannen Christoph M. Kaiser und Julian Maas („3 Tage in Quiberon“). NDR Intendant Lutz Marmor: „Gratulation an das internationale Team von ‚Another Day of Life‘, dem mit den Mitteln des Animationsfilms ein herausragendes Werk gelungen ist. Herzlichen Glückwunsch ebenso an Christoph M. Kaiser und Julian Maas zur Auszeichnung ihrer beeindruckenden Kompositionen für den Film ‚3 Tage in Quiberon‘.“
 
 
Der Animationsfilm „Another Day of Life“ (Regie: Raul de la Fuente, Damian Nenow, Drehbuch: Raul de la Fuente, Amaia Remirez, Niall Johnson) schildert das Drama des angolanischen Bürgerkriegs von 1975 aus Sicht des legendären polnischen Kriegsreporters Ryszard Kapuscinski. In einer Mischung aus Animationssequenzen und aktuellen dokumentarischen Interviews mit Kapuscinskis Weggefährten von damals vermittelt der Film die Schrecken und Absurditäten des Krieges. 
 
„Another Day of Life“, entstanden in Zusammenarbeit mit NDR/ARTE, feierte seine Weltpremiere auf dem 71. Filmfestival von Cannes und seine Deutschland-Premiere auf dem Filmfest Hamburg. Der Film ist eine Produktion von Platige Films (Polen) und Kanaki Films (Spanien); als Koproduzenten waren Walking the Dog (Belgien) und aus Deutschland Wüste Film (Stefan Schubert) und Animationsfabrik (Jörn Radel) beteiligt. Die Produktion wurde von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gefördert. Die Redaktion im NDR hat Ulrike Dotzer.„Another Day of Life“ kommt im Frühjahr 2019 in die Kinos, auf ARTE wird er 2020 zu sehen sein. 
 
An der Kino-Koproduktion „3 Tage in Quiberon“ sind auch die Sender NDR, ARTE und ORF beteiligt. Der Film schildert, wie die Schauspielerin Romy Schneider 1981 drei Tage an der bretonischen Küste verbringt. Gemeinsam mit Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) sucht der Weltstar dort Ruhe. Schneider willigt trotz schlechter Erfahrung mit der deutschen Presse in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und dem Fotografen Robert Lebeck (Charly Hübner) ein. Es beginnt ein drei Tage dauerndes Katz- und Maus-Spiel zwischen dem Journalisten und der Schauspielerin. 
 
Der Film wurde von Karsten Stöter (Rohfilm Factory) in Koproduktion mit Dor Film (Österreich), Sophie Dulac Productions (Frankreich), NDR, ARTE, ORF, Tita B Productions, Departures Film und Rohfilm Berlin produziert. Gefördert wurde der Film durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Filmförderungsanstalt (FFA) sowie den Deutschen Filmförderfonds (DFFF), das Österreichische Filminstitut, Eurimages, Creative Europe Media Fond und die Region Bretagne. Die Redaktion im NDR hat Sabine Holtgreve.
 
Der Europäische Filmpreis wird seit 1988 alljährlich von der Europäischen Filmakademie (EFA) vergeben. Er umfasst 23 Kategorien. Präsident der EFA ist Wim Wenders, Vorsitzende die polnische Drehbuchautorin und Regisseurin Agnieszka Holland. (red.)
 

NDR Intendant Lutz Marmor

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