24 | 06 | 2019
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Wissenschaftsjournalist Robert Whitaker mit Publitzer-Preis ausgezeichnet

Bewertung:  / 10

Whitaker wirft Psychiatrie „institutionelle Korruption“ vor: Durch qualvolle Behandlungsmethoden, wie Elektroschocks, Lobotomie und Insulinkoma

von Karin Hurrle

Nach einem Medienbericht der amerikanischen Zeitschrift Street Spirit konnte der Enthüllungsjournalist Robert Whitacker, Autor des bahnbrechenden Buches Mad in America („Verrückt in Amerika“), durch seine faszinierenden Studien belegen, wie Pharmakonzerne die amerikanische Bevölkerung gefährden, indem sie vertuschen, wie ihre, in gigantischer Zahl verordneten Psychopharmaka, also Antidepressiva und Neuroleptika, Leid, Qualen und Krankheiten in unermesslichem Ausmaß verursacht haben. Whitaker sei einmal ein hoch angesehener Medizinjournalist bei der Albany Times Union gewesen und schrieb auch für den Boston Globe. Dort gelangte seine Reportagenserie über Schädigungen durch die Psychiatrie in die Endauswahl für den Publitzer-Preis. Als er seine Untersuchungen auf dem Gebiet der Psychiatrie begonnen habe, habe er selbst noch an den wissenschaftlichen Fortschritt geglaubt, der jahrzehntelang in der Öffentlichkeit verbreitet wurde. Auch habe er es als Revolution angesehen, dass durch Psychopharmaka Schizophrenie Heilung bringen könnte. Alleine die Tatsache, dass man früher diese Menschen weggesperrt habe, sei für ihn die Verabreichung eines Medikamentes ein Fortschritt gewesen. Whitaker hielt auch einen Vortrag am 22.11.2012 auf einer Fachveranstaltung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Reinhard-Nieter-Krankenhauses Wilhelmshaven über die Problematik der Psychopharmaka-Medikation im Kindesalter und bei Heranwachsenden.

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SPRUCH am Freitag

Bewertung:  / 1

Von Justizalltag-Justizskandale übernommen

Evangelische Bank erstellt Studie zur Krankenhausfinanzierung

Bewertung:  / 26

 

Noch kaum Bankkredite für  Digitalisierungsprojekte – Informationsaustausch  zwischen Finanz- und Gesundheitsakteuren hat sich deutlich verbessert - Bilanzsumme der Evangelischen Bank 7,1 Mrd. Euro

von Karin Hurrle

In einer Pressemitteilung hat die Evangelische Bank, Kassel, am 5. Oktober 2017 folgendes mitgeteilt: "Bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten sehen sich  viele Krankenhäuser von den Banken nicht ausreichend unterstützt. So erklären 84 Prozent der in einer aktuellen Studie der Evangelischen Bank befragten Einrichtungen, dass Digitalisierungsanschaffungen schwer zu finanzieren sind. Verbessert hat sich der Studie zufolge der Informationsaustausch zwischen Finanz- und Gesundheitsakteuren. Er ist deutlich schneller und effizienter geworden, auch sind  die für die Kreditvergabe relevanten Daten besser strukturiert und aufbereitet als noch im Vorjahr. Teilgenommen haben an der Studie 51 Krankenhäuser, deren Aussagen anschließend den Einschätzungen von Bankexperten gegenübergestellt wurden. „Die Ergebnisse erwecken den Eindruck, dass Banken und Krankenhäuser beim Thema Digitalisierung noch in verschiedenen Welten leben“, erklärt Christian Ferchland, Vorstandsmitglied und Gesundheitsmarktexperte bei der Evangelischen Bank. Ohne ein gemeinsames Verständnis von den dringend notwendigen Investitionen würden die Banken jedoch lukrative Geschäftskunden verlieren. Für die Krankenhäuser könnten die Folgen noch gravierender ausfallen: Ihnen drohe der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

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Activinnews.com: Michael Langhans betreibt eine eigene Internetplattform

Bewertung:  / 12

Vom Rechtsanwalt zum Journalist

Michael Langhans hat eine eigene Internetplattform. Auf www.activinnews, kann man seine Berichte lesen.  Michael Langhans ist 1975 geboren und lebt in Bayern, wie er selbst bekannt gibt. "Er arbeitete zwischen 19.07.2005 und dem 30.06.2017 knapp 12 Jahre als Rechtsanwalt, davon ab 2009 selbstständig, insbesondere in den Bereichen Familienrecht, Verbraucherrecht und Sozialrecht. Als Rechtsanwalt war er in vielen öffentlichkeitswirksamen Verfahren tätig", so sein weiteres Statement. Mehr in seinen Presseveröffentlichungen. Unter weiterlesen geht es auch zur Pressekonferenz im Fall Kuwalewsky!!

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100 Jahre nach dem Kieler Matrosenaufstand

Bewertung:  / 10

Dreharbeiten für NDR/ARTE Doku-Drama - Voraussichtliche Ausstrahlung von ARTE und NDR im November!!

Der Kieler Matrosenaufstand führte 1918 zur Novemberrevolution im Deutschen Reich und zum Entstehen der Weimarer Republik. Obwohl der Aufstand Deutschland fundamental verändert hat, ist er im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Anlässlich seines 100. Jahrestages möchten NDR und ARTE mit dem Doku-Drama „Novembersturm“ an die dramatischen Tage zwischen dem 30. Oktober und dem 9. November 1918 erinnern. Grimme-Preisträger Jens Becker, der auch das Drehbuch schrieb, inszeniert den Film vom 12. Oktober bis zum 26. Oktober in und um Kiel, in Flensburg sowie in Hamburg und Geesthacht. Darsteller sind u. a. Lucas Prisor, Henriette Confurius, Ernst Stötzner und Gustav Peter Wöhler. Ergänzend zu den Spielszenen und nachgesprochenen Aussagen von Zeitzeugen schildern drei (Quer-)Denkerinnen und Denker ihre Sicht auf die Ereignisse: Björn Engholm, früherer Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und Bundesvorsitzender der SPD, Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach, Kommandeur der Marineschule Mürwik, und Sahra Wagenknecht (Die Linke). „Novembersturm“ wird voraussichtlich im November 2018 auf ARTE und im NDR Fernsehen zu sehen sein.

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BUCHTIPP. "Die spektakulärsten Kriminalfälle in Baden" von Autor Udo Bürger

Bewertung:  / 18

Von Giftmischern, Amokläufern und Auftragsmördern - Mord und Totschlag in Baden

Der Vierfachmord in Urloffen, der Amokläufer in Immendingen, der Doppelmord am Titisee, die Tragödie im Pfarrhaus in Lahr und die „Mördergrube“ der Hebamme Mougenot – Udo Bürger erzählt authentische Kriminalfälle, begibt sich auf die Spuren bekannter Krimineller wie des Attentäters Karl Ludwig Sand und der Raubbrüder Maisch. Faktenreich beleuchtet er Meilensteine der Kriminalgeschichte zwischen Konstanz und Freiburg, Karlsruhe und Mannheim. 264 Seiten, ca. 50 Abbildungen, Format 12,5 x 19,6 cm, Paperback, ISBN-13: 978-3-95400-863-6, Preis: 16,00 €, Erscheint seit 11.10.2017.   

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Was sagt Prof. Dr. Axel Schönberger von der Goethe Universität in Frankfurt zu den Entwicklungen in Spanien?

Bewertung:  / 45

Solidarität mit Katalonien - für das Recht auf friedliche Selbstbestimmung!

von Karin Hurrle

Prof. Dr. Axel Schönberger von der Goethe Universität in Frankfurt am Main startet eine PETITION zur Solidarität  mit Katalanien, an der sich Viele beteiligen sollen. Er sagt, "Katalonien ist die größte europäische Nation ohne eigenen Staat. Die Katalanen blicken stolz auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. Ihre großartige Literatur und Kultur ist wesentlicher Teil Europas. Die katalanische Sprache ist Muttersprache von Millionen Europäern. Als Kataloniens Regierung vor einigen Jahrzehnten die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien erklärte, putschte (mit deutscher Hilfe) General Francisco Franco und begann den spanischen Bürgerkrieg, der zu einer neuen, jahrzehntelangen Phase der Unterdrückung der katalanischen Nation und ihrer Sprache führte. Es darf im 21. Jahrhundert nicht erneut dazu kommen, daß das spanische Militär gegen die friedlich nach ihrer Unabhängigkeit strebende Bevölkerung Kataloniens eingesetzt wird. Europäer aller Staaten und Nationen müssen sich dafür einsetzen, daß der Konflikt zwischen dem spanischen Zentralstaat und Katalonien dieses Mal friedlich gelöst wird".

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