17 | 01 | 2020
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Nach Datenskandal bei der Jobbörse: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen der Datenhändler

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Unternehmer bestreitet die Vorwürfe
 
Mainz. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen einen Datenhändler, der über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit Bewerber-Daten gesammelt und weiterverkauft haben soll. Anfang Mai hatten SWR-Recherchen aufgedeckt, dass die Jobbörse von Datenhändlern missbraucht wird. Im Mai berichtete der SWR, dass Datenhändler am Tag mehrere tausend Stellen in der Jobbörse der Arbeitsagentur veröffentlichten, um Bewerberdaten zu sammeln und weiterzuverkaufen. Ein Unternehmer aus Berlin, der am Tag bis zu 3.000 Stellenangebote veröffentlichte, verkaufte SWR-Reportern damals vollständige Bewerber-Datensätze.
 
Nun wird gegen ihn wegen des Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz ermittelt. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin dem SWR und teilte mit, nach der Berichterstattung hätten sowohl der Bundesdatenschutzbeauftragte als auch die Bundesagentur für Arbeit Strafanzeige gegen den Datenhändler gestellt. In einer Stellungnahme gegenüber dem SWR bestreitet der Unternehmer den Vorwurf, illegal mit Bewerber-Daten gehandelt und die Jobbörse missbraucht zu haben.
 
Seit Bekanntwerden des Datenskandals hatte die Bundesagentur für Arbeit mindestens elf Unternehmen gesperrt und mehr als 120.000 Stellenangebote gelöscht. Seit August können Arbeitssuchende in der Jobbörse außerdem erkennen, ob es sich bei inserierten Stellen um ein von der Arbeitsagentur betreutes oder unbetreutes Angebot handelt. Stellen sogenannter privater Arbeitsvermittler werden Arbeitssuchenden nur noch dann angezeigt, wenn er ein entsprechendes Häkchen setzt. (red.)
 

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