14 | 10 | 2019
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Das Jahr 2016: Ein trauriges Jahr für den Euro

Bewertung:  / 5

Dollar und Yen gewinnen an Kaufkraft

Nach neuesten Meldungen von boerse.ARD.de vom 30.12.2016 müssen Europäer, die derzeit Urlaub in den USA oder auch Südafrika machen, deutlich tiefer ins Protemonnaie greifen. Als Gründe wird angegeben, dass der Euro 2016 gegenüber einigen Währungen kräftig an Wert verloren hätte. Nur auf der britischen Insel sei es deutlich billiger geworden. Der Brexit habe deutliche Spuren an den Devisenmärkten hinterlassen: Das britische Pfund sei nach dem Votum für den EU-Austritt auf ein Rekordtief gestürzt und habe sich vom Schock nicht erholen können. Auf Jahressicht habe das britische Pfund gegenüber dem Euro gut 16 Prozent eingebüßt. Gegenüber dem Dollar sei das Minus noch etwas größer gewesen. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar gut vier Prozent eingebüßt und sei unter die wichtige Unterstützungsmarke von 1,05 Dollar gerutscht. Zuletzt habe es immer eine Gegenbewegung gegeben, wenn diese Schwelle unterschritten worden sei.

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Langjähriger Springer-Chef tot

Bewertung:  / 5

Peter Tamm im Alter von 88 Jahren gestorben

Nach einem neuesten Pressebericht von tagesschau.de vom 30.12.2016 ist der langjährige Chef der Axel Springer AG, Peter Tamm, tot. Er starb im Alter von 88 Jahren. 43 Jahre habe Tamm bei Springer gearbeitet, davon mehr als 20 Jahre als Vorstandschef. Mit dem Maritimen Museum in Hamburg habe er sich einen Lebenstraum verwirklicht. Er starb am Donnerstagabend im Kreise seiner Familie. Das haben die Angehörigen in der Hansestadt mitgeteilt. Er hinterlässt seine Ehefrau, fünf Kinder und acht Enkel. Tamm stamme aus einer der ältesten Seefahrerfamilien Hamburgs, die Leidenschaft für Schifffahrt und Maritimes sei in seiner Kinderstube erwachsen, berichtet tagesschau.de weiter.. Seinen kurzen Wehrdienst im Zweiten Weltkrieg habe er bei der Marine auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" abgeleistet. Um Geld für sein Studium zu finanzieren, habe er 1948 beim neu erscheinenden "Hamburger Abendblatt" von Axel Springer angeheuert. Nach zehn Jahren in der Wirtschaftsredaktion wechselte Tamm ins Verlagsgeschäft, brachte für Springer zunächst die damaligen Blätter des neu erworbenen Ullstein Verlags ("Berliner Morgenpost", "BZ") in Schwung.

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Ex-EU-Kommissionschef Barroso nun Bank-Berater - Juncker stuft ihn als Lobbyisten ein

Bewertung:  / 5

Goldman Sachs ist eine der größten Banken der Welt und steht unter anderem wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise 2008 in der Kritik

Der ehemalige EU-Kommissionschef Barroso wird in Brüssel nicht mehr als Ex-Präsident, sondern als Lobbyist empfangen, berichtet tagesschau.de am 12.09.2016. Barroso sei Berater der umstrittenen Investmentbank Goldman Sachs für die Folgen des Brexit. Zudem befasse sich das EU-Ethikkomitee nun mit der Personalie. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe auf die Kritik an der Ernennung seines Vorgängers José Manuel Barroso zum Brexit-Berater bei der US-Bank Goldman Sachs reagiert. Barroso werde durch die Kommission fortan "nicht als ehemaliger Präsident, sondern als Interessenvertreter empfangen", habe Juncker in einer Antwort auf eine Anfrage der europäischen Bürgerbeauftragten, Emily O'Reilly reagiert.

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Laut EU-Gerichts-Urteil müssen Spanische Banken Kunden entschädigen

Bewertung:  / 3

Eine Revision ist nicht möglich!!

Nach einer Pressemeldung der Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 28.12.2016 müssen Spanische Banken nach einem Entscheid des EuGH mehrere Milliarden Euro an Kunden zurückzahlen. Die Banken hatten laut dieser Berichterstattung unrechtmäßig hohe Zinsen auf Kredite erhoben. Daher müssten sich die Spanischen Banken überraschend auf neue Milliardenlasten einstellen. Anlass soll ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Entschädigung von Kunden sein, die Immobillienkredite aufgenommen hätten, habe Reuters berichtet. Der EuGH habe entschieden, dass die Geldhäuser für die Nachteile geradestehen müssten, die den Schuldnern aus ungültigen Vertragsklauseln entstanden. Das Urteil habe die Institute und auch Branchenexperten überrascht, schreibt die  Deutsche Wirtschafts Nachrichten weiter. Ein Insider aus der Notenbank habe gesagt, dass etwa auf den spanischen Bankensektor Mehrkosten von insgesamt „etwas mehr“ als vier Milliarden Euro zukommen werden. Juristisch sei der Fall ausgereizt. Eine Revision sei laut einer Gerichtssprecherin nicht möglich.

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Hinweise auf massive Verwicklung des Autozulieferers Bosch in die Abgas-Affäre von Volkswagen

Bewertung:  / 2

VW hat Kunden und Behörden getäuscht

Beim Autozulieferer Bosch gibt es nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" Hinweise auf eine massive Verwicklung in die Abgas-Affäre von Volkswagen. Das Stuttgarter Unternehmen hat demnach über Jahre die Software mitentwickelt, die die Manipulationen ermöglicht hat. VW hat Kunden und Behörden getäuscht. Im realen Straßenbetrieb stießen Diesel-Autos deutlich mehr Abgase aus als auf dem Prüfstand der Behörden. Mithilfe einer speziellen Abschalteinrichtung, des sogenannten "defeat device" wurden die Motoren entsprechend gesteuert. Und diese Software haben Bosch-Ingenieure jahrelang mitentwickelt und deren Existenz offenbar den Behörden gegenüber verschleiert. Dem Zulieferer war dabei klar, dass eine derartige Abschalteinrichtung verboten ist. Das geht aus einer in den USA vorliegenden Klageschrift von VW-Kunden gegen Bosch hervor. Bislang waren wesentliche Stellen, die Bosch betreffen, geschwärzt. Die Schwärzungen wurden nun aufgehoben.

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