23 | 03 | 2019
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Deutsche Bank sucht nach Informationslecks innerhalb des eigenen Aufsichtsrats

Bewertung:  / 5
Bank stellt Strafanzeige gegen Unbekannt
 
Die Deutsche Bank hat nach Information von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung Ermittlungen aufgenommen, um Informationslecks innerhalb des eigenen Aufsichtsrats ausfindig zu machen. Ein Sprecher der Bank bestätigte, dass es die Untersuchungen gäbe. Zu den Details wollte sich die Bank nicht äußern. Mit den Vorgängen vertraute Personen berichten, dass für die Untersuchung auch eine externe Beratungsfirma engagiert worden sei. Diese habe verdächtige Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beziehungsweise Mitglieder des Aufsichtsrats zu Befragungen geladen. Hintergrund sollen unter anderem Vorfälle gewesen sein, bei denen Informationen aus dem Aufsichtsrat direkt an Medien weitergegeben worden waren. Dabei ging es um die Personalie von Christian Sewing, Nachfolger des vor knapp einem Jahr abgelösten Vorstandsvorsitzenden John Cryan. 

Datenerhebung: Miete frisst immer mehr vom Einkommen

Bewertung:  / 11
"Panorama", heute Donnerstag, 24. Januar um 21.45 Uhr im Ersten
 
Nach einer Untersuchung des ARD-Magazins „Panorama“ (NDR) können sich Durchschnittsverdienende die Anmietung einer Neubauwohnung in Berlin, Augsburg, Jena oder anderen deutschen Städten nicht leisten. Die Untersuchung, die der Immobilienmarktspezialist empirica-systeme im Auftrag von „Panorama“ durchgeführt hat, zeigt, dass viele Haushalte mehr als 27 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete einer Neubauwohnung ausgeben müssen. Der Wert von 27 Prozent gilt Experten als problematisch, weil dann nur noch relativ wenig Geld zur sonstigen Lebensführung zur Verfügung bleibt, insbesondere bei Menschen mit kleineren Einkommen.

Leitender VW-Lobbyist ist beurlaubter Beamter des Auswärtigen Amtes

Bewertung:  / 2

VW-Affäre erreicht neuen Höhepunkt - Heute Abend im ERSTEN bei PANORAMA um 21.45 Uhr

Der Leiter der Abteilung „Internationale und Europäische Politik“ des VW-Konzerns Jens Hanefeld ist zugleich Beamter des Auswärtigen Amtes. Das ergaben Recherchen des NDR-Politikmagazins „Panorama“ im Ersten. Jens Hanefeld arbeitet seit 2014 als Lobbyist für den VW-Konzern. Dafür hat ihm das Auswärtige Amt Sonderurlaub genehmigt. Auch während der VW-Affäre lief ein Teil der Kommunikation zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Autokonzern über Hanefeld. Dies belegen verschiedene E-Mails aus dem Jahr 2015, die „Panorama“ vorliegen. Anlass des Mailwechsels war ein bevorstehendes Treffen zwischen dem damaligen Außenminister Frank Walter Steinmeier und seinem US-Kollegen John Kerry im September 2015.  Das Auswärtige Amt schreibt in einer Mail an VW: „Lieber Herr Steg, lieber Jens, (…) Wir brauchen sehr eilig eine Stellungnahme von VW(…). Zumindest kurze Sprachregelung.“ Und in einer weiteren Mail heißt es: „Wir haben den Leiter Regierungsbeziehungen bei Volkswagen und unseren Kollegen Jens Hanefeld befasst, der sich dort um den Fall kümmern soll".

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Ermittlungen gegen Warburg-Bank wegen Cum-Ex-Geschäften ausgeweitet

Bewertung:  / 13

Bankchef Joachim Olearius der Steuerhinterziehung verdächtigt!

 
Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen gegen Verantwortliche der Warburg-Bank in Hamburg deutlich ausgeweitet. Inzwischen verdächtigt sie auch den aktuellen Bankchef Joachim Olearius, im Rahmen von Cum-Ex-Geschäften Steuern hinterzogen zu haben. Auch der Schaden ist offenbar größer als bisher bekannt: insgesamt 330 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Höhe des Schadens von schwerwiegenden Straftaten der Beschuldigten aus. Auf schwere Steuerhinterziehung stehen bis zu zehn Jahre Haft. Bisher war bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Köln gegen Miteigentümer und Aufsichtsratschef Christian Olearius (Vater von Joachim Olearius) sowie weitere Beschuldigte ermittelt. Mehrfach haben die Ermittler die Warburg-Bank und Wohnhäuser der Beschuldigten durchsucht, zuletzt im März dieses Jahres. Das zeigen die „CumEx Files“, die das ARD-Magazin „Panorama“ (NDR), ZEIT und ZEIT Online unter Leitung des Recherchezentrums CORRECTIV mit Medien aus zwölf Ländern ausgewertet haben.

Hamburg Journal exklusiv: Hamburgerin zockt Jobcenter und Geflüchtete ab

Bewertung:  / 2

Jobcenter und Betroffene stellen Strafanzeige - Passiert ist bisher nichts!!!

Nach Recherchen des Hamburg Journals macht eine Hamburgerin seit Jahren mit Wohnungen für Geflüchtete Kasse. Sie gibt sich als Vermieterin aus, manipuliert Verträge, macht Falschangaben – und das Jobcenter zahlt. Am Dienstag, 24. April, um 18 Uhr und 19.30 Uhr berichtete das Hamburg Journal über diesen Fall. Die Sendung kann auf der Mediathek bis 24. Mai 2018 3,33 Uhr abgerufen werden. Eine geflüchtete Familie wollte raus aus der Erstaufnahme. Eine Frau aus Wandsbek gab sich als Vermieterin aus, versprach ihnen eine Wohnung in Fuhlsbüttel. Sie forderte eine Vermittlungsgebühr von 1500 Euro, dann würden sie die Wohnung bekommen. Eingezogen ist die irakische Familie dort nie. Das Geld ist weg.Die Familie hat Strafanzeige gestellt, ebenso das Jobcenter. Das Hamburg Journal konnte Ermittlungsakten einsehen – es wird deutlich: Sana V. findet immer wieder Lücken im System, beispielsweise dass die Behörden zu wenige Kontrollen durchführen. Und sie hat noch ein weiteres Geschäftsmodell. In der ganzen Stadt hat Sana V. mehrere Wohnungen angemietet, die sie an Geflüchtete weitervermietet - mit falschen Quadratmeter-Angaben, zu überhöhten Preisen und teils auch mehrfach zur gleichen Zeit.

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