22 | 09 | 2019
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Nach Datenskandal bei der Jobbörse: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen der Datenhändler

Bewertung:  / 2
Unternehmer bestreitet die Vorwürfe
 
Mainz. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen einen Datenhändler, der über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit Bewerber-Daten gesammelt und weiterverkauft haben soll. Anfang Mai hatten SWR-Recherchen aufgedeckt, dass die Jobbörse von Datenhändlern missbraucht wird. Im Mai berichtete der SWR, dass Datenhändler am Tag mehrere tausend Stellen in der Jobbörse der Arbeitsagentur veröffentlichten, um Bewerberdaten zu sammeln und weiterzuverkaufen. Ein Unternehmer aus Berlin, der am Tag bis zu 3.000 Stellenangebote veröffentlichte, verkaufte SWR-Reportern damals vollständige Bewerber-Datensätze.

Pharmakonzerne stoppen Entwicklung von Antibiotika

Bewertung:  / 8
Firma Johnson & Johnson: "Keine weiteren Antibiotika in der Entwicklung" - Mehr dazu am heutigen Donnerstag um 21.45 Uhr in "Panorama" im ERSTEN
 
 
Obwohl die zunehmende Ausbreitung resistenter Keime als eine der größten globalen Gefahren gesehen wird, stoppen Pharmaunternehmen die Forschung an neuen Antibiotika. Das zeigen Recherchen des NDR. Dem Sender bestätigte nun auch der größte Gesundheitskonzern der Welt, die Firma Johnson & Johnson, dass sich derzeit bei ihnen „keine weiteren Antibiotika in der Entwicklung“ befänden.  Zuletzt hatten sich die Branchenriesen Novartis und Sanofi 2018 sowie AstraZeneca Ende 2016 aus der Antibiotikaforschung verabschiedet. Dabei hatte der Internationale Pharmaverband (IFPMA) erst 2016 eine „Industrie-Allianz“ („AMR Industry Alliance“) zum Kampf gegen die Resistenzen gegründet. Etwa 100 Unternehmen, darunter Johnson & Johnson, Novartis, Sanofi und AstraZeneca, hatten eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin sagten sie unter anderem zu, in die Forschung in diesem Bereich zu investieren. 

Reaktion auf Datenhändlerskandal: Private Arbeitsvermittler in Jobbörse versteckt

Bewertung:  / 19
Nutzer sieht deutlich weniger Angebote - Vermittlungsagenturen sehen Existenz bedroht
 
Mainz. Als Reaktion auf den Skandal um Datenhändler, die die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit missbraucht haben, hat die Bundesagentur für Arbeit jetzt die Suchfunktion ihrer Jobbörse geändert: Seit vergangener Woche werden dort die Stellenangebote privater Arbeitsvermittler nicht mehr automatisch angezeigt. Sie machen etwa ein Viertel aller Stellenangebote aus. Bislang wurden bei einer Suche in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit alle verfügbaren Stellenangebote angezeigt, in einem zweiten Schritt konnte der Nutzer die angezeigten Stellen filtern. So konnte er zum Beispiel Angebote von Zeitarbeitsfirmen oder privaten Arbeitsvermittlern ausschließen.  Seit Ende vergangener Woche werden Stellenangebote privater Arbeitsvermittler jedoch nur noch dann angezeigt, wenn der Arbeitssuchende ein entsprechendes Häkchen setzt. Die Angebote der privaten Agenturen machen derzeit etwa ein Viertel aller Stelleninserate der Jobbörse aus. Die Bundesagentur für Arbeit begründet die Umstellung in ihrem Portal gegenüber dem SWR mit dem häufig von Bewerbern geäußerten Wunsch, Stellenangebote von Vermittlern bei der Suche nicht mit anzuzeigen. Private Arbeitsvermittler suchen im Auftrag von Firmen nach Bewerbern und erhalten dafür eine Provision. 

Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen deutschen Hersteller von Spionage-Software

Bewertung:  / 10
Das Unternehmen FinFischer steht im Verdacht, Spionagesoftware illegal in die Türkei geliefert zu haben
 
Die Staatsanwaltschaft München hat Ermittlungen gegen den deutschen Hersteller der Späh-Software „Finspy“ aufgenommen. Das Unternehmen FinFischer aus München steht im Verdacht, die Spionagesoftware illegal in die Türkei geliefert zu haben. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München 1 gegenüber NDR, BR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ). Weiter teilte sie mit, es bestehe der Verdacht, dass das Unternehmen gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen haben könnte. Konkret richteten sich die Ermittlungen gegen „die verantwortlichen Geschäftsführer und Mitarbeiter der FinFisher GmbH und zweier weiterer GmbHs“. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehen sowohl auf einen Bericht von NDR, WDR und SZ aus dem Jahr 2018 zurück als auch auf eine Anzeige mehrerer Nichtregierungsorganisationen. 2018 war bekannt geworden, dass in der Türkei offenbar versucht wurde, Oppositionelle im Umfeld des „Marsches der Gerechtigkeit“ auszuspähen.

Bundesgesundheitsministerium schaltet sich in Kontrastmittel-Skandal ein

Bewertung:  / 6
Bundespolitiker fordern lückenlose Aufklärung
 
Die hohen Gewinne mit Kontrastmitteln zulasten der Krankenkassen sorgen für Unruhe im Bundesgesundheitsministerium und bei den Krankenkassen. Ein Sprecher bestätigt, dass das Ministerium unmittelbar nach der Veröffentlichung den AOK Bundesverband um Aufklärung über die „hohen Zusatzgewinne“ für niedergelassene Radiologen in fünf Bundesländern gebeten habe. NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ hatten auf Basis von internen Unterlagen aus Radiologiepraxen und von Pharmaherstellern berichtet, dass Ärzte Kontrastmittel für Aufnahmen in CT oder MRT günstig einkaufen und ein Vielfaches des Preises in Form von Pauschalen von den Krankenkassen erstattet bekommen. Mit jedem MRT- oder CT-Gerät können Radiologen auf diese Weise knapp 100.000 Euro Gewinn im Jahr machen. Nach Schätzung kostet dies die Versicherten jährlich knapp 200 Millionen Euro. Der finanzielle Anreiz führt offenbar auch dazu, dass Ärzte in Bundesländern mit den lukrativen Pauschalen bei ihren Patienten häufiger Untersuchungen mit Kontrastmitteln durchführen als in anderen Bundesländern – und somit häufiger, als es medizinisch nötig wäre. Die Mittel bergen aber, wie jedes Medikament, Gesundheitsrisiken. 

1. FC 08 Haßloch

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