17 | 09 | 2019
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Philharmonisches Staatsorchester Mainz gastiert in Neustadt an der Weinstraße

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Am Dienstag, 20. Mai 2014, 20 Uhr im Saalbau

Die laufende Konzertreihe der Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße findet im Saalbau am 20. Mai 2014 um 20 Uhr ihren Abschluss mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz. Es dirigiert Generalmusikdirektor Hermann Bäumer. Mit einem freundlichen Empfang durch das heimische Neustadter Publikum darf Roland Glassl rechnen. Bekannt durch seine Mitwirkung im Mandelring Quartett und als Dozent des Internationalen Meisterstreicherkurses präsentiert er sich an diesem Abend als Solist an der Bratsche. Im ersten Teil des Konzertabends spielt er mit „Der Schwanendreher“ das Konzert nach alten Volksliedern für Viola und Orchester von Paul Hindemith, das dem Orchesterwerk von Benjamin Britten, der Suite on English folk tunes „A time there was“ op. 90 nachfolgt.  Nach der Pause ertönt die stilistisch etwas an Schubert orientierte Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38, die „Frühlingssinfonie“ von Robert Schumann, die 1841 in Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn mit größtem Erfolg uraufgeführt wurde. Um 19:15 Uhr gibt es im Beethovensaal eine Konzerteinführung durch Jörg Sebastian Schmidt.

Der Solist
Roland Glassl hat als Preisträger vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Dabei ragt vor allem sein 1. Preis beim „Lionel Tertis International Viola Competition“ in England heraus, der ihm als erstem Deutschem überhaupt verliehen wurde zusätzlich mit dem „Peter Schidlof Prize“ für den Finalisten mit dem schönsten Ton. Weitere Erfolge waren u.a. der Gewinn des 1. Internationalen Viola Wettbewerbes in Wien, der 2. Preis beim „Primrose International Viola Competition“ in Guelph/Kanada, der 1. Preis beim Viola-Wettbewerb der Deutschen Viola-Gesellschaft in Celle, sowie der 1. Preis beim „Washington International Competition  for Strings“.
Diese Erfolge führten zu Konzerten in Europa, USA, Kanada und China, einschließlich seines Solodebüts in der Wigmore Hall in London. Als Kammermusikpartner spielt er mit Künstlern wie Leon Fleischer, Miriam Fried, Julia Fischer, Michael Tree, Lisa Batiashvili, Walter Nothas, Atar Arad, Shigeo Neriki, Hariolf Schlichtig, dem Avalon String Quartet, Quatuor Manfred, Quatuor Danel sowie dem Henschel Quartett. Auch folgten Einladungen zu führenden Festivals wie z.B. dem Ravinia Festival in Chicago/USA und dem Musica Riva Festival in Riva del Garda/Italien. Als Solist arbeitet er u.a. mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Hans Richter und Markus Poschner zusammen und trat mit zahlreichen namhaften Orchestern auf.

Seit 2004 ist Roland Glassl Nachfolger von Tabea Zimmermann als Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. Der in Ingolstadt geborene Musiker stammt aus einer Geigenbauerfamilie und spielt auf einem Instrument seines Vaters, 2002 gebaut. Den ersten Violinunterricht erhielt er bei seinem Vater, später bei Gerhard Seitz in München. Ab 1992 studierte er an der Musikhochschule München bei Prof. Ana Chumachenco, wo er sein Diplom 1996 mit Auszeichnung erhielt. Schon während des Studiums hat ihn die außerordentliche Klangvielfalt der Viola so fasziniert, so dass er entschied, sich dieser ganz zu widmen.

Wesentlich geprägt wurde Roland Glassls Spiel durch das anschließende Studium bei Atar Arad an der Indiana University in Bloomington/USA, wofür ihm vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ein Stipendium zugesprochen wurde.
Nach Abschluss des Studiums mit dem „Artist Diploma“ hat sich Roland Glassl entschlossen, zurück nach Deutschland zu kommen, um dort sowohl kammermusikalisch, wie auch solistisch aktiv zu sein. Neben der intensiven Quartetttätigkeit im Mandelring Quartett, spielt er auch zahlreiche Konzerte im Trio Charolca, einer klangfarbenreichen Besetzung mit Harfe, Flöte und Bratsche.

Der Dirigent
Seit 2011 ist Hermann Bäumer Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und Generalmusikdirektor des dortigen Staatstheaters. Zuvor bekleidete er mit enormem Erfolg 7 Jahre die Position des Generalmusikdirektors der Stadt Osnabrück. Der hervorragende Ruf, den Hermann Bäumer seine nicht nur solide, sondern immer äußerst kreative Arbeit eingebracht hat, spiegelt sich nicht nur im großen Publikumszuspruch und im Lob der Fachpresse, sondern auch in einer Vielzahl von Gastdirigaten im In- und Ausland. Zusammen mit dem Symphonieorchester Osnabrück erhielt Hermann Bäumer 2009 einen ECHO Klassik in der Sparte symphonische Einspielung des 20. Jahrhunderts für den ersten Teil der Kompletteinspielung der Symphonien von Josef Bohuslav Foerster. Im August 2007 führte Hermann Bäumer dasselbe Orchester zu Konzerten nach Teheran – damit trat zum ersten Mal seit 1979 wieder ein westliches Orchester im Iran auf.

In der vergangenen Saison gab Hermann Bäumer u. a. sein Debüt beim Bayerischen Staatsorchester mit einer viel beachteten Interpretation der 2. Sinfonie Bruckners. Darüber hinaus war er zum wiederholten Male zum Iceland Symphony Orchestra, diesmal in Reykjavíks neuen Konzertsaal „Harpa“, eingeladen. Ebenfalls das erste Mal war er beim Rundfunk-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR zu Gast, zum wiederholten Male bei der NDR Radiophilharmonie in Hannover, beim Sinfonieorchester St. Gallen, und – als regelmäßiger Gast – bei den Hofer Symphonikern. Neben weiteren Gastdirigaten hat Hermann Bäumer sein Debüt in der Saison 2013/14 bei den Würzburger Philharmonikern. Am eigenen Hause stehen u. a. die Premieren von Händels Rinaldo, Mozarts Don Giovanni und Boitos Mefistofele an.

Der in Bielefeld geborene Hermann Bäumer begann mit sechs Jahren, Klavier zu spielen. Später erhielt er auch Violoncello- und Posaunenunterricht und studierte dann in Detmold und Leipzig Dirigieren. Von 1992 bis 2003 war er Posaunist bei den Berliner Philharmonikern, mit dessen Blechbläserensemble ihn eine langjährige Zusammenarbeit verband. Weiterhin stand Hermann Bäumer u. a. bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Radiosinfonieorchester Oslo oder den Bamberger Symphonikern am Pult und war bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Frühling zu Gast. Besonderer Höhepunkt war eine Berliner Aufführung von Schönbergs Pierrot Lunaire mit Christine Schäfer.

Das Orchester
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz bestimmt seit Jahrhunderten die Musikkultur der Stadt Mainz und hat sich zu einem der bedeutendsten Klangkörper der gesamten Rhein-Main-Neckar-Region entwickelt. Neben der Mitwirkung bei den Musiktheater- und Ballettaufführungen des Staatstheaters sind die Musikerinnen und Musiker in verschiedensten Konzertreihen auf dem Podium zu erleben: Sinfoniekonzerte, Sonder- und Kammerkonzerte zeichnen sich durch eine beziehungsreiche Programmdramaturgie aus, die auch für Neues und Experimente offen ist.  2014 feiert das Philharmonische Staatsorchester unter dem Motto „500 Jahre für Mainz“ die bis ins Jahr 1514 zurückreichenden Wurzeln der Mainzer Orchesterkultur und Anfängen als Hofkapelle des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Albrecht von Brandenburg.

Karten
Karten (10 bis 20 € und Ermäßigungen) erhältlich bei der Kulturabteilung, Friedrichstraße 1, Telefon 06321 855-404. Montag - Freitag 9:30 - 12:30 Uhr, Montag – Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr und Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr.  Am Veranstaltungstag an der Konzertkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. -  Online-Ticketing: www.ticket-regional.de
 

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