22 | 07 | 2019
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SILVESTERKONZERT am Sonntag, den 29. Dezember 2013, 19 Uhr im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

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Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Preisträgern aus dem Internationalen Meistersinger- und Meistergeigerwettbewerb

Besonders attraktiv verspricht das diesjährige Silvesterkonzert mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu werden, zu dem die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße am 29. Dezember 2013 um 19 Uhr in den Saalbau einlädt. Es konzertieren die Preisträger der Meistersinger- und Meistergeigerkurse 2013, der rumänische Sänger Alin Deleanu, Altus, die Sopranistin Colette Gardner aus USA und der chinesische Bariton Hongyu Chen sowie die deutschen Solisten, der Bassbariton Florian Küppers und die Violinistin Hannah Müller. Der Dirigent Daniel Carlberg leitet das Konzert und führt moderierend durch den Abend.

Das Konzertprogramm
Stilvoll mit der Ouvertüre aus der Oper Tancredi von Gioachino Rossini präsentiert sich die Staatsphilharmonie den Gästen des Saalbaus, gefolgt vom Rezitativ und Arie des Tancredi O Patria! Di tanti palpiti, vorgetragen durch Alin Deleanu. Aus Rossinis Oper Il barbiere di siviglia sind die Arie des Don Basilio und der Rosina sowie die Cavatine des Figaro zu hören, sie werden gesungen von Florian Küppers, Colette Gardner und Hongyu Chen. Reiner Orchesterklang erwartet das Publikum mit Ballet des Flocons de Neige aus dem Opus Le Voyage dans la lune von Jacques Offenbach. Hannah Müller zeigt ihr musikalisches Können auf der Violine mit der Polonaise Brillante von Henryk Wieniawski.

Nach der Pause stehen Stücke von Franz von Suppé auf dem Programm, es beginnt die Staatsphilharmonie mit der Ouvertüre aus der Operette Die schöne Galathée und wird fortgesetzt mit der Ariette des Mydas und dem Duett Galathée/Ganymed. Aus der komischen Oper Boccaccio stammen das Lied der Fiametta und das Duett Fiametta/Boccaccio. Mit der schnellen Polka Unter Donner und Blitz von Johann Strauß sorgt das Orchester für gute Stimmung. Mit Franz Lehar´s Operette Die lustige Witwe findet der Konzertabend einen runden Abschluss: Da geh ich ins Maxim trällert Hongyu Chen in der Rolle des Danilo und im Duett mit Colette Gardner als Hanna Glawari singt er Lippen schweigen. Alle Solisten treffen zum Finale, dem Weibermarsch zusammen.

Die Solisten
Hannah Müller, Violine, ist 1990 in Bergisch Gladbach geboren. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von 5 Jahren bei David Johnson, ab 1999 lernte sie bei Prof. Johannes Prelle. Im Jahr 2006 wurde sie Preisträgerin bei Jugend musiziert auf Landesebene, im gleichen Jahr war sie Mitbegründerin der Klezmerband Freylechs und nahm eine CD auf. Workshops mit Helmut Eisel und Konzerttätigkeiten schlossen sich an. Ab 2006 ist sie Mitglied des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen. Es folgen 2008 ein Meisterkurs am Mozarteum Salzburg bei Ulf Hoelscher und Geigenunterricht bei Michael McGehee. Seit 2010 studiert Hannah Müller im Diplomstudiengang Violine an der Universität der Künste Berlin bei Uwe-Martin Haiberg und erreicht 2012 das Vordiplom. 2011 tritt sie beim Internationalen Klezmerfestival in Safed (Israel) mit Giora Feidman und Helmut Eisel auf, ein Workshop bei Giora Feidman schließt sich an. Hannah Müller ist Gewinnerin des Neustadter Wettbewerbskonzertes der Meistergeiger 2013 unter Leitung von Prof. Sebastian Schmidt, Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Der 29jährige Alin Deleanu, Altus, stammt aus Rumänien. Nach zweijährigem Mitwirken im Opernchor der Rumänischen Nationaloper in Jassy debütierte er im Alter von 20 Jahren in Donizetti´s Liebestrank als Belcore und Bizet´s Carmen als Danacairo. Nach einem musikalischen Erasmus-Aufenthalt im spanischen Salamanca begann er 2005 ein Gesangsstudium an der Hanns Eisler Hochschule für Musik Berlin, das er im Februar 2012 mit Auszeichnung abschloss. Sein Debüt in Deutschland gab er 2009 am Staatstheater Braunschweig in der Titelrolle der zeitgenössischen Kinderoper West Side Story von Juliane Klein.

2010 entschied er sich auf Empfehlung von Jochen Kowalski für den Fachwechsel zum Altus. Seitdem debütierte er am Landestheater Neustrelitz, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Uckermärkischen Musikwochen, dem Festival für Alte Musik in Cambridge, im Händel-Haus in Halle, im Berliner Konzerthaus und bei den Telemann-Festtagen in Magdeburg sowie in der Alten Oper in Frankfurt/Main, der Berliner Philharmonie und der Oper Frankfurt/Main. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz.

Wichtige Impulse gaben ihm schließlich der Unterricht an der Hochschule für Musik in Mainz bei Frau Prof. Claudia Eder (Konzertexamen) sowie Meisterkurse u.a. bei Andreas Scholl, Barbara Schlick, Ralf Otto, Wolfgang Katschner und Konrad Junghänel. 2013 gewann er beim Meistersingerwettbewerb in Neustadt den 1. Preis.

Florian Küppers, Bariton, wurde 1983 in Paris als Kind deutscher Eltern geboren. Erstmals Gesangsunterricht erhielt er während seines Studiums der Informatik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2009 studiert er an der Hochschule für Musik Mainz in der Gesangsklasse von Prof. Andreas Karasiak. Bereits im Folgejahr nahm er eine regelmäßige Konzerttätigkeit in der Rhein-Main-Region auf und debütierte 2011 als Sprecher und Erster Priester in Mozarts Zauberflöte am Thüringischen Landestheater Rudolstadt. Hier war er auch im Frühjahr 2012 in der Rolle des Frangipani in der Kammeroperette Coscoletto von Jacques Offenbach zu hören. Im selben Jahr sang er den Bonafede in Haydns Oper  Il mondo della luna unter der Regie von Peer Boysen an der Mainzer Hochschule. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Mitglied im Jungen Ensemble des Staatstheater Mainz. Beim Meistersingerwettbewerb 2013 in Neustadt errang er den 2. Preis.

Die 1986 geborene Colette Gardner begann bereits zu singen, bevor sie laufen konnte. Offiziell begann das High-Schul-Mädchen die formale Ausbildung als Sängerin 2000 bei Jeanne Reese in der renommierten Juillard-School in New York. Aufgrund ihres Fleißes und unermüdlichen Engagements schaffte sie es, einen Platz an der North-Carolina-School-of-the-Arts zu bekommen, wo sie einen Sommer-Meisterkurs belegte. Obwohl sie danach zu den 500 talentiertesten Sängerinnen der USA zählte, begann sie ein betriebswissenschaftliches Studium an der Universität of Tennessee. Nachdem ihre Leidenschaft für den Gesang  jedoch erhalten blieb, begann sie nach vier Jahren Betriebswirtschaft ein Studium der Musik. Dies trug im Jahre 2007 Früchte, als sie in der Mozart Oper Cosi fan tutte eingesetzt wurde. Im Jahre 2008 zog sie von Charlotte nach Chicago, um sich ihrer Musikkarriere zu widmen. In Chicago setzte sie ihr Musikstudium unter Kimberly Jones bei Sherwood Conservatory of Music fort. Im Frühjahr 2010 entdeckte Madame Kingsley Colette’s Talent und förderte sie, so dass sie in der Meisterklasse an der Metropolitan Opera von Maestro Gregory Buchalter aufgenommen wurde. Im gleichen Jahr hatte sie das Glück, privat mit dem weltbekannten Tenor Frank Lopardo arbeiten zu können.

Ende 2010 brillierte sie dann in der Rolle der Fiordiligi in Mozarts Cosi fan tutte.  Im Herbst 2011 und 2012 vollendete sie dann mit dem Young Artist Program an der Sarasota Opera Company ihre Ausbildung. Im Sommer 2013 nahm sie am Meistersingerkurs unter Leitung von Frau Prof. Eder in Neustadt teil und errang im Wettbewerbskonzert den 3. Preis.

Hongyu Chen, Bariton. 1985 in der Inneren Mongolei (China) geboren, schloss der Bariton sein Musikstudium am Konservatorium in Tianjin ab und absolvierte bis 2013 ein Diplom¬studium im Fach Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik Weimar bei Prof. Ulrike Fuhrmann, Liedklasse bei Prof. Karl-Peter Kammerlander. Seit März 2013 studiert er an der Opernschule der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Rudolf Piernay.  Er besuchte Meisterklassen u.a. bei Rudolf Piernay, Deborah Polaski, Ruth Ziesak und Johannette Zommer. Hongyu Chen debütierte in Deutschland mit der Partie des Creuso in der Oper Didone delirante 2010 im Theater Bad Lauchstädt, es folgten Aufführungen am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater Aschaffenburg. 2012 trat er als Solist der Internationalen Bachakademie im Rahmen des Musikfestes Stuttgart auf und präsentierte sich 2013 sowohl unter Christian Thielemann mit Orchesterliedern von Strauss in der Weimarhalle als auch bei der Operngala der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im Rahmen der Rheinsberger Festspiele 2013 übernahm Hongyu Chen die Titelpartie des Figaro aus der Oper Il barbiere di Siviglia von Rossini.

Hongyu Chen war Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung (2009-2013) und wurde gefördert durch das Deutschlandstipendium der Müller–Stiftung (2013-2014). In China gewann er mehrere Wettbewerbe. Er ist Preisträger des 23. internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und erhielt 2013 den 2. Förderpreis des Meistersingerwettbewerbs in Neustadt an der Weinstraße.

Das Orchester
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gilt als eines der profilierten deutschen Konzertorchester. Sie hat sich durch ihre Klangkultur und vitale Interpretationen auch international einen Namen gemacht. Die außerordentliche stilistische Bandbreite des Orchesters reicht von der großen Sinfonik über Musiktheaterproduktionen bis hin zu Filmmusik- und Stummfilmprojekten. In jüngerer Zeit arbeitete das rheinland-pfälzische Orchester mit zahlreichen international bekannten Künstlern, darunter Edita Gruberova, Hilary Hahn, Midori, Juan Diego Flórez, Jonas Kaufmann, Nigel Kennedy und Rolando Villazón.

Der Dirigent
Daniel Carlberg, Jahrgang 1974, ist seit August 2009 als 1. Kapellmeister und stellvertre¬tender Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater Dessau tätig. Er studierte Klavier und Violine (1993-1997) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und war in dieser Zeit künstlerischer Leiter und Dirigent des Jugendsinfonieorchesters Kassel. studierte Das Fach Dirigieren studierte er 1997 bis 2001 bei Prof. Leopold Hager an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und schloss nach dem Abschluss¬konzert mit dem Radio-Symphonieorchester Wien mit Diplom und Auszeichnung ab. Er bildete sich fort mit Meisterkursen u.a. bei Kurt Sanderling, Jorma Panula und Seiji Ozawa.

Festengagements führten ihn an das Südthüringische Staatstheater Meiningen als Studienleiter und Assistent von Kirill Petrenko, an das Landestheater Linz als Korrepetitor und Assistent von Dennis Russell Davies sowie als 2. Kapellmeister an das Badische Staats¬theater Karlsruhe. Im Rahmen seiner Teilnahme beim Internationalen Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2004 leitete er die Bamberger Symphoniker. Im Mai 2006 stand er in der Endauswahl des Dirigentenwettbewerbes Hermann Abendroth mit der Staatskapelle Weimar.
Daniel Carlberg gab Konzerte und Opernvorstellungen unter anderem mit dem Dohnany-Orchester Budapest, der NDR Radiophilharmonie, dem Göttinger Symphonie-Orchester, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, den Orchestern der Komischen Oper Berlin und des Staatstheaters Darmstadt, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe und dem Radio-Symphonieorchester des SWR Stuttgart.

Karten
Karten (15 bis 28 €), erhältlich bei der Kulturabteilung, Friedrichstraße 1, Telefon 06321 855-404. Montag - Freitag 9:30 - 12:30 Uhr, Montag – Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr und Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr.  Am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. -  Online-Ticketing: www.ticket-regional.de

 

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