23 | 04 | 2019
Hinweis
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei 'http:/www.nachrichten-regional.de/images/stories/Anzeigen/hautnah.jpg'

WERBE-LINKS:

Hier könnte Ihre
Werbung stehen!

Rufen Sie uns an und
sichern Sie sich
Frühbucherpreise!

06324-981504

Veranstaltung der GRÜNEN in der Speyerer "Jugendförderung"

Bewertung:  / 7
SchwachSuper 
Vortrag am Dienstag, 5. Februar 2019 zum Thema Rechtsextremismus mit Rechtsexperte Jürgen Kasek
 
Am kommenden Dienstag, 5. Februar um 18.30 laden die Speyerer GRÜNEN zu einem Vortrag über Rechtsextremismus ein, wo Rechtsexperte Jürgen Kasek in der Jugendförderung, Seekatzstraße in Speyer referieren wird. Mit dabei sind die beiden Politikerinnen Anne Spiegel und Corinna Ruffer, mit denen man über dieses Thema diskutieren kann. „Fake News, persönliche Angriffe und Einschüchterung Andersdenkender, Debatten, die in Wortwahl und Inszenierung oft und bewusst an NS-Rhetorik erinnern. Das sind die Zutaten mit denen rechte Hetzer*innen und Demagog*innen hierzulande seit einigen Jahren Stimmung machen. Ihr Ziel: die demokratische, offene und bunte Gesellschaft zu beseitigen. Vor allem werde dabei auf das Mittel zurückgegriffen, die öffentliche Debatte und die Grenzen des Sagbaren nach rechts zu verschieben – und man habe damit immer häufiger Erfolg. Menschenverachtung und offen ausgedrückter Hass nehme zu, im Netz, auf der Straße und auch im Parlament.
 
 
 
Über ihre Erfahrungen mit Rechtsextremen im Alltag und im Parlament berichten der grüne Rechtsanwalt und Rechtsextremismusexperte Jürgen Kasek, die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel und die grüne Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer.
 
Jürgen Kasek bringt dabei eine besondere Perspektive mit: Er lebt in Sachsen, wo die AfD in Umfragen stabil um 25 Prozent liegt und damit bereits zweitstärkste Kraft ist. Sich gegen Rechte Stimmungsmache zu engagieren, erfordert nicht nur viel Mut, sondern ist auch eine besondere Herausforderung. So schrieb der ehemalige Landesvorsitzende der sächsischen Grünen Kasek im September 2018.in einem Blogbeitrag: „Nein, wir sind nicht mehr. Es müssen Worte voller Bitterkeit folgen. Ich bin es müde, ständig so zu tun als würde #wirsindmehr gelten, denn wir sind es nicht, nicht in Sachsen, nicht mal ein bisschen. … Nein, wir sind nicht mehr aber ich bin jedem einzelnen dankbar, der das nicht akzeptiert, nicht schweigt, nicht wegschaut - denn diese Menschen, sind hier noch die Hoffnung".
 
Es soll daher an diesem Abend auch über eigene und persönliche Erfahrungen mit Rechtsextremismus diskutiert und über mögliche Gegenstrategien gesprochen werden. (red.)
 
 

1. FC 08 Haßloch

partnerdervereine.de
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen OK- Einverstanden