Sperrung der Salierbrücke ist eine schlechte Nachricht für Speyer

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 
Kategorie: SPEYER
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juni 2018 17:47

BDS kritisiert Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Der Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V. kritisiert die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe, die Salierbrücke für die Sanierungszeit von 20 Monaten voll zu sperren. Lediglich Rettungsfahrzeuge und ein ÖPNV-Shuttledienst dürfen die Brücke während dieser Zeit überqueren. „Die Vollsperrung der Salierbrücke ist eine schlechte Nachricht für Speyer und die umliegenden Gemeinden. Wir bedauern die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Eine Vollsperrung bedeutet für die Wirtschaft sowohl in Speyer als auch in Römerberg spürbare Umsatzverluste und ist damit schlecht für den Wirtschaftsstandort. Außerdem werden die vielen Pendlerinnen und Pendler massive Probleme haben zur Arbeit zu kommen. Damit wird der Fachkräftemangel für die lokalen Firmen verschärft. Ich bin mir sicher, dass die Vollsperrung der Salierbrücke Arbeitsplätze kosten wird, schließlich werden die Händler und Gastronomen spürbare Umsatzeinbußen haben.“, sagt die Vorsitzende des Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V., Liliana Gatterer, mit Blick auf die Entscheidung.

Enttäuscht zeigt sich der Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V. von der Rolle der Stadt Speyer. „Die Stadt Speyer hätte die Interessen der Speyerer Bevölkerung und Wirtschaft viel deutlicher vertreten müssen. Natürlich war die Stadt Speyer nicht für die Planung verantwortlich und die Entscheidungsgewalt lag beim Regierungspräsidiums Karlsruhe. Allerdings hätte man durch ein frühzeitiges gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung sicher mehr erreichen können als einen ÖPNV-Shuttledienst“, so Gatterer. (red,)

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen OK- Einverstanden