17 | 02 | 2020
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Der Speyerer Bischof zum angekündigten Rücktritt Papst Benedikts XVI.

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Bischof Wiesemann „menschlich sehr berührt“

„Die Nachricht aus dem Vatikan berührt mich menschlich sehr, nicht zuletzt weil ich den Papst aus meiner Studienzeit in Rom persönlich kenne und ihn als großen Theologen schätzen gelernt habe.“ Mit diesen Worten reagierte der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf die Ankündigung Benedikts XVI., am 28. Februar von seinem Amt als Papst zurückzutreten. Der Bischof betonte, die Entscheidung des Papstes verdiene hohen Respekt. Es zeuge von Größe, wenn Benedikt angesichts abnehmender körperlicher Kräfte diesen Schritt gehe und sein Amt in die Hände Gottes lege.

Bischof Wiesemann würdigte den heiligen Vater als einen „Mann des Wortes“, der stets die Auseinandersetzung mit den geistigen Strömungen unserer Zeit suche. Insbesondere habe der Papst in seinem Pontifikat einen großen Beitrag zur Versöhnung von Glaube und Vernunft geleistet. Als geistlichem Menschen gehe es Benedikt stets um die Vertiefung des Glaubens, die auch Anliegen des „Jahres des Glaubens“ sei, das der Papst von Oktober 2012 bis November 2013 ausgerufen habe. Als weiteren Aspekt der Amtszeit des heiligen Vaters bezeichnete Bischof Wiesemann die Verankerung der Caritas als wesentlichen Ausdruck des christlichen Glaubens. Dies werde vor allem in seinen Enzykliken deutlich.

Der Bischof wies darauf hin, dass der Schritt des Papstes ein ungewöhnlicher sei. Allerdings: Der Rücktritt eines Papstes sei in der Kirchengeschichte zwar selten erfolgt, aber immer möglich gewesen. (red.)

 

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