17 | 02 | 2020
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Kirchen präsentieren „himmelgrünes“ Paradies

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Evangelische Kirche der Pfalz und Bistum Speyer stellen gemeinsames Projekt in Landau vor

Offen, weit, „himmelgrün“ – so präsentieren sich die Kirchen in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bonifatiuswerk und dem evangelischen Missionarisch-Ökumenischen Dienst auf der Landesgartenschau (LGS) 2014 in Landau. „Keine Gartenschau ohne den Garten Eden. Gott ist der erste Gartenbaumeister“, sagte Pfarrerin Mechthild Werner am Freitag in Landau bei der Vorstellung des Logos und des Kirchenauftritts auf der LGS. Mit Gottesdiensten, mobilen Kirchenräumen, Kulturprogramm, Pflanzaktionen und vielen weiteren Angeboten entstehe auf dem Gelände ein ökumenisches Paradies. Auftakt ist der Eröffnungsgottesdienst am Gründonnerstag, 17. April 2014.

Der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, werde immer dringlicher. Darum seien die Kirchen bewährte Partner und einer der größten „Anbieter“ auf den Gartenschauen, erklärte Werner, die zusammen mit ihrer katholischen Kollegin, Pastoralreferentin Christine Lambrich, das Projekt leitet. Mit Kinder- und Jugendkirche, Mundartgottesdiensten, Themenwochen und vielem mehr komme die Kirche zu den Menschen, „auch zu denen, die sonst nicht unbedingt in die Kirche gehen“. Stationenweg und Kirchenpavillon bilden das spirituelle Zentrum auf der Landesgartenschau. Werner und Lambrich nannten als Beispiele u.a. Kurzandachten mit dem Titel „Fünf Minuten mit Gott“ und ökumenische Schwerpunktwochen, in deren Mittelpunkt die Themen Inklusion und Bewahrung der Schöpfung stehen.

Ein Schöpfungsgottesdienst im Rahmen des Ökumenischen Pfälzer Forums ist am 5. September 2014 geplant, „Viele Menschen, ein Garten“ heißt ein gemeinsames Projekt der Hilfsorganisationen Misereor und Brot für die Welt vom 28. September bis 4. Oktober. Darüberhinaus gibt es ein thematisches Rahmenprogramm in der Stadt und ihren Kirchen und „Gespräche auf der Gartenbank“ mit prominenten und nicht-prominenten Gästen. „Wir stellen uns auch den Themen Trauer und Sterben, sagte Christine Lambrich. Dazu gebe es u.a. Angebote in Zusammenarbeit mit dem Schau-Friedhof.

LGS Geschäftsführer Matthias Schmauder zeigte sich überzeugt, dass die Kirchen die Landesgartenschau bereichern wird. Ihr Engagement auf rheinland-pfälzischen Gartenschauen habe eine lange Tradition. „Wir sind froh, die Institution Kirche auch in Landau an unserer Seite zu haben“, sagte Schmauder. Als echten „Hingucker“ bezeichnete LGS-Prokuristin Karin Bommersheim den geplanten Kirchenpavillon, der sich „ausgesprochen harmonisch ins Konzept zur Landeschau einfügt“.

Das von der Landauer Grafikerin Miriam Ohm entwickelte LGS-Kirchenlogo mit dem Motto „himmelgrün“ lasse „ein Stück Himmel auf der grünen Erde“ erahnen, erklärten Lambrich und Werner. „Himmelgrün“ präsentiere sich auch der Kirchenpavillon. Der Entwurf stammt von dem Kaiserslauterer Architekturbüro Bayer/Uhrig, das sich schon mehrfach mit kirchlichen und liturgischen Räumen, unter anderem auf dem "Kirchbautag Rostock 2011", beschäftigt hat. Als Orte der Stille haben Studenten der Technischen Universität Kaiserslautern die „Mobilen Kirchräume“ entworfen.

Ein Paradies muss wachsen, deshalb laden die Veranstalter jetzt schon zum „urban gardening“, zum „Stadtgärtnern“ ein. Erster Spatenstich ist am 13. Februar in den Gärten des Protestantischen Bildungszentrums Butenschoen-Haus (Luitpoldstraße 8) und der Ökumenischen Spiel-und Lernstube (Eutzingerstraße 22) in Landau. „Landau soll grüner werden, nicht nur auf der Gartenschau. Auch die Kirche will Farbe bekennen und die Bewahrung der Schöpfung in Kirchhöfen, Kindergärten oder anderen Einrichtungen handgreiflich machen. Das ist das Ziel der Aktion 2013 bis 2014.“ (red.)

Foto: Mechthild Werner (links) und Christine Lambrich

 

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