17 | 02 | 2020
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Vorzeigeprojekt in der Metropolregion: Kirchenbeauftragter Dr. Posern besucht Kinderhospiz Sterntaler

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Landtagsabgeordneter Axel Wilke (CDU)  plädiert erneut für Unterstützung durch das Land

Welche eindrucksvolle Arbeit im Dudenhofener Kinderhospiz Sterntaler geleistet wird, davon konnte sich nun auch Kirchenrat Dr. Thomas Posern, Beauftragter der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz bei der Landesregierung, bei einem Besuch überzeugen. CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Axel Wilke hatte den „Botschafter“ der Evangelischen Kirchen bei der Mainzer Regierung zu einem Besuch eingeladen, außer dem Kinderhospiz Sterntaler stand dabei noch das Sozialpädagogische Familienzentrum der AGFJ in Schifferstadt auf dem Besuchsprogramm.

Sterntaler ist eines von bisher 11 Kinderhospizen in ganz Deutschland. „Der Bedarf ist allerdings weit höher“, verdeutlichte Tobias Fouquet, stellvertretender Geschäftsführer. Das nächst gelegene Hospiz für Kinder- und Jugendliche ist in Wiesbaden, im süddeutschen Raum wird in Stuttgart ein weiteres hinzukommen. Wilke lobte die einmalige Atmosphäre der Einrichtung, die bewusst nicht nur das kranke Kind im Blick habe, sondern seine ganze Familie, einschließlich der Geschwisterkinder, die oft stark unter der Situation zu leiden hätten. Vielfältige Angebote helfen, so Fouquet, dass sich auch die Geschwisterkinder in der Neumühle erholen könnten, nicht weniger als die Eltern, die hier Entlastung von der oft aufopferungsvollen Pflege erfahren.

Aber immer noch kann Sterntaler nur auf drei Pflegezimmer zurückgreifen, denn der Ausbau auf insgesamt 12 Zimmer verzögert sich. Ein Baubeginn werde nun für die Zeit nach den Sommerferien angestrebt, so dass die zusätzlichen Zimmer im Laufe des Jahres 2014 zur Verfügung stehen könnten, so Fouquet. Ein Hauptgrund für die Verzögerung ist die Finanzierung. „Wir müssen ohne öffentliche Gelder auskommen und sind rein auf Spenden angewiesen“, erklärt Fouquet die Problematik. Für Wilke, der sich schon seit Jahren für eine Unterstützung der Einrichtung durch das Land engagiert, ein untragbarer Zustand und Anlass zu erneuter Kritik an der Landesregierung. „Wann erkennt das Sozialministerium endlich die Bedeutung dieser Einrichtung an?“, fragt der Speyerer Abgeordnete. Außer der Verlegung der Pflegezimmer in den Bereich der ehemaligen Scheune und die Erweiterung um weitere 9 Zimmer plant Sterntaler auch die Schaffung einer Begegnungsstätte, die in den nächsten Monaten fertig gestellt werden soll. Fouquet zeigte sich dankbar für das gute Einvernehmen mit der Nachbarschaft und der ganzen Gemeinde Dudenhofen, für Posern und Wilke ein wichtiger Beweis, dass das Bewusstsein für die Bedeutung der Hospizarbeit erfreulich gewachsen ist. Beide versprachen sich für eine gute Zukunft der Einrichtung einzusetzen. (red.)
 

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