27 | 05 | 2018

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Stiftungsrat der Bildungs- und Freizeitstätte Heilsbach neu besetzt

Bewertung:  / 1

Stiftungsvorstand ist weiterhin Dr. Friedrich Mohr - Zur Geschäftsführerin wurde Renate Schmitt ernannt

(Speyer) Der Stiftungsrat der Bildungs- und Freizeitstätte Heilsbach in Schönau in der Westpfalz wird zum 1. März neu besetzt. Der Schönauer Ortsbürgermeister Rudolf van Venrooy, Prof. Erich Schlick aus Otterstadt, Steuerberater Christian Wolf aus Bad Dürkheim sowie der Pirmasenser Dekan Johannes Pioth haben ihre Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit erklärt und wurden von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann für die Dauer von fünf Jahren zu Mitgliedern des Stiftungsrats ernannt. Der Stiftungsrat beschließt unter anderem die Jahresabschlüsse sowie den jährlichen Haushaltsplan der Bildungs- und Freizeitstätte. „Wir sind froh, dass die personelle Vakanz damit beendet ist. In dem neuen Stiftungsrat verbinden sich Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen. Wir sind zuversichtlich, dass damit neue Ideen entwickelt und neue Kooperationen angebahnt werden können“, erklärt Generalvikar Dr. Franz Jung.

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BIS Baskets Speyer: Camp für Talente - Vom 26. bis 29. März 2018

Bewertung:  / 2

Lernen von einer Legende - Dem Shot-Doctor David Jones - Anmeldeschluss 16. März 2018

Die BIS Baskets Speyer veranstalten zum ersten Mal ein Trainingscamp für Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2000 bis 2008. Leiter ist der Shot-Doctor aus den USA, David Jones, der eigens wegen des Basketball-Internats nach Deutschland kommt. Der Texaner gilt nicht nur beim USC Heidelberg, für den er einst mit 28 Punkten im Schnitt eine Bestmarke wohl für die Ewigkeit setzte, als Ausnahmespieler. Für die Teilnehmer bietet das Camp vom 26. bis 29. März 2018 in der Speyerer Nordhalle die Chance, unter anderem Ballhandling, Passing, Shooting, Rebounding, Defense und den Basketball-IQ zu verbessern. Beginn ist täglich um  9.30 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Mittagspause mit Essen gibt es zwischen 12 und 13.30 Uhr. „Für das leibliche Wohl um die Mittagszeit ist gesorgt, Snacks zwischendurch stehen auch zur Verfügung“, betonen die Verantwortlichen der BIS Baskets. Die Teilnahme kostet pro Jugendlichem 150 Euro. Darüber hinaus stehen 15 Übernachtungsplätze in der Jugendherberge in Speyer zur Verfügung. Die Kosten dort betragen 33 Euro inklusive Frühstück und Abendessen pro Person und Tag. Die Veranstalter bitten um eine kurze Info, wer einen Platz möchte. „Bringt bitte eure Sportsachen, helles und dunkles Trikot, Basketballschuhe und genug zum Trinken mit“, heißt es weiter.  Anmeldeschluss ist Freitag, 16. März 2018.

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Speyer: Beschäftigte fehlen oft wegen psychischem Leiden im Job

Bewertung:  / 6

Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Speyer im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig

In nur einem der 36 rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte wurden 2016 mehr Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Erkrankungen gezählt als in Speyer. Das zeigt der Gesundheitsreport der BARMER. Thorsten Tapenko, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Speyer, sagt: „Die Beschäftigten in Speyer waren 2016 insgesamt aber etwas seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt.“ Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Speyer im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 17,7 (Land: 17,9) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Der Krankenstand lag in der Stadt bei 4,8 Prozent (Land: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 48 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Tapenko.

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Durchsuchung bei Kreditvermittlern in der Pfalz

Bewertung:  / 2

Ermittlungen dauern noch an - Wirtschaftskriminalität muss bedingungslos aufgeklärt werden!!

Speyer:  Am 05.10.2017 hat der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber folgende Pressemeldung herausgegeben: "Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) mit Beamten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz und des Zolls durchsucht aufgrund zweier Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Frankenthal (Pfalz) zeitgleich die Geschäftsräume von sechs Firmen im Raum Speyer und die Privatwohnungen von fünf Beschuldigten in der Pfalz. Nach den bisherigen Ermittlungen besteht gegen die Beschuldigten der Verdacht des mehrfachen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betruges (§ 263 Abs. 1, Abs. 3, Satz 2, Nr. 1, § 25, Abs. 2, § 53, § 54 StGB). Die Beschuldigten sollen insbesondere dafür verantwortlich sein, dass kreditsuchende Kunden über die Höhe der von ihnen zu erstattenden Fahrtkosten der Kreditvermittler getäuscht wurden. Ferner besteht gegen zwei Beschuldigte zusätzlich der Verdacht des Vorenthaltens / Veruntreuens von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB). Insoweit sollen mit der Darlehensvermittlung betraute Mitarbeiter offiziell als selbständige Mitarbeiter geführt worden sein, obwohl es sich tatsächlich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse handelte".  Mehrere Medien haben diese Pressemeldung veröffentlicht, u.a. die RHEINPFALZ, das RNF, der Mannheimer Morgen, der FOCUS und Andere. NACHRICHTEN REGIONAL hat selbst die Recherchen aufgenommen. Mittlerweile steht allerdings fest, dass es sich um die Kreditvermittler-Firma Maxda handelt mit bundesweit aktivem Firmengeflecht. Wenn die Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiter stimmen, dass jahrelang Kunden betrogen worden sein sollen, ist von einem Wirtschaftsbetrug in Millionenhöhe auszugehen. Der Geschäftsführer von Maxda soll auch Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2015/16 gewesen sein. Im November 2011 hatte die Rhein-Zeitung schon einmal über dubiose Firmengeflechte in Speyer berichtet und dass der Polizei in Speyer und Krefeld ein Schlag gegen die Call-Center-Szene gelungen ist. Im gleichen Zeitrahmen fanden auch Drogen-Razzien in Ludwigshafen und Mannheim statt. Der SWR Aktuell hatte ebenfalls darüber berichtet. Nach Rückfrage bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal teilt der Leitende Oberstaatsanwalt Ströber am 15.01.2018 mit, dass die Ermittlungen noch andauern. Seit Anfang 2016 rumort es beim 1. FCK  wegen U21-Trainer Stefan Kuntz. Medien hatten bereits über die turbulente Jahreshauptversammlung berichtet, auch die Süddeutsche Zeitung am 14.11.2016, dass beim Verein 1,9 Millionen Euro vermisst werden. Die Frage blieb offen, was Kuntz damit zu tun haben könnte.

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Speyer: Fahnenaktion und Kundgebung gegen Gewalt an Frauen

Bewertung:  / 5

Am 25. November um 12 Uhr vor dem Historischen Rathaus

Am 25. November 2017 wird Bürgermeisterin Monika Kabs symbolisch für alle Kooperationspartner/innen um 12:00 Uhr die Aktionsfahne vor dem Historischen Rathaus, Maximilianstraße 12, hissen. Bereits ab 11 Uhr informieren die Gleichstellungsstelle der Stadt Speyer, der Arbeitskreis Gewalt an Frauen, der Weiße Ring und ZONTA Club  über Hilfsangebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind . Anschließend findet ein Austausch im Historischen Ratssaal statt, bei dem Edith Schwab einen Impulsvortrag zum Thema „Schutz vor Gewalt und Stalking“ hält. Die Organisatorinnen rufen dazu auf, sich der Aktion anzuschließen und die Kundgebung gegen Gewalt durch die Teilnahme zu unterstützen! Organisatorinnen der Veranstaltung: Frauenbüro/Gleichstellungsstelle mit dem Arbeitskreis Gewalt an Frauen, dem Weißen Ring und ZONTA Club Speyer-Germersheim.

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Brasilien leidet zunehmend unter moderner Sklaverei

Bewertung:  / 0

Brasilianischer Arbeiter-Bischof besucht  als Adveniatgast das Bistum Speyer

Ein wenig hoffnungsvolles Bild malt der brasilianische Bischof Jose Reginaldo Andrietta von der Situation seines Landes. Er sieht die Gesellschaft Brasiliens auf einer schiefen Ebene, die immer mehr Menschen an den Rand drängt. Bei einer Pressekonferenz am 15. Dezember in Speyer sprach er von „moderner Sklaverei“ und machte vor allem Gesetze der „derzeitigen neoliberalen Regierung“ für diese Entwicklung verantwortlich. Die „Macht des Geldes“ bestimme zunehmend die Geschicke des Landes und auch die Wahlen, bei denen man fragen müsse, wie demokratisch sie noch seinen. Andrietta ist in der Bischofskonferenz seines Landes für Arbeitnehmerfragen zuständig. Derzeit hält sich der Bischof von Jales im Bundesstaat Sao Paulo im Rahmen der Weihnachtsaktion der Bischöflichen Aktion Adveniat in der Bundesrepublik auf. Er besucht unter anderem Kirchengemeinden und spricht dort über die Situation in seiner Heimat. Ein besonderes Anliegen ist Bischof Andrietta die Situation der jungen Menschen. Achtzig Prozent der Jugendlichen hätten weder eine Ausbildung noch einen Studienabschluss. Die Jugendarbeitslosigkeit liege bei 28 Prozent, und auch Kinderarbeit sei weit verbreitet, berichtete er. Andrietta selbst stammt aus einer Arbeiterfamilie: der Vater Schreiner, die Mutter trug durch Näharbeit zum bescheidenen Einkommen der Familie bei. Schon früh fand er zu seinem Engagement für Kirche und Gesellschaft. Unter anderem arbeitete er in einer Favela, in der Fabrikarbeiter unter schwierigsten Bedingungen lebten.  „Dort verstand ich, dass die Lebensbedingungen das Ergebnis der Arbeitsverhältnisse waren“, sagt Bischof Andrietta. Sprich: Die niedrigen Löhne erlaubten den Familien nicht, in Würde zu leben. So engagierte er sich in der Ausbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, damit sie aktiv an gesellschaftlichen Gestaltungsprozesse mitwirken können. Auf diesem Hintergrund ist ihm die Förderung der kirchlichen Arbeitnehmer-Bewegungen und Jugendorganisationen ein besonderes Anliegen.

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Schulung für Ehrenamtliche zum Thema „Frauen – Flucht – Gewalt (erkennen und überlegt handeln)

Bewertung:  / 15

Am 10.10.2017 von 18 bis 20:30 Uhr im Rathaus Speyer, Zimmer S 1

Am Dienstag, 10. Oktober findet von 18 bis 20.30 Uhr eine Schulung für Ehrenamtliche zum Thema "Frauen - Flucht - Gewalt" erkennen und überlegt handeln statt, die im Rathaus der Speyerer Stadtverwaltung, Sitzungszimmer S 1 durchgeführt wird. Die Referentin, Frau Silvia Bürger (Frauenhaus Speyer), gibt fachliche Informationen, damit Ehrenamtliche, Phänomene und Handlungen (neu) verstehen lernen und vielfältige Informationen zum Unterstützungssystem dazu erhalten. Zusätzlich zu den schwerwiegenden und belastenden Erfahrungen durch Kriege, sind viele Frauen und Mädchen, die aus ihren Herkunftsländern fliehen, geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Sei es früher in ihrer Heimat, auf der Flucht oder auch hier in Deutschland. Häufig sind ehrenamtliche HelferInnen wichtige AnsprechpartnerInnen für von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen.

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