22 | 06 | 2018

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Speyer: "Die Rache des kleinen Mannes??"

Bewertung:  / 15

Warum war Stefanie Seiler (SPD) als OB-Kandidatin so erfolgreich? - Analyse über eine gewonnene Oberbürgermeisterwahl

Kommentar von Karin Hurrle

Wenn manche politischen Köpfe glauben, dass sich "Schmutzkampagnen" gegen ihren politischen Gegner nie rächen würden, der musste sich nun in Speyer eines Besseren belehren lassen. Immerhin hat dies der Altbürgermeister von Haßloch, Hanns-Uwe Gebhardt (SPD) in Speyer bewiesen. Denn er hat SPD-Kandidatin Stefanie Seiler in ihr Amt verholfen. Durch üble "Schmutzkampagnen" der Haßlocher CDU ist Gebhardt im Kommunalwahlkampf 2004 aus seinem Amt gestürzt worden, hat Haus und Hof verkauft und ist danach nach Speyer verzogen. Mit Stefanie Seiler ist er im Speyerer OB-Wahlkampf von Haus zu Haus gezogen, hat quasie mit ihr "Klinken" geputzt und hat mit den Speyerer Bürgerinnen und Bürgern gute Gespräche geführt. Dies hat NACHRICHTEN REGIONAL vor einigen Tagen erfahren. Gebhardt war schon immer ein großartiger Rhetoriker, er konnte zumindest auch die Speyerer Bürgerschaft von der SPD-Kandidatin überzeugen. Seine Taktik und Strategie im OB-Wahlkampf ist voll aufgegangen. Der Unterstützung von ihm in ihrem neuen Amt als Oberbürgermeisterin kann sich Stefanie Seiler also gewiss sein.

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Edith-Stein-Gymnasium arbeitet für Afrika

Bewertung:  / 1

Mit "Aktion Tagwerk" soll Geld für Ruanda erarbeitet und dann gespendet werden

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 12. Juni fand am Edith-Stein-Gymnasium in Speyer der „Tag für Afrika“ statt. Dabei unternehmen Schülerinnen der Oberstufe verschiedenste Jobs und Tätigkeiten und spendeten ihren erarbeiteten Lohn für Bildungsprojekte einer Partnerschule in Ruanda. Das diesjährige Motto war „Durch Wissen Wurzeln stärken“. Der „Tag für Afrika“ ist ein Projekt der „Aktion Tagwerk“. Am Edith-Stein-Gymnasium in Speyer übernahm die Lehrerin Gudrun Fuhrmann die Organisation des Tages und erklärte: „An diesem Tag jobben unsere Oberstufenschülerinnen und erarbeiten so Geld, das für Afrika gespendet wird.“ Dabei sollen vornehmlich Bildungsprojekte von den Spenden profitieren. „Wir haben einen ganz konkreten Spendenzweck, nämlich unsere ruandische Partnerschule ‚Le groupe scolaire de Karambi‘. Dort sind zur Zeit leider viele Unterrichtsräume nicht benutzbar und können mit den Spenden renoviert werden“, hofft Fuhrmann. „Die Aktion hat den Vorteil, dass es sehr genaue Kontrollen zur Verwendung der Spenden gibt. In unserem Fall gelingt das auch deswegen so gut, weil wir den Schulleiter unserer Partnerschule gut kennen“, freut sich die Lehrerin.

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Speyer: Stefanie Seiler (SPD) wird neue Oberbürgermeisterin

Bewertung:  / 1

 

Will nach der nächsten Kommunalwahl GroKo mit CDU nicht fortsetzen

Die bisherige Beigeordnete der Stadt Speyer, Stefanie Seiler (SPD) wird neue Oberbürgermeisterin von Speyer. Sie setzte sich bei der Stichwahl am heutigen Sonntag mit rund 52 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Hansjörg Eger von der CDU durch. Vor zwei Wochen beim 1. Wahlgang hatte Eger noch mit 0,9 Prozent vorne gelegen. Seiler kündigte an, einen neuen Politikstil im Speyerer Rathaus einzuführen. Außerdem setze sie sich dafür ein, nach den Kommunalwahlen im kommenden Jahr die derzeitige große Koalition von SPD/CDU nicht fortzusetzen.

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OB-Wahl in Speyer: Erstmals Frau an Stadtspitze gewählt

Bewertung:  / 9

Stefanie Seiler (SPD) überrascht mit ihrem Wahlergebnis

von Karin Hurrle

Zum ersten Mal hat es eine Frau an die Stadtspitze von Speyer geschafft. Am vergangenen Sonntag ist Stefanie Seiler (SPD) diese Überraschung gelungen. Mit 52 Prozent der Wählerstimmen hat sie den Amtsinhaber Hansjörg Eger (CDU) geschlagen. Die 34-jährige Sozialdemokratin hat gleich nach ihrer gewonnen Wahl erklärt, dass sie bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2019 die GroKo von SPD/CDU nicht fortführen wird. Stefanie Seiler ist mit ihren 34 Jahren die jüngste Oberbürgermeisterin von Rheinland-Pfalz und die Erwartungen ihrer Wählerschaft an sie sind hoch. Mit 825 Stimmen Vorsprung (52,4 Prozent) hat sie den bisherigen Amtsinhaber Hansjörg Eger von der CDU seines Amtes enthoben, der nur 47,6 Prozent der Wählerschaft hinter sich gebracht hatte. Mit dem Slogan "Speyer kann mehr" hat sie im OB-Wahlkampf geworben und war überall in Speyer präsent. Sie zeigte sich "nah bei den Menschen", ob im Friseursalon, in der Kneipe oder am Kabarettabend. Ohne Parteiname ist sie in den Wahlkampf gezogen, warb damit Bürgermeisterin für alle sein zu wollen. Diese Strategie ist aufgegangen, nicht immer lautlos. Knallhart hat sie ihren Konfrontationskurs im September 2017 gegen ihren Konkurrenten begonnen, in dem sie dem Amtsinhaber schonungslos sein Versagen vorgeworfen hatte. Ob Wirtschaftsförderung, sozialer Wohnungsbau, Schulpolitik oder Verkehr, alles laufe unter Eger falsch. Dabei sprach sie auch von einsamen Entscheidungen, bei denen die Bürger nicht eingebunden worden seien. Nun muss Stefanie Seiler ihre Wahlversprechen einhalten. Am 1. Januar 2019 beginnt ihre Amtszeit.

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Sperrung der Salierbrücke ist eine schlechte Nachricht für Speyer

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BDS kritisiert Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Der Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V. kritisiert die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe, die Salierbrücke für die Sanierungszeit von 20 Monaten voll zu sperren. Lediglich Rettungsfahrzeuge und ein ÖPNV-Shuttledienst dürfen die Brücke während dieser Zeit überqueren. „Die Vollsperrung der Salierbrücke ist eine schlechte Nachricht für Speyer und die umliegenden Gemeinden. Wir bedauern die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Eine Vollsperrung bedeutet für die Wirtschaft sowohl in Speyer als auch in Römerberg spürbare Umsatzverluste und ist damit schlecht für den Wirtschaftsstandort. Außerdem werden die vielen Pendlerinnen und Pendler massive Probleme haben zur Arbeit zu kommen. Damit wird der Fachkräftemangel für die lokalen Firmen verschärft. Ich bin mir sicher, dass die Vollsperrung der Salierbrücke Arbeitsplätze kosten wird, schließlich werden die Händler und Gastronomen spürbare Umsatzeinbußen haben.“, sagt die Vorsitzende des Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V., Liliana Gatterer, mit Blick auf die Entscheidung.

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KreisChorVerband Südliche RheinPfalz überreicht Spende an Jugendzirkus Bellissima

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750 Euro für einen guten Zweck - Kinder- und Jugendarbeit soll unterstützt werden

Speyer: Traditionell veranstaltet der Kreischorverband südliche RheinPfalz im Dezember ein Kinder- und Jugendchorkonzert. Spenden aus dieser Veranstaltung gehen an herausragende Kinder und Jugendprojekte im Vereinsgebiet. Die Wahl fiel auf den Kinder und Jugendzirkus Bellissima in Speyer, der mit seinen Konzept Kindern und Jugendliche die Welt der Artistik und Bühnenschau näher zu bringen und damit eine tolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen, aber auch Geborgenheit und Gemeinschaft zu geben, überzeugte. Der Zirkusverein engagiert sich auch sozial und gestaltet darüber hinaus eine Reihe übergreifender Projekt mit Grundschulen in Speyer.  Am 28.05.2018 fand die Spendenübergabe im Zelt des Vereins in der Butenschönstrasse in Speyer statt. Seitens Bellissima konnten Isabelle Hanemann (1. Vorsitzende), Kevin Rigb und Marco Schmidt den Betrag von 750€ in Empfang nehmen. Vom Chorverband südliche RheinPfalz überzeugten sich Dr. Kerstin Keppler und Gerhard Saur, dass das Geld für die Kinder- und Jugendarbeit gut angelegt ist.

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Programm des Kinder- und Jugendtheaters Speyer e.V.

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Kulturbeutel Festival von 7. bis 9. Juni 2018

Das Kulturbeutel Festival im Kinder- & Jugendtheater Speyer ist nun schon in vollem Gange und bisher ein großer Erfolg! Das soll die nächsten Tage auch so weitergehen. Folgende Veranstaltungen mit folgenden Programmen werden geboten: Donnerstag, 7. Juni, 15 Uhr - Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße, Donnerstag, 7. Juni, 20 Uhr - Paul Morocco und Olé, Freitag, 8. Juni, 20 Uhr - Meret Becker, Samstag, 9. Juni, 15 Uhr - Die Geschichte vom Kleinen Onkel, Samstag, 9. Juni, 20 Uhr - Starbugs Comedy „Crash Boom Bang”.

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