Der neu gewählte Ortsbürgermeister von Römerberg: „War er in den letzten fünf Jahren der Erfüllungsgehilfe der Römerberger CDU?“

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Kategorie: RHEIN-PFALZ-KREIS
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Juli 2019 16:41

Und haben Mitglieder der Römerberger CDU Wahlpropaganda für den "Grünen-Kandidaten" gemacht?

von Karin Hurrle
 
In Römerberg ist es bei den Kommunalwahlen am 26. Mai gekommen, wie es kommen musste. Mathias Hoffmann (GRÜNE) ist zum Ortsbürgermeister gewählt worden, weil er der bessere CDUler ist. Schon nach der Kommunalwahl im Jahre 2014 hat Hoffmann schnell unter Beweis gestellt, dass er von der Römerberger CDU gut zu lenken ist. Sieht man sich das Wahlprogramm der Kommunalwahl 2019 von "Grünen" und "CDU" an, so kann man kaum Unterschiede erkennen. Böse Zungen behaupten sogar, es sei ein gemeinsames Programm gewesen, das von der Römerberger CDU vorgegeben worden sei. Immerhin hat Mathias Hoffmann in den letzten fünf Jahren bewiesen, dass er als "Grüner" gut zu lenken war und die politischen Ziele der  CDU stets "abgenickt" hat. Doch die nächsten fünf Jahre werden es zeigen, ob er diese politischen Ziele der CDU auch als "Grünen.Bürgermeister" weiterhin vertreten kann. Denn die Römerberger CDU hat sich auf die Fahne geschrieben, dass sie die Ortsrandstraße und die Bahnunterführung durchsetzen will, zumindest stand dies auf ihrem letzten Wahlprogarmm. Aber viele Bürgerinnen und Bürger der drei Ortsgemeinden wollen dies nicht, weil ein solches Projekt nicht finanzierbar ist. Ob diese politischen Ziele der CDU auch mit den "Grünen" in Einklang zu bringen ist, wird sich noch zeigen. Immerhin hat NACHRICHTEN REGIONAL aus CDU-Kreisen erfahren, dass man für diese Projekte den "Grünen-Bürgermeister" gewinnen will, der auch in den zurückliegenden fünf Jahren die CDU-Vorschläge immer mitgetragen habe. Aus diesen Kreisen hat NR auch erfahren, dass Mitglieder der CDU Römerberg vor der Bürgermeisterwahl dafür geworben hätten, anstatt den CDU-Bürgermeister-Kandidaten Mathias Müller, lieber den "Grünen-Kandidaten" Mathias Hoffmann zu wählen.
 
Was viele Römerberger Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht nachvollziehen können ist, dass der neu gewählte Grünen-Bürgermeister nicht von seinem Vorschlagsrecht in der konstituierenden Gemeinderatssitzung Gebrauch machte und der CDU das Vorschlagsrecht für die zu wählenden Beigeordneten überlassen habe. Wie dem Bericht der Rheinpfalz - Ausgabe Speyer - vom 27.06.2019 zu entnehmen ist, wird der Verbandsbürgermeister von Römerberg-Dudenhofen, Manfred Scharfenberger, weiterhin an den Gemeinderatssitzungen von Römerberg teilnehmen, da seine AmtszeiT erst 2022 ausläuft. Viele Insider befürchten, dass er weiterhin der CDU-Steuermann sein wird , um für die CDU die Ortsumgehung und die Bahnunterführung durchzusetzen. Wenn der "Grünen-Bürgermeister" mitzieht, hätte man gleich einen "Sündenbock", dem man dann die Schuld in die Schuhe schieben könnte, wenn die Bürger von Römerberg auf die  "Barrikaden" gehen und zum Bürgerengagement aufrufen.
 
 
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