22 | 08 | 2019
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(Insheim) Betriebsstörung im Geothermiekraftwerk

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Laut Feuerwehr bestand keine Explosionsgefahr - SGD Süd wurde verständigt

Am 19.12.2015 um 15.08 Uhr löste im Geothermiekraftwerk in Insheim aufgrund einer Betriebsstörung die automatische Überwachungsanlage aus und informierte das Betriebspersonal. Um 16.17 Uhr lief bei der Leitstelle Südpfalz ein Alarm der  Gaswarnanlage des Objektes ein. Daraufhin wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Herxheim, der Gefahrstoffzug des Landkreises Südliche Weinstrasse,  sowie die Polizei Landau alarmiert. An den Dichtungen zweier verschiedener Absperrschieber trat eine Menge von max. 600 Liter Isopentan aus. Dieses lief in die Auffangwanne unterhalb des Wärmetauschers und wurde dort aufgefangen.  Isopentan ist der Betriebsstoff im Sekundärkreislauf der unter Wärmeeinwirkung verdampft und die Turbine antreibt. Das ausgetretene Pentan kristallisierte sehr schnell und verdampfte danach sehr rasch in die Umgebungsatmosphäre.

Die Aufnahme des Produktes war daher nicht erforderlich.  Die Feuerwehr führte Messungen sowohl an der Austrittstelle als auch im Auffangbecken des Geothermiekraftwerks durch. Lediglich an der direkten Austrittstelle konnte der Stoff in geringer Konzentration nachgewiesen werden. Eine Explosionsgefahr bestand nicht. Im Regenwasserauffangbecken des Betriebsgeländes konnte der Stoff nicht detektiert werden. Vorsorglich wurden Brandschutzmaßnahmen getroffen, die jedoch nicht zum Einsatz kommen mussten. In Abstimmung mit dem Betreiber der Anlage, wurde vereinbart, dass die Anlage bis zur Klärung der Störung außer Betrieb bleibt.

Die Behörden der Struktur- und Genehmigungsdirektion als auch der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wurden verständigt.  Der Einsatz war um 18.00 Uhr beendet.  Im Einsatz waren 13 Fahrzeuge und 62 Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein RTW  sowie die Polizei. Von Betreiberseite her waren 2 Mitarbeiter vor Ort. Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Herxheim war ebenfalls vor Ort. (red.)

 

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