23 | 03 | 2019
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Passhandel macht EU anfällig für Korruption und Geldwäsche

Bewertung:  / 1

Durch Recherchenetzwerk Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) in Zusammenarbeit mit Transparency International (TI) belegt

Sogenannte „Golden Visa“-Programme, durch die reiche Investoren in einigen EU-Mitgliedsstaaten Aufenthaltstitel und Staatsbürgerschaften erwerben können, machen die Europäische Union insgesamt anfälliger für Korruption und Geldwäsche. Zu diesem Schluss kommt eine breit angelegte Untersuchung des in Mittel- und Osteuropa verbreiteten Recherchenetzwerks Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) in Zusammenarbeit mit Transparency International (TI). Die sogenannten „Golden Visa“-Programme gibt es schon lange, aber nach Recherchen des NDR-Magazins „Panorama“ (Das Erste), Partner des OCCRP, ist daraus inzwischen eine milliardenschwere Pass-Industrie erwachsen. Befürworter der Programme sehen sie als Ausdruck einer „universellen Kultur globaler Bürger“. Kritiker sprechen eher von Korruption und Scheinheiligkeit, schließlich können sich nur Superreiche Staatsbürgerschaften erkaufen. Einen Pass von Zypern etwa bekommt man nach „Panorama“-Recherchen für zwei Millionen Euro, ein „goldenes Visum“ in Portugal ist schon für 350.000 Euro zu haben. Die Passkäufer rekrutieren sich dabei aus dem obersten „einen Prozent“, wie Armand  Arton, einer der weltweit führenden Passhändler, im Interview mit „Panorama“ einräumt.

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Hacker-Angriff auf Deutschland war Teil einer weltweiten Kampagne

Bewertung:  / 1

Siebzehn Computer von Trojaner-Angriff betroffen - Einer gehörte einem Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministerium

Der Angriff auf das deutsche Regierungsnetz war offenbar Teil einer weltweiten Hacker-Attacke, von der weitere Länder betroffen sind. Das haben NDR, WDR und SZ aus Kreisen, die mit den Vorgängen vertraut sind, erfahren. Demnach sollen Staaten in Skandinavien, Südamerika und ehemalige Sowjet-Staaten ebenfalls attackiert worden sein. Auch die Ukraine ist offenbar betroffen. Um welche weiteren Länder es sich konkret handelt, ist unklar. In Deutschland sollen insgesamt 17 Computer von dem Trojaner-Angriff betroffen gewesen sein. Einer davon gehörte offenbar einem Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums, der damals seinen Dienst im Auswärtigen Amt verrichtete. Daher hieß es zwischenzeitlich, auch das Verteidigungsministerium sei von dem Hack betroffen. Das ist offenbar nicht der Fall. Der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz sollen kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember, über den Angriff informiert worden sein. Der Hinweisgeber soll demnach ein ausländischer Geheimdienst gewesen sein. Einen Tag später soll der Vorgang an das Cyberabwehrzentrum delegiert worden sein. Das Bundeskriminalamt wurde offenbar nicht informiert.

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Muslimrat fürchtet Organentnahme bei vermissten Flüchtlinskindern

Bewertung:  / 41

Mit Kinder- und Organhandel gutes Geld verdienen?

von Karin Hurrle

Seit der Flüchtlingswelle geht die Angst in Deutschland um. Seit Anfang des Jahres 2016 wurden bereits in Deutschland 5000 Flüchtlingskinder als vermisst gemeldet. Die WELT hatte am 11.02.2016 ausführlich darüber berichtet. Auch NACHRICHTEN REGIONAL recherchiert seit dieser Zeit, unserer Redaktion liegen ebenfalls gravierende Meldungen über solche Vorkommnisse vor. Zwar tauchen laut Die WELT viele Kinder nach kurzer Zeit  wieder auf, es werde jedoch vermutet, dass viele auch Kriminellen zum Opfer gefallen sind, wurde weiter berichtet. Der Chef des Zentralrats der Muslime habe einen „Aufschrei“ angesichts von fast 5000 Flüchtlingen Anfang 2016 erwartet, der allerdings ausblieb. Über deren Verbleib vieler Kinder sei allerdings nichts bekannt geworden. Auch der Missbrauchsbeauftragte erhob seinerzeit schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit dem vierjährigen Flüchtlingsjunge Mohamed, der 2016 in Berlin entführt, missbraucht und getötet wurde. Ein Fall, der den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, so aufgewühlt habe, dass er sogar davor gewarnt habe Organhändler könnten sich an den verschwundenen Kindern vergriffen haben. Aber Kinder werden auch für Sex verkauft. Der Kinderhandel in Deutschland blüht, keiner weiß wieviele Opfer es gibt. Denn Kinderhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung gibt es nicht nur in Asien oder Osteuropa, sondern auch in Deutschland. In welchem Ausmaß Kinder hierzulande davon betroffen sind, vermag aber nicht einmal das Bundeskriminalamt (BKA) zu sagen.

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Die Würfel sind gefallen: SPD stimmt GroKo zu

Bewertung:  / 36

Treffen Genossen nur Zweckentscheidung? - Eine sehr schwierige Aufgabe kommt auf die SPD zu!!

Kommentar von Karin Hurrle

Die Würfel für eine GroKo sind bei der SPD gefallen. 66 Prozent der SPD-Wähler haben einer Großen Koalition mit CDU/CSU zugestimmt. Das ist mehr als erwartet. Einige Medien, auch tagesschau.de hat am 04.03.2018 ausführlich darüber berichtet. Mit vielen Genossen hat NACHRICHTEN REGIONAL in den vergangenen Wochen gesprochen. Sich für eine GroKo auszusprechen, war für Viele eher eine Zweckentscheidung. Auch tagesschau.de berichtete,. dass dies kein Grund zum Feiern sei. Obgleich eine 66-prozentige Zustimmung von der SPD erreicht worden sei, Begeisterungsstürme seien damit in der Bevölkerung nicht ausgelöst worden. Zurück bleibe: eine tiefe Kluft zwischen Spitze und Basis, Misstrauen, Verletztheiten, Unsicherheit sowie eine Sozialdemokratie am Boden, berichtet tagesschau.de weiter. Nach langen und kräftezehrenden Monaten beginne für die SePD-Spitze nun eine schwierige Aufgabe, schwieriger wie derzeit angenommen. Schwierig wird auch werden, ob bei der derzeitigen Zerrüttetheit die SPD ihr Profil stärken kann und in der Kürze der Zeit wieder Aufwind bekommt, zumal in absehbarer Zeit schon einige Kommunalwahlen und Landtagswahlen anstehen.

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Entscheidung“ – NDR berichtet live über den Verkauf der Landesbank HSH Nordbank

Bewertung:  / 1

Berichte in Fernsehen, Radio und Internet: Dienstag, 27. Februar, und Mittwoch, 28. Februar - Wie politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu einem Millionengrab führten!!

Hamburg: Die beiden Landesregierungen Hamburg und Schleswig-Holstein wollen am Mittwoch, 28. Februar, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Kiel um 12.00 Uhr den Käufer für die HSH Nordbank präsentieren und über die Verkaufskonditionen informieren. Am Nachmittag wird es in der Hamburgischen Bürgerschaft eine Regierungserklärung zur HSH Nordbank mit ausführlicher Debatte im Anschluss geben. Die NDR Landesfunkhäuser Schleswig-Holstein und Hamburg berichten in ihren Programmen im Radio bei NDR 1 Welle Nord und bei NDR 90,3, im Fernsehen im „Schleswig-Holstein-Magazin“ und im „Hamburg Journal“ sowie im Internet unter www.NDR.de umfangreich über den bevorstehenden Verkauf. Auf der Grundlage intensiver und jahrelanger Recherchen zeichnen die Landesprogramme nach, wie die Bank in der Vergangenheit durch wiederholte wirtschaftliche und politische Fehlentscheidungen zu einem Milliardengrab werden konnte. In Live-Gesprächen mit Korrespondenten und Experten erfahren Hörer, Zuschauer und Nutzer, welche Auswirkungen durch den Verkauf für Länder und damit Steuerzahler zu erwarten sind.

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