24 | 04 | 2019
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„Demokratie braucht Inklusion“ – Bundesbeauftragter für Menschen mit Behinderung Jürgen Dusel erinnert an die Grundrechte – Und daran, dass diese vom Staat umgesetzt werden müssen

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SchwachSuper 
Beim Rundgang auf dem Hambacher Schloss großes Lob an die Barrierefreiheit
 
von Karin Hurrle
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hohen Besuch konnte gestern die geschäftsführende Schlossmanagerin Ulrike Dittrich auf dem Hambacher Schloss empfangen. Unter dem Motto „Demokratie braucht Inklusion“ hatte sich der Bundesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Jürgen Dusel gemeinsam mit dem Landesbeauftragten von Rheinland-Pfalz Mathias Rösch angesagt, die großes Lob den Architekten und dem Denkmalschutz zollten, dass die Barrierefreiheit auf dem Schloss sehr umfassend gedacht wurde. Beim Rundgang ging Ulrike Dittrich nochmals detailliert auf einzelne Stationen der Planung ein, die bei der Ausstellung auf der Ebene fünf begann. Jürgen Dusel berichtete von seiner eigenen Sehbehinderung und erläuterte, wie man jede Art einer Behinderung ehrgeizig überwinden kann. Er verwies auf Artikel 30 des Grundgesetztes. „Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie jeder andere auch. Daher ist es ganz wichtig, dass sich engagierte Personen für solche Menschen einsetzen“, sagt Dusel.
 
Der Landesbeauftragte Mathias Rösch sagte gegenüber dem SWR: „Die Pfalz ist Modellregion für barrierefreien Tourismus“, was ebenfalls von Jürgen Dusel gelobt wurde. „Alle Arten von Behinderungen, egal ob Menschen im Rollstuhl, seh- oder auch lernbehindert, brauchen daher Inklusion“, betont der Bundesbeauftragte. Bei Inklusion gehe es nicht nur um Nettigkeiten, sondern um Grundrechte, die vom Staat eingefordert werden müssen, damit auch Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. „Barrierefreiheit ist der Schlüssel der Inklusion“, betont Dusel nochmals ausdrücklich. 
 
Beim Rundgang durch die Ausstellung erklärte Ulrike Dittrich die anfänglichen Schwierigkeiten beim Einbau des Fahrstuhles, die mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen waren, da Rollstuhlfahrer nur so alle Etagen erreichen können, Sie zeigte auch den Lageplan, der in Blindenschrift angefertigt wurde und das entsprechende Modell des Schlosses aus Holz dazu, wo dem Blinden sofort die Möglichkeit gegen wird, sich einen Eindruck der unmittelbaren Umgebung zu verschaffen. Auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sollen von der Ausstellung profitieren können, sagt sie. „Es werden auch regelmäßig Führungen angeboten“, die man anhand von Flyern der Öffentlichkeit zugänglich mache. Die Schlossmanagerin weist in diesem Zusammenhang auf Artikel 3.3. des Grundgesetztes hin: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. Dazu erklärte Dusel, dass alleine die Gesetzgebung nicht ausreiche, sondern der Staat müsse dafür sorgen, dass das Gesetz auch umgesetzt werde. 
 
Die Tour des Bundesbeauftragten Dusel und des Landesbeauftragten Rösch auf das Hambacher Schloss war nur die erste Etappe von mehreren, die Beide zum Thema „Inklusion“ durch Rheinland-Pfalz führte. Auch Erika Klein vom Landesteilhabebeirat, Ernst Ohmer vom Club Behinderter (CeBeeF) und der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte von Haßloch, Franz Krätschmer ließen es sich nicht nehmen, am Rundgang auf dem Schloss teilzunehmen. Sowohl SWR als auch RTL werden heute darüber berichten. 
 

1. FC 08 Haßloch

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