19 | 06 | 2018

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Große Lagen für Neustadt an der Weinstraße – OB Weigel sehr zufrieden

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Imageaufbau der Lagen unter dem Namen „Neustadter Vogelsang“ soll vorbereitet werden

Die Stadt Neustadt an der Weinstraße ist die zweitgrößte Weinbaugemeinde Deutschlands. Trotzdem sind Weine, die den Namen der Stadt und nicht der Weindörfer tragen, eine Seltenheit. Das soll anders werden! Denn: Die Stadt verfügt über einen beträchtlichen Weinbergsbesitz im Vogelsang, am Ziegelberg und am Fenichelberg. Die Flächen liegen im Naturschutzgebiet Vogelsang. „Aufgrund der Bodenstruktur und Lage könnten die Weinberge beträchtliches Potential haben, das derzeit weder entdeckt noch ausgeschöpft wird“, so die Einschätzung von Winzer Steffen Christmann. Es seien die einzigen weit und breit mit Muschelkalk, also eine Besonderheit. Bislang erfolgte die Bewirtschaftung ausschließlich unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten, ohne dabei auf den speziellen Charakter und die Naturschutzbelange einzugehen. Auch haben die Weine derzeit keine besondere Bekanntheit oder ein Renommee, das den Namen der Kernstadt Neustadt repräsentiert. 

Viele Jahre lang setzten sich die Neustadter Naturschutzverbände, allen voran der BUND und die Pollichia, für eine ökologische Bewirtschaftung der Weinberge, Mauern und Böschungen ohne Herbizide ein, umso erfreuter ist man nun, dass dies nun endlich Wirklichkeit wird.

Nach und nach nehmen sich jetzt die Weingüter Müller-Catoir (Haardt) und Christmann (Gimmeldingen) der Flächen an und haben dem Vorbewirtschafter Ersatzflächen zur Verfügung gestellt. Sie wollen einen Imageaufbau der Lagen unter dem Namen „Neustadter Vogelsang“ vorantreiben und an die Berühmtheit der Lage vor 100 Jahren anknüpfen. Dafür sind zunächst beträchtliche Investitionen in den Boden (Umstellung auf ökologischen Anbau, Bodenaufbau, Regeneration der Flora und Fauna), die Mauern, sowie größtenteils die Neuanlage der Rebflächen unter qualitativen Gesichtspunkten notwendig.

Angebaut werden sollen Riesling- und Burgunderreben. Philipp David Catoir schätzt, dass die ersten Trauben 2020 gelesen werden könnten. Großartig wäre es, wenn es am Ende gelingen würde, dass die Lagen Große Gewächse hervorbringen, das ist auf jeden Fall das Ziel, so die beiden Winzer. Auch die Fachjournalisten aus dem Verlagshaus Meininger sind begeistert und wollen das ungewöhnliche Projekt begleiten.

Oberbürgermeister Marc Weigel freut sich, „dass die Stadt jetzt dem Naturschutz Rechnung trägt und zudem sicher große Weinen entstehen werden, die das Renommee der Weingüter aber auch das der Stadt hebt“. Der Vorbewirtschafter könne mit nun einfacher zu bewirtschaftenden Weinbergen zufrieden sein. „Erzielt wurde ein Ergebnis, das alle zufrieden auf die Zukunft der Weinberge am Sonnenweg blicken lässt". (red.)

Foto:
Die Weinberge am Sonnenweg steht eine große Zukunft bevor (v.li.: OB Marc Weigel, Clement Heber (GNOR), Dr. Andreas Bauer (Pollichia), Steffen Christmann (Weingut A. Christmann), Philipp David Catoir (Weingut Müller-Catoir), Klaus Hünerfauth (Umweltabteilung), Fritz Thomas (Pollichia).

 

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