10 | 12 | 2019
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OB-Kandidat Marc Weigel (FWG)

Bewertung:  / 19
SchwachSuper 

Will sich für die Stadtentwicklung und den Wohnungsbau gezielt einsetzen

von Karin Hurrle

Vor der Wahl ist nach der Wahl und nach der Wahl ist vor der Wahl, darüber sind sich alle drei OB-Kandidaten einig. Alle drei Bewerber wollen Neustadt voranbringen. Jeder Einzelne setzt allerdings seine eigenen politischen Akzente. OB-Kandidat Marc Weigel (FWG) will sich für die Stadtentwicklung und den Wohnungsbau auch in den Weindörfern vorrangig einsetzen. Nach seiner Wahrnehmung ist es an der Zeit, dass sich die Kernstadt und die neun Weindörfer in den kommenden Jahren dynamischer und nachhaltiger entwickeln, um ihr Potenzial besser ausschöpfen zu können. Dazu gehören nach Meinung des FWG-Bewerbers auch geeignete Verkehrskonzepte mit entsprechender Straßenerneuerung. Sein weiteres politisches Ziel ist die Wirtschaftsförderung insbesondere im Innenstadt- und touristischen Bereich. Dabei denkt er auch an mögliche finanzielle Spielräume der Bereiche Schulen, Sport und Kultur, um die Einnahmesituation der Stadt Neustadt zu verbessern. Das gehe  nicht durch Steuererhöhungen, sondern durch echte Wirtschaftsförderung und ein investitionsfreundliches Klima. Genau diese Themen wolle er als Oberbürgermeister anpacken. Diese Ziele könnten natürlich nicht alleine vom Oberbürgermeister umgesetzt werden, vielmehr seien diese kommunalpolitischen Prozesse nur durch professionelle und transparente Bürgerbeteiligung konsequent zu erreichen.

Ein Oberbürgermeister agiere daher überparteilich. Nach einer gewonnenen OB-Wahl will Marc Weigel daher auf alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen zugehen und die konstruktive Zusammenarbeit suchen. Sein Ziel sei daher ein gutes Miteinander sowie ein an der Sache orientiertes und am Wohl der Stadt ausgerichtetes Denken, Planen und Handeln. „Ich möchte offene und faire Debatten ermöglichen, in der die gemeinsame Suche nach der besten Lösung im Vordergrund steht“, sagt der FWG-Kandidat. Die Neustadter Verwaltung brauche daher klare Ziele. Dann könne sie auch viel leisten. Neustadt habe unter den kreisfreien Städten den geringsten Personalbesatz pro Einwohner. Das reiche aus, um einem standardisierten Leistungsumfang nachzukommen, aber nicht, um besondere Entwicklungsanstrengungen zu schultern oder Zusatzaufgaben zeitnah zu erledigen, was teils für große Unzufriedenheit sorge. In einigen Bereichen werde die Verwaltung den gestiegenen Erwartungen der Bevölkerung an Sauberkeit im Stadtraum, Kundenorientierung, Bürgerbeteiligung, Entscheidungstransparenz, schnellem Kommunikationsfluss und Erledigungsgeschwindigkeit von Vorgängen nicht gerecht. Das will Weigel als neuer OB ändern. „Arbeitsprozesse werde ich systematisch auf den Prüfstand stellen, Organisationsveränderungen anstoßen und mehr Personal einstellen“, sagt er. Ganz wichtig für den Imagewandel sei eine offenere und professionellere Kommunikation auf allen Ebenen. Das müsse ein Oberbürgermeister vorleben. Daher stehe auch eine dienstleistungs- und kundenorientierte Herangehensweise der Stadtverwaltung ganz oben auf seiner Agenda.

In einer dynamischen und zunehmend komplexeren Welt sei es wichtig, einen handlungsfähigen und beherrschbaren Raum der Stabilität in Stadt und Dorf zu schaffen und zu bewahren. Durch Digitalisierung, Globalisierung und Migration würden sich auch die Herausforderungen für die Stadt Neustadt an der Weinstraße mehren. „Dazu gehören die Erhaltung der kommunalen Daseinsvorsorge und der Infrastruktur, attraktive Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, eine lebendige Innenstadt sowie sichere und saubere Straßen und Plätze“, ist Marc Weigel überzeugt. Seine Vision ist, eine sich modern und rege entwickelnde, gut organisierte, die Ressourcen schonende, soziale und lebendige Gemeinde mit hoher Lebensqualität zu erhalten, die als Unternehmensstandort gefragt ist und auf die die Neustadter stolz sein  können. Daher sei die wichtigste Einnahmequelle einer Kommune die Gewerbesteuer, die derzeit unterdurchschnittlich gegenüber anderen Städten sei.

Zu der Frage nach den derzeit guten Umfragewerten seiner Person äußerte er sich wie folgt: „Die Wahl ist noch nicht entschieden, ich halte mich wegen Prognosen anhand von Umfragen sehr zurück. Was die Beurteilung der politischen Lage betrifft: Mein Blick geht nicht zurück, sondern nach vorne. Sie können von einer guten Zusammenarbeit ausgehen. Das haben alle Fraktionen und OB-Kandidaten auch immer so erklärt“. Was die derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Neustadter Stadtrat betrifft, das ein Regieren als neuer OB nicht einfach mache sagte Weigel:  „Die Aufgabe wird nicht ganz leicht, aber ich bin es gewohnt auch kommunikative und diplomatische Herausforderungen anzunehmen. Ich bin mir sicher, dass alle Stadträte, die ja auch viel Freizeit für ihre Tätigkeit opfern, vor allem am Vorankommen der Stadt interessiert sind und auch daran den neuen Oberbürgermeister messen“. Den Blick richte er daher nach vorne. Herr Löffler gehe in den Ruhestand, das habe er sich auch verdient. „Dass sich viele Bürger und auch ich mir frischen Wind für die Stadt wünsche, ist ja wirklich kein Geheimnis“. Sein SPD-Mitbewerber Pascal Bender habe Recht,  wenn er die jahrelange Zusammenarbeit zwischen SPD und FWG in der Opposition als gut bezeichne.

Zu der Entwicklung in Neustadt in Bezug auf die AfD sagt Weigel:  „Es gibt die AFD auch in Neustadt. Ich denke aber nicht, dass sie hier besonders erfolgreich sein wird, weil es schon eine gute und erfolgreiche, an der Sache und dem Menschen ausgerichtete Alternative zu den etablierten Parteien gibt: die Freien Wähler“.

 

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