06 | 12 | 2019
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OB-Kandidat Ingo Röthlingshöfer (CDU)

Bewertung:  / 15
SchwachSuper 

Will Offenheit und Transparenz kommunizieren und auf alle Fraktionen zugehen

von Karin Hurrle

Vor der Wahl ist nach der Wahl und nach der Wahl ist vor der Wahl, darüber sind sich alle drei OB-Kandidaten einig. Alle drei Bewerber wollen Neustadt voranbringen. Jeder Einzelne setzt allerdings seine eigenen politischen Akzente. OB-Kandidat Ingo Röthlingshöfer (CDU) will die Kommunikation und damit auch das Stadt-Image nach innen und außen verbessern. Außerdem sollen  bessere Leistungen im Bereich von Bau und Wirtschaftsentwicklung durch Einführung eines transparenten Qualitätsmanagement erreicht werden, das von außen regelmäßig überprüft wird. Der OB-Kandidat will sich daher auch verstärkt für die Wirtschaftsstruktur im Innenstadtbereich und insbesondere mit der Willkomm für das örtliche Handwerk einsetzen, damit geeignete Gewerbe- und Wohnflächen entstehen können. Auch liegt Ingo Röthlingshöfer die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, eine bessere Verkehrssituation durch Optimierung von Ampeln und die Erhöhung der Fahrradmobilität sehr am Herzen. Die Schaffung weiterer Plätze in der Kinderbetreuung ist ein weiteres Ziel von ihm, was ein Sicherheitskonzept für das Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten sowie Spielplätzen voraussetze. „Unsere Stadt kann noch lebenswerter werden, wenn wir gemeinsam anpacken“, ist sich Ingo Röthlingshöfer sicher.

Auf den Bruch der Koalition mit der FWG sagt OB-Kandidat Röthlingshöfer: „Wer wem kündigte, ist heute noch streitig - das war wohl eher wie am Ende einer Ehe. Marc und ich wussten, dass  jeder von uns als Oberbürgermeister kandidiert. Da war ein gemeinsamer Weg nur schwer zu definieren“. Natürlich werde jeder OB nach der Wahl auf alle Parteien zugehen, das sei sicherlich nicht auf Marc Weigel begrenzt. Röthlingshöfer ist der Ansicht, dass sich zunehmend mehr ein Konsensprinzip im Stadtrat entwickeln wird. Denn es mache einfach keinen Sinn, wertvolle menschliche Energie im sinnlosen Gegeneinander zu verschleudern, anstatt sie in gemeinsame Fortentwicklung für die Stadt zu investieren. „Werde ich OB, muss ich versuchen, SPD und FWG einzubinden - die ja jeweils einen eigenen OB-Kandidaten hatten. Jeder OB hat die Aufgabe, alle vernünftigerweise mitzunehmen“, so Röthlingshöfer weiter.

Angesprochen auf die zwei Läger derzeit bei der CDU, äußert der CDU-Bewerber: „Ich kann nicht erkennen, dass es zwei politische Lager in der CDU gibt. Ich werde ein Oberbürgermeister sein, der offen und transparent kommuniziert, im Team neue Ideen entwickelt, erarbeitet und dann auch gemeinsam umsetzt. Und weil Verlässlichkeit für mich ein wichtiger Wert ist, habe ich im Wahlkampf nichts Unmögliches versprochen. Und alle meine hier geäußerten Veränderungs- und Entwicklungsvorstellungen sind so realistisch , dass sie zeitnah angepackt und umgesetzt werden können. Meine Erfahrungen aus 20 Jahren Bürgermeistertätigkeit und Verwaltungswissen geben mir die notwendige Bodenhaftung. Gleichzeitig habe ich so viele gute Ideen für Neustadts Entwicklung in den kommenden Jahren, dass sich die Stadt dynamisch in eine gute Zukunft entwickeln wird“.

Angesprochen auf eine Koalition nach der nächsten Kommunalwahl Anfang 2019 sagt Röthlingeshöfer: „Ich denke, alle Parteien der Mitte sind koalitionsfähig, was natürlich AfD/Linke-Koalitionen ausschließt. Ich habe gute, zum Teil sogar persönlich-freundschaftliche Kontakte auch zu FWG und SPD. Irgendwelche Verbindungen für die Zukunft auszuschließen fällt mir schwer“. Zur Einschätzung auf den Zulauf der AfD in Neustadt sagt Röthlingshöfer weiter: „Ich denke, das wird auch ein Stück weit vom Ausgang der OB-Wahl abhängen. Aus meiner Analyse sozialer Netzwerke habe ich festgestellt, dass ein OB-Kandidat von Menschen mit AfD-Sympathie wohl besonders bevorzugt wird - ob der dies nun persönlich will oder nicht. Kommt dieser Kandidat auf den OB-Sitz, wird eine AfD-Profilierung in Zukunft auf lokaler Ebene eher schwierig. Auf jeden Fall müssen wir uns auf schärfere inhaltliche Diskussionen in der Zukunft mit dem rechten politischen Rand einstellen. Aber hier gilt es klare Kante zu zeigen: Für Intoleranz und Respektlosigkeiten gibt es in Neustadt an der Weinstraße auch in Zukunft keinen Platz“.

 

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