16 | 09 | 2019
Hinweis
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei 'http:/www.nachrichten-regional.de/images/stories/Anzeigen/hautnah.jpg'

WERBE-LINKS:

Hier könnte Ihre
Werbung stehen!

Rufen Sie uns an und
sichern Sie sich
Frühbucherpreise!

06324-981504

Mehrgenerationenhaus in Neustadt platzt aus allen Nähten – Umzug in den Klemmhof wurde als „Alternativ-Standort“ genannt

Bewertung:  / 78
SchwachSuper 

Streit um Besetzung der Arbeitsgruppe – OB Löffler spricht Machtwort

von Karin Hurrle

Da das derzeitige Neustadter Mehrgenerationenhaus (MGH), das seit letzten September am Viehberg untergebracht ist, lediglich als Provisorium und Ausweichquartier gedacht war, hatte die Projektgruppe „Stark für das MGH Neustadt“ Anfang März gemeinsam mit dem Sozialbürgermeister Ingo Röthlingshöfer zu einem Pressegespräch eingeladen, um auf die Problematik der dortigen Unterbringung und die beengten Verhältnisse hinzuweisen. Das Mehrgenerationenhaus war viele Jahre in der von-Hartmann-Straße, musste aber weichen, weil die Stadt das Gebäude als Flüchtlingsunterkünfte benötigte. Das Angebot im MGH diente mindestens 70 Gruppen, wegen der beengten Räumlichkeiten musste dieses um ein Drittel gekürzt werden. Wünschen würde sich die Projektgruppe, dass sie mit dem Mehrgenerationenhaus in den Klemmhof umziehen könnte. Bürgermeister Röthlingshöfer (CDU) begrüßte die Idee, gab bekannt, dass er bereits diesbezügliche Gespräche mit der Wohnungsbaugesellschaft, der Sparkasse sowie allen Vertretern der Stadtratsfraktionen geführt habe. Er sehe damit große Chancen, die Einkaufspassage des Klemmhofes wieder beleben zu können. Vorstellen könne er sich auch, einen Servicestützpunkt „Pflege im Klemmhof“, ähnlich wie das Pilotprojekt „Wohnen und leben im Alter“, das in Branchweiler starten soll, auch im Klemmhof barrierefrei auszubauen. Auch erinnerte er an die Kombination mit einem Existenzgründerzentrum, das in diesem Zusammenhang schon einmal in der Diskussion gewesen sei. Bei einer solchen Planung rechnet er mit Zuschüssen aus Berlin und vom Land Rheinland-Pfalz. Ein neues Bewerbungsverfahren aus dem Bundesprogramm laufe im April an.

Die MGH-Leiterin Sperlich, die auch für die Mitarbeiter sprach, ließ einfließen, dass das Mehrgenerationenhaus zum großen Teil von ehrenamtlichen Kräften bewerkstelligt wird. Wichtig bei einer solchen Planung sei daher, dass das Angebot im MGH nicht zurückgefahren werden dürfe, damit die Mitarbeiter auch eine Perspektive haben. Aus diesem Grunde habe die Initiative „Stark für das MGH Neustadt“ eine Anfrage an den Stadtrat und gleichzeitig den Alternativvorschlag für den Klemmhof gemacht. Nach mehr als fünf Monaten sei für alle Betroffenen klar geworden, dass der Standort am Viehberg keine Dauerlösung sein könne.

Missstimmung wegen des Vorpreschens von Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer scheint nun im Neustadter Stadtrat zu herrschen, weil er im Alleingang diese Pressekonferenz einberufen hatte. Auch das Interview von ihm mit dem Südwestfunkt wurde von einigen kritisiert. Laut Rheinpfalz-Bericht vom 23. April wird ihm vom Fraktionschef der FWG, Marc Weigel vorgeworfen, dass die FWG und viele andere auch, die Pläne erst aus der Presse erfahren hätten. Dies sei nicht in Ordnung, weshalb nun die FWG einen eigenen Antrag auf einen einzurichtenden Arbeitskreis stellen will, welche Vertreter in diesem Arbeitskreis mitarbeiten sollten. Die Diskussionen um die Auffassung der Besetzung des Arbeitskreises scheinen den Oberbürgermeister dann doch auf den Plan gebracht zu haben. Er habe dann dazwischen gefunkt und den Vorschlag unterbreitet: „Die Verwaltung überlegt, wer da rein kommt und dann wird entschieden“. Dem stimmten alle Stadtratsmitglieder letztendlich zu.


 

1. FC 08 Haßloch

partnerdervereine.de
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen OK- Einverstanden