27 | 05 | 2018

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Kongress – „Musikschule – Bildung mit Zukunft“ - Verband deutscher Musikschulen fordert mehr Kultur in Schulen

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Ministerpräsident Kurt Beck begrüßt „Mainzer Erklärung“

Als Aufbruchstimmung der Musikschulen bezeichnet der VdM-Vorsitzende Dr. Winfried Richter den Kongress des Verbandes deutscher Musikschulen, der offiziell am 20.Mai 2011 in der Rheingoldhalle Mainz eröffnet wurde. Ministerpräsident Kurt Beck, der ein Grußwort an alle Gäste als wieder gewählter Landeschef richtete, sprach sich aus für die „Mainzer Erklärung“ des VdM, die wegweisend sei für die musikalische Bildung. „Die Musikschulen als öffentliche Bildungseinrichtungen müssen auch in Zukunft eine wesentliche Bildungsaufgabe für die Jugend übernehmen“, sagte Richter. Ziel müsse daher sein, dass jeder nach seinen Fähigkeiten musikalisch gefördert werde.

Unter bildungspolitischen Aspekten könne daher die kulturelle Teilhabe in vielerlei Varianten realisiert werden. Der hohe Wert einer lebendigen Musikschularbeit zeige, dass die Träger der Musikschulen dies zu Recht genau so sehen. Einem Abbau der kulturellen Vielfalt müsse daher entgegengewirkt werden. „Es muss endlich nach Wegen gesucht werden, wie kulturelle Aktivitäten beispielsweise in den Schulalltag integriert werden können“ warb Winfried Richter bei der Politik, die Schule nicht nur als Ort der Wissensvermittlung zu sehen, sondern als Stätte, in der man sich Bildung ein Leben lang aneignen kann. Die räumliche und zeitliche Zugangsoffenheit von Musikschulen müsse bis hin in die Spitzenförderung sichergestellt und den Schülerinnen und Schülern die Zeitkorridore zur Verfügung gestellt werden, um an den vielfältigen Musikschulangeboten teilhaben zu können.

Ministerpräsident Kurt Beck, der noch einmal auf die Anfänge der Förderung der Musikschulen in Rheinland-Pfalz einging, versprach Unterstützung bei der Umsetzung der „Mainzer Erklärung“. „Wir wollen weiterhin die Verantwortung für die Musikschulen und die junge Menschen übernehmen und wir wollen die Kommunen bei ihrem Vorhaben dabei unterstützen“. Immerhin habe man in Rheinland-Pfalz erreicht, dass der Zuschuss von seinerzeit 500.000 Euro bei seiner Amtsübernahme auf mittlerweile 2,7 Mio. Euro aufgestockt worden sei. „Damit haben wir deutlich gemacht, wie wichtig die Musikschulen für uns sind“. Der Ministerpräsident versprach ebenfalls, sich für die Sicherung der Musikschulen auch bei nicht ausgeglichenen Kommunalhaushalten einzusetzen.

Oberbürgermeister Jens Beutel, der die Grüße der Stadt Mainz überbrachte, versicherte, dass Mainz hervorragend für die Durchführung des Musikschulkongresses geeignet sei. Der Kongress würde die Bedeutung eines lebendiges Musiklebens der Stadt Mainz hervorragend untermauern. Das  Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz  sei eines der wenigen Konservatorien, das die musikalische Ausbildung von Laien und Berufsmusikern unter einem Dach vereint. Dies sei eine Einmaligkeit in der musikalischen Landschaft. „Die Musik erwärmt auch das Herz eines Oberbürgermeisters“, so Beutel weiter, der es als einen Glückfall bezeichnet, dass der Musikschulkongress nach Mainz verlegt wurde. Musik sei etwas Wunderbares. Die „Mainzer Erklärung“ sei eine der bedeutendsten Entscheidungen in der Musikgeschichte.

Als weitere Gastredner sprachen Lutz Stroppe, Abteilungsleiter Kinder und Jugend des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Prof. Reinhard von Gutzeit, Rektor der Universität Mozarteum Salzburg und Ehrenvorsitzender des VdM. (über sein Eröffnungsreferat wird noch separat berichtet).

Musikalisch wurde die Kongresseröffnung umrahmt von Cornelius Brass, von dem Mittelrhein-Mosel-Musikschulorchester, der Gruppe „HandiCaps“, dem Kinderchor der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, einer Big Band aus St. Goarshausen sowie dem Mainzer Studentenchor und dem Kinderchor der „Grundschule am Nastberg“ Andernach-Eich. (red.)

 

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