Lesermeinung zum Buch von Norbert Blüm "Einspruch"

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Kategorie: LESERBRIEFE
Veröffentlicht am Montag, 22. September 2014 10:28

Eine tatsächliche Justizreform ist daher dringend notwendig

Eine Leserin des Buches "Einspruch" von Norbert Blüm hat sich heute an unsere Redaktion mit folgendem Leserbrief gewandt: "Es freut mich, dass sich Norbert Blüm getraut hat, dieses Buch, das sich richtet gegen die Willkür an deutschen Gerichten, zu veröffentlichen. Als Justizopfer seit 1978 weiß ich ganz genau, dass es in den Gerichtssälen - hinter den Kulissen - noch viel schlimmer zugeht, als von Norbert Blüm in seinem Buch beschrieben. Obwohl die Abgeordneten aus Steuergeldern hohe Aufwandsentscheidungen bekommen, geben Sie mehrheitlich noch nicht einmal Antwort, wenn sich ein von der Justiz Betrogener an sie um Hilfe wendet. Eine reine Zeit- und Geldverschweundung!. Eine tatsächliche Justizreform ist daher dringend notwendig.

Die Richter und Staatsanwälte sind nicht nur aus Karrieregründen üble Rechtsbeuger, sondern auch Diebe vom Richtertisch aus, die gradenlos und ganz bewußt den kleinen Bürger finanziell ausbeuten, um ihn so unschädlich zu machen.

In keinem Land der Erde gibt es so viele Richter und Anwälte pro Einwohner wie in Deutschland. Trotzdem wird die Mehrheit der Bürger um ihre Rechte und ihr Geld betrogen. Der vielgepriesene Rechtsstaat ist nur PR-mäßig geschickt vorgetäuscht.

Der große Soziologe Erich Fromm hat bereits im letzten Jahrhundert festgestellt, dass die Erkenntnis der Wahrheit nicht von der Intelligenz, sondern vom Charakter abhängt. Der Charakter der Richter, ihre Lebens- und Berufserfahrung werden aber nie geprüft. Warum haben die angeblich seit der Aufklärung so aufgeklärter Richter weder das Naziunrecht noch das Unrecht im atheistischen Kommunismus erkannt?

Die Grundrechte sind für den kleinen Bürger nicht einklagbar. Sie sind Rechte ohne Wert. Um dieser Willkür zu entkommen, sind daher die Gerichtsverfahren "in Wort und Bild" aufzunehmen. Bei den Verfahren wegen Rechtsbeugung müssen auch Universitätsprofessoren und Anwälte mitwirken. Bei den öffentlichen Fernsehanstalten ist extra eine Stelle für Justizopfer einzurichten, bei der die Opfer über das ihnen angetane Unrecht berichten können. Die soll ein automatisches Berichtsrecht sein, das Justizopfer soll nicht von der Gnade der Fernsehmoderatoren abhängig sein".

Maria Frank, Forstenrieder Allee 87, 81476 München

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