17 | 09 | 2019
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„apetito“ macht Appetit im Dürkheimer Krankenhaus

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Innere Mission Bad Dürkheim geht neue Wege im Ernährungsbereich

von Karin Hurrle

Täglich frisch auf den Tisch, nichts wird mehr gewärmt, so erhalten die Patienten in den Krankenhäusern und Seniorenheimen des Landesvereins der Inneren Mission Bad Dürkheim ihr Mittagessen. Denn der Cateringbetrieb „apetito“ zaubert für jeden Geschmack etwas auf den Mittagstisch. Unter 500 selbst zusammen gestellten Gerichten kann der Patient das Menü per Laptop bei einer Servicekraft des Hauses direkt bestellen. Von frischem Fleisch, Fisch und Gemüse kann beliebig zusammen gestellt werden. Alles andere machen die Köche von apetito, die die fachmännische Anleitung dazu geben.

Dafür fallen die eigenen Küchen des Trägervereins der beiden Evangelischen Krankenhäuser in Bad Dürkheim und Zweibrücken sowie die der sieben Altenheime weg. Die Zentralküche in Bad Dürkheim, die 1400 Betten zu versorgen hatte, wurde am 1. April 2014 aufgelöst. Diesen Teil übernimmt künftig der nordrhein- westphälische Caterer apetito, der weltweit mit 8900 Beschäftigten täglich 1,3 Millionen Menschen versorgt. Nach deren Verfahren werden die Mahlzeiten nicht mehr vorgegart, sondern gefrostet in einem Spezial-Dampfgargerät mundgerecht vor Ort gegart. Der Vorteil liegt darin, dass die Vitamine im Essen erhalten bleiben und die Speisen nicht zwei Mal erhitzt werde müssen.

Dem Vorstandsprecher des Landesvereins der Inneren Mission, Dr. Rainer Wettreck, liegt die qualitative Versorgung seiner Patienten und Senioren sehr am Herzen. Die bisherige Versorgung sei nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut gewesen, sagt er. Die apetito-Köche, die künftig den Catering für die Inneren Mission übernehmen, kochen nicht mehr nach der „Cook and Chill-Methode“, also kochen, kühlen und wieder aufwärmen, sondern arbeiten nach „Cook and Freeze“, also nach der Koch- und Einfriermethode. Die Rohwaren, die sie von zertifizierten Lieferanten beziehen, werden bis zu einem bestimmten Garpunkt möglichst schonend gekocht und dann portionsweise tiefgefroren. Das bestellte Essen wird in die einzelnen Häuser geliefert, wo sie dann in den Dampfgarschränken eine Stunde bei circa 75 Grad fertiggegart werden.

Da auch die Innere Mission dem Wettbewerb gegenüber anderen Trägern im Gesundheits- und Pflegedienst standhalten muss, gehe es Wittreck auch um die Zufriedenheit seiner Patienten, betont er noch einmal ausdrücklich. Durch die schonende Zubereitung der Speisen bleiben die Vitamine erhalten, sagt auch Ralf Oberle von apetito. Daher habe man mehrere Anbieter zur Verkostung vor Ort eingeladen. Letztendlich habe man sich wegen der guten Qualität für apetito entschieden, erklärt Dr. Wittreck den Grund seiner Entscheidung. Bei der Sicherstellung von Hotelqualität der Speisen sei apetito ein wichtiger Verpflegungspartner, versicherte der Vorstandssprecher.

Apetito ist ein Familienunternehmen aus dem westphälischen Rheine, das gemeinsam mit dem Landesverein für Innere Mission die kundenfreundliche Versorgung der Bewohner und Patienten künftig übernimmt und auch wirtschaftlich gestaltet. Das ganzheitliche Ernährungskonzept zeichnet sich besonders durch den Verzicht von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen aus. Eine ausgewogene Ernährung, verbunden mit einem gastronomischen Speiseangebot ist daher das Prinzip und die Grundlage für eine senioren- und patientengerechte Verpflegung. Das Sortiment von apetito umfaßt saisonale, regionale und klassische Menüs. Apetito ist zudem Europas größter Anbieter von Diät- und Sonderkost von mehr als 40 Gerichten. Die Palette für die Belieferung der Kliniken und Altenheime der Inneren Mission umfasst jeweils 500 Artikel, das Sortiment umfasst insgesamt 3300 Artikel.

Um die Qualität im Bereich der Speiseversorgung und Reinigung weiter zu steigern, musste der Landesverein der Innenen Mission in der Pfalz ab 1. April Umstrukturierungsmaßnahmen vollziehen und die Service- und Dienstleistungsgesellschaft (SDG) GmbH mit Sitz in Bad Dürkheim gründen. Bereits wenige Wochen nach dem Start der neuen Essensversorgung zieht SDG-Geschäftsführer Michael Bender eine positive Bilanz. Von den Patienten und Bewohnern sei die Umstellung der Essensversorgung gut angenommen worden, berichtet er.

Fünf Köche sind bei den Umstrukturierungsmaßnahmen abgefunden worden, die bereits einen neuen Job gefunden haben. Die restlichen 20 Küchenmitarbeiter und Reinigungskräfte wurden in die neu gegründete Service- und Dienstleistungsgesellschaft mit insgesamt 400 Beschäftigen übernommen. Nach dem wirtschaftlichen Tief im Jahre 2012, will Dr. Wittreck 2013 wieder einen positiven Jahresabschluss vorlegen. (red.)
 

 

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