15 | 10 | 2019
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Staatsanwaltschaft Konstanz erhebt Anklage gegen ehemaligen AWO-Geschäftsführer

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Aus Rechtsstreit des ehemaligen Geschäftsführers gegen Vorstand wird Straftat gemacht

Laut Informationen des Deutschen Kommunal-Informationsdienstes vom 31. Januar 2013 wird dem Angeschuldigten der AWO unter anderem gewerbsmäßige Untreue in 45 Fällen vorgeworfen, davon in sechs Fällen „gemeinschaftlich handelnd mit der ehemaligen 1. Vorsitzenden“, infomiert die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Im Zeitraum von Januar 2007 bis Dezember 2011 soll der Angeschuldigte wiederholt für den gemeinnützigen Verein bestimmte Gelder nicht an diesen abgeführt und Vereinsvermögen für private Zwecke verwandt haben. Laut Staatsanwaltschaft entstand über die Jahre ein Gesamtschaden von circa 30 000 Euro.

Diese Summe sei im Laufe der Jahre durch die Veruntreuung vieler kleinerer Beträge zusammengekommen, beispielsweise im Zusammenhang mit Spenden. Ein typisches Vorgehen beschreibt Oberstaatsanwalt Christoph Hettenbach so: „Wenn die Awo etwa ein medizinisches Gerät gespendet bekam, hat der Angeschuldigte unter Umständen behauptet, der Ortsverein müsse für das Gerät 500 Euro zahlen.“ Durch akribisches Nachforschen bei Spendern habe man viele Einzelfälle aufklären können, bei denen die Spender versichern konnten, kein Geld verlangt zu haben. Der Awo-Ortsverein Stockach möchte die Anklage nicht weiter kommentieren.

Die 1. Vorsitzende Monika Heinemann lässt sich nur mit den Worten zitieren: „Ich hoffe, dass die ganze Angelegenheit aufgeklärt wird, im Sinne der Arbeiterwohlfahrt.“ Der Anklage geht ein Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Geschäftsführer und dem Vorstand des Awo-Ortsvereins Stockach voraus, den die Parteien im März 2012 vor dem Arbeitsgericht Radolfzell beigelegt haben. Der frühere Geschäftsführer hatte gegen seine Kündigung, die er am 28. Dezember 2011 erhalten hatte, geklagt. Dabei einigten sich die Parteien auch darauf, in Zukunft negative Äußerungen über die Gegenseite zu unterlassen, insbesondere gegenüber der Presse. Wann das Schöffengericht sich mit der Anklage wegen Untreue befasst, ist noch unklar. Ein Termin zur Hauptverhandlung vor dem Schöffengericht am Amtsgericht Konstanz steht nicht fest. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft Konstanz könnten bis dahin noch einige Monate vergehen.

Südkurier, 23.01.2013

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