05 | 07 | 2020
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„Wikileaks – Staatsfeind Julian Assange“: NDR/WDR Film über Aufstieg und Fall des Julian Assange

Bewertung:  / 61
SchwachSuper 
Exklusiv in der ARD Mediathek - In Erinnerung an den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
 
Von Karin Hurrle
 
Am 20. Februar 2020 hatte der NDR in einer Pressemeldung auf den Film über Julian Assange hingewiesen, der auf der ARD-Mediathek aufzurufen ist. Am 3. Mai wurde an den Internationalen Tag der Pressefreiheit erinnert. Auch Nachrichten Regional hatte darüber berichtet. Im Zuge der immer noch bestehenden Corona-Pandemie sollte man sich in Ruhe dieses Video über die Arbeit des Journalisten Julian Assange ansehen und beurteilen, wie derzeit weltweit die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt wird und vor Deutschland nicht halt macht. Viele Bürgerinnen und Bürger sind derzeit verunsichert, demonstrieren gegen Anordnungen der Corona-Pandemie und glauben, dass gerade diese Anordnungen von der Politik dazu genutzt werden, um die Grundrechte durch Staatsgewalt einschränken zu lassen. Dazu gehört insbesondere die Presse- und Meinungsfreiheit, die im Grundgesetz geregelt ist. Viele glauben, dass DEMOS gegen Bill Gates Verschwörungstheorien sind, der sich für die Pflicht-Impfung von Covid-19 einsetzt und Impfstoffe mitfinanziert. Die jüngste DEMO in Düsseldorf zeigt, wie ernst die Lage ist. Nach mehreren Medienberichten, darunter auch der "Spiegel" vom 08.05.2020 und der "Tagesspiegel" vom 09.05.2020  hat nun Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) angekündigt, das Thema bei der nächsten Innenministerkonferenz zu besprechen, deren Vorsitz er derzeit hat. Laut Rheinpfalz-Bericht vom 10. Mai 2020 hat Maier geäußert "Die Vorstellung, dass die Pandemie bewusst herbeigeführt wurde, um das Volk zu kontrollieren, und dahinter Bill Gates oder andere vermeintlich finstere Mächte stecken, reicht bis weit in die Mitte der Gesellschaft". Die DEMOS bereiten Maier große Sorgen.
 
Doch nun nochmal zu Julian Assange, der wegen der Veröffentlichung angeblich geheimer Dokumente immer noch in Haft ist. Mit einer PETITION will Reporter ohne Grenzen erreichen, dass Assange nicht an die USA ausgeliefert wird. Es fehlen noch einige Unterschriften, so dass diese Petition noch unterstützt werden kann. In seiner Pressemeldung schreibt der NDR weiter: "Wenn er vor die Kameras trat, ging es um viel: Julian Assange enthüllte Kriegsverbrechen der US-Armee, geheime Emails internationaler Spitzenpolitiker und brisante Überwachungsmethoden von Geheimdiensten".  Sein kompromissloser Wille zur totalen Transparenz habe den Journalismus verändert und mittlerweile viele Nachahmer gefunden – aber auch heftige Kritik provoziert. Doch heute sei von diesem Glanz nichts mehr da: Nach sieben Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors sitzt Julian Assange mittlerweile in einer Zelle des Hochsicherheitsgefängnisses Belmarsh in London. Er wird teilweise behandelt wie ein Terrorist, seine Gesundheit ist angeschlagen. Der UN-Experte Nils Melzer spricht von einem „mörderischen System“, das zum Ziel habe, an Assange ein Exempel zu statuieren. Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 07. Februar 2020 darüber. 
 
Assange hat sich mit einem mächtigen Gegner angelegt: Die USA erheben Anklage wegen des Erhalts und der Weiterverbreitung geheimer Informationen. Assange drohen 175 Jahre Haft. Ob er tatsächlich an die USA ausgeliefert wird, entscheidet sich ab Montag (24. Februar) im beginnenden Auslieferungsprozess in London. Experten erwarten eines der größten Verfahren dieser Art bisher.
 
Der Film „Wikileaks – Staatsfeind Julian Assange“ wurde in Kooperation mit dem WDR unter Federführung des NDR exklusiv für die ARD Mediathek produziert. Er zeichnet ein detailliertes Bild vom Aufstieg und Fall des Julian Assange. Dabei liefert der Film persönliche Einblicke in die verschiedenen Facetten dieser Geschichte: Begegnungen mit Assanges besorgtem Vater, Gespräche mit hochrangigen US-Beamten, ein exklusives Interview mit Whistleblower Edward Snowden. Und immer wieder die Frage: Ist Julian Assange Journalist oder Spion?". Auf Youtube.de kann man u.a. auch das Interview mit Edward Snowden aufrufen, der immer noch im russischen Exil lebt. Er sehe seine Zukunft im Exil gefährdet, solange Europa nicht helfe. Im Exil in Moskau sei er nicht freiwillig. Die US-Regierung halte ihn in Russland fest. Seine Arbeit als Whisleblower habe sich gelohnt, weil er Unehrlichkeit entlarvt habe. "Wenn ich dafür lebenslänglich bekommen soll, will ich wenigstens ein faires Verfahren", heißt es im Interview. 
 
„Wikileaks – Staatsfeind Julian Assange“ kann jetzt auf der Mediathek beim ARD und auf Youtube aufgerufen werden. 
 
 

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