23 | 09 | 2019
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Berufungsverhandlung gegen Opfer vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth – Am Donnerstag, 25. Juli um 9 Uhr

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Vorwurf von Rechtsanwalt Schneider-Addae-Mensah: "Rassistische Polizeiübergriffe" auf die Opfer
 
von Karin Hurrle
 
Am Donnerstag, 25.07. um 9 Uhr findet eine Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, Fürther Straße 110, Sitzungssaal 226 des 2. OG des Gerichtsgebäudes wegen „rassistischen Polizeiübergriffen“ auf eine Dunkelhäutige statt. Dem Grunde nach soll es sich um brutale Übergriffe der Polizei auf die dunkelhäutige New Yorkerin Patricia U. und ihren Sohn im Oktober 2015 handeln, weil diese die Polizisten nicht in ihre Wohnung gelassen habe, teilt deren Rechtsanwalt, Dr. David Schneider-Addae-Mensah in einer Presseerklärung mit. Weil ein weiterer Sohn einen Nachbarn mit einem Brotmesser verletzt haben soll, sei die Polizei gewaltsam in ihre Wohnung eingedrungen, habe die Frau und den anwesenden Sohn derart misshandelt, dass sie für drei Tage stationär im Krankenhaus habe behandelt werden müssen. Die Täter hätten die Frau u.a. als „Negerschlampe, Miststück und stinkende Hure“ bezeichnet, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Daraufhin habe das Amtsgericht Nürnberg die Mutter und ihren Sohn am 22.12.2017 zu 3.000 bzw. 1.000 Euro Bußgeld verurteilt, weshalb Rechtsanwalt Schneider-Addae-Mensah für ihre beiden Mandanten nun in Berufung geht.
 
Im Berufungsverfahren wird der Fall nun am 25.07. vor dem Landgericht neu verhandelt, weshalb weitere fünf Verhandlungstermine am 26.07., 08.08., 09.08., 22.08. und 23.08.2019 jeweils um 9 Uhr angesetzt wurden. Zu diesen Verhandlungen sind zunächst 29 Zeugen geladen, darunter auch Gustl Mollath und Martin Heidingsfelder, die die verletzte Patricia U. seinerzeit ins Krankenhaus gebracht hatten.
 
Der Fall „Gustl Mollath“ hatte vor einigen Jahren für viel Aufsehen in Bayern gesorgt, weil er sieben Jahre widerrechtlich in der Psychiatrie saß. Die Prozesse sind immer noch nicht zu Ende. Inzwischen ist eine Schadenersatzklage gegen das Land Bayern über 1,8 Mio. Euro beim Landgericht München anhängig, wo auch der Strafexperte Prof. Christoph Safferling, Uni Erlangen-Nürnberg, in einem Kurzinterview beim Bayerischen Rundfunk Stellung bezog. Auch Martin Heidingsfelder war als Plagiatsjäger des Unternehmens VronoPlag in den "Fall Mollath" eingebunden, wollte den Mollath-Gutachter zu Fall bringen.
 
Prozessbeobachter sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 25. Juli um 9 Uhr an der Gerichtsverhandlung beim Landgericht Nürnber-Fürth teilnzunehmen.
 
 

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