22 | 08 | 2019
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Nach SWR-Recherchen: „Bundesagentur für Arbeit“ sperrt mehrere Unternehmer und löscht tausende Stellenanzeigen in Online-Jobbörse

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Heute Thema im Bundesausschuss für Arbeit und Soziales
 
Mainz. Die „Bundesagentur für Arbeit“ (BA) hat in ihrer Online-Jobbörse elf Unternehmen gesperrt und tausende Stellenangebote gelöscht. Das hat die Behörde dem Südwestrundfunk (SWR) bestätigt. Anlass sind verdeckte Recherchen des SWR-Politikmagazins „Zur Sache Baden-Württemberg“, die den Handel mit Bewerberdaten aufgedeckt hatten. Mit dem Thema wird sich heute auch der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales befassen. Die Unternehmen hatten bis vor kurzem insgesamt 120.000 vermeintliche Stellen über die Online-Jobbörse der BA ausgeschrieben. Die Agentur hat nun auf die SWR-Recherchen reagiert und die Anbieter deaktiviert. In einer schriftlichen Stellungnahme begründete eine Sprecherin der BA den Schritt so: „Die bisherigen Prüfmechanismen konnten hier nicht vollständig greifen. Der Schwerpunkt der Prüfungen lag bisher auf inhaltlichen Anforderungen (bspw. Sittenwidrigkeit, Mindestlöhne, AGG).“ Erst die SWR-Recherchen hätten den Beweis geliefert, dass einige Anbieter über die Jobbörse erhaltene Bewerber-Daten weiterverkauften.
 
Dass die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Online-Jobbörse nun zurückgegangen sei, wirke sich jedoch nicht auf die Statistik der offenen Stellen in Deutschland aus, teilt die Agentur weiter mit. In die monatliche Arbeitsmarktstatistik fließen nach Angaben der Agentur ausschließlich „betreute Stellenangebote“ ein – hier erteile der Arbeitgeber einen konkreten Vermittlungsauftrag. Bei den nun gesperrten Firmen habe es sich jedoch ausschließlich um unbetreute Stellenangebote gehandelt. 
 
Am Vormittag will sich in Berlin der Ausschuss für Arbeit und Soziales mit dem Thema Datenhändler auf der Jobbörse befassen. Auf Antrag der Bundestagabgeordneten Jessica Tatti (Die Linke) soll die Bundesregierung Auskunft über den Kenntnisstand der Bundesregierung und eingeleitete Gegenmaßnahmen geben. Anfang Mai hatte das SWR-Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ über Datenhändler in der Jobbörse berichtet. SWR-Reportern gelang es, einem der Anbieter Bewerber-Daten abzukaufen, der über mehrere Firmen täglich bis zu 3.000 Stellenangebote inserierte. Ein weiterer Anbieter hatte den Reportern Daten zum Kauf angeboten. (red.)
 
 
 

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