22 | 10 | 2019
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Rechtsanwalt Schneider-Addae-Mensah kämpft vor dem Landgericht Karlsruhe um seine Rechte

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Berufungsverfahren über vier Jahre gedauert - Aufruf an Prozessbeobachter: Zur Verhandlung am Donnerstag, 21. März zum Landgericht Karlsruhe zu kommen
 
Die Verhandlung gegen den Menschenrechtsanwalt Dr. David Schneider-Addae-Mensah geht nach über vier Jahren im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Karlsruhe am Donnerstag, 21. März um 13.30 Uhr in die nächste Runde. Am 14.04.2014 wurde der auf Menschenrechte spezialisierte Anwalt Schneider-Addae-Mensah von einem Wachbeamten der Bundespolizei vor dem Bundesverfassungsgericht überwältigt und in Fußfesseln gelegt, weil er einen Brief in den Briefkasten des Gerichts einwarf. Der Beamte habe den Rechtsanwalt seinerzeit angeschrieen, ihn dann gepackt und bis zu seinem Wachhäuschen geschleppt und brutal zu Boden geworfen, berichteten seinerzeit mehrere Medien. Anschließend sei er von dem Polizisten und seinem Kollegen gefesselt worden. Schneider-Addae-Mensah habe von dem brutalen Überfall zahlreiche Schürfwunden und Blaumale davon getragen. Vertreten wurde der Menschenrechtsanwalt damals von Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker, der am 03.11.2017 tödlich auf der Autobahn verunglückte. Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Karlsruhe wird er nun von seinem neuen Verteidiger, Dr. Adam Ahmed aus München vertreten. NACHRICHTEN REGIONAL hatte am 30.06.2017 über ähnliche Vorfälle gegen Schneider-Addae-Mensah berichtet.
 
Schneider-Addae-Mensah kritisierte in der ersten Verhandlung, dass nicht etwa der kriminelle Bundespolizist vor Gericht gestellt worden sei, sondern er als sein Opfer. Das Amtsgericht Karlsruhe verurteilte Schneider-Addae-Mensah am 03.12.2014 wegen „Beleidigung“ zu einer Verwarnung mit Strafvorbehalt. Der Bundespolizist und sein Kollege hätten in der Hauptverhandlung wahrheitswidrig behauptet, der Anwalt habe Ersteren bei dem Übergriff als „Drecksbulle“ bezeichnet. Schneider-Addae-Mensah ging in Berufung. Er spricht von hoher krimineller Energie der beiden Polizisten, die ihn nicht nur grundlos tätlich angegriffen sondern auch übelst verleumdet haben. „Offenbar zum eigenen Schutz haben sie die Lüge erfunden, ich hätte sie Drecksbullen genannt“, so der Anwalt, der beiden Verfolgung Unschuldiger, Verleumdung, falsche Verdächtigung, Vortäuschen einer Straftat und zweifache uneidliche Falschaussage vorwirft. Auch in einem Staatshaftungsverfahren, das der couragierte Anwalt anstrengte, logen die beiden Täter den Richter an.
 
Das Landgericht Karlsruhe habe sich indes mit der Verhandlung über die Berufung Schneider-Addae-Mensahs mächtig Zeit gelassen, wird kritisiert. Erst nach über vier Jahren kommt es zur öffentlichen Hauptverhandlung, die Schneider-Addae-Mensah zusammen mit seinem Strafverteidiger, Dr. Adam Ahmed aus München, wahrnehmen wird.
 
Die Medien werden herzlich zur Berichterstattung eingeladen und die Prozessbeobachter zum Besuch der Hauptverhandlung am Donnerstag, 21.03.2019, 13.30 Uhr vor dem Landgericht Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 7,  76133 Karlsruhe, Saal 126, 1. OG. (red.)
 

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