22 | 03 | 2019
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Grimme-Preise für „Am rechten Rand“ und zwei weitere NDR Koproduktionen

Bewertung:  / 7
SchwachSuper 
Preisverleihung am 5. April 2019 in Marl
 
„Politische Aufklärung auf höchstem Niveau“: Mit dieser Begründung geht ein Grimme-Preis an die NDR/MDR Dokumentation „Die Story im Ersten - Am rechten Rand“ über die AfD und ihre Verbindungen ins rechtsradikale Milieu. Wie das Grimme-Institut mitgeteilt hat, wird auch die Doku „Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“ ausgezeichnet, eine Koproduktion von WDR, NDR und rbb. Die Comedyserie „Kroymann“ von Radio Bremen, SWR und NDR erhält in diesem Jahr zudem den zweiten Grimme-Preis in Folge. Die Preisverleihung findet am 5. April in Marl statt. NDR Intendant Lutz Marmor: „Der Film ‚Am rechten Rand‘ ist eine hervorragende Dokumentation über ein komplexes politisches Thema: gut recherchiert, mit klarer Aussage, ohne bevormundend zu sein. Das Gleiche gilt für ‚The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt‘. Und ‚Kroymann‘ steht für kluge Unterhaltung. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!“
 
„Die Story im Ersten - Am rechten Rand“ hat sich in der Wettbewerbs-Kategorie „Information und Kultur“ durchgesetzt. Der NDR Journalist Michael Richter und die MDR Journalistin Jana Merkel gehen mit Anton Maegerle der Frage nach, wie weit rechts die AfD steht. Die Redaktion hatten Christoph Mestmacher (NDR) und Jörg Wildermuth (MDR). Die Jury des Grimme-Preises spricht von der „besten Reportage“ über die AfD, „die im deutschen Fernsehen bisher zu sehen war“. Weiter heißt es: „Präzise und pointiert, gut recherchiert und immer untermauert durch harte Belege decken Jana Merkel und Michael Richter die Verflechtungen der AfD mit vielen eindeutig rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Gruppierungen auf, die einem breiten Publikum bisher nicht ausreichend bekannt gewesen sind.“
 
Der Grimme-Publikumspreis geht an die Doku „Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“. Hans Block und Moritz Riesewieck decken darin auf, welchen Einfluss die Online-Zensur sozialer Netzwerke auf unser Denken hat und wie die Schattenindustrie aufgebaut ist, die sie betreibt. Produziert wurde der Film von Christian Beetz und Georg Tschurtschenthaler (gebrueder beetz filmproduktion). Die Redaktion im NDR hatte Eric Friedler. Der Film wurde international bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. als „TV-Dokumentation des Jahres“ beim „Prix Europa“, mit dem Deutschen Regiepreis METROPOLIS und dem Deutschen Wirtschaftspreis. Die Jury des Grimme-Preises lobt nun sowohl die inhaltliche Aufbereitung als auch die gestalterische Umsetzung: „Hier findet Aufklärung im besten Sinne statt.“
 
In der Kategorie „Unterhaltung“ geht erneut ein Grimme-Preis an „Kroymann“. Nach der Debüt-Folge im vergangenen Jahr werden nun auch die Folgen zwei bis sechs ausgezeichnet. In diesem Jahr hat die Serie außerdem bereits den Deutschen Fernsehpreis als „Beste Comedy“ erhalten. In der nach ihr benannten Sendung nehmen Maren Kroymann und Headautor Sebastian Colley alles auseinander, was politisch korrekt wirkt. Die Serie wird von der bildundtonfabrik produziert, die Redaktion im NDR hat Thorsten Pilz. „In all ihren Rollen legt Maren Kroymann eine wunderbare Vielfältigkeit an den Tag, sowohl was den Humor, als auch das Schauspiel betrifft“, heißt es in der Begründung zum Grimme-Preis. Und abschließend: „Weitermachen, bitte!“ (red.)
 

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