17 | 10 | 2018

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Neuer Schadsoftware-Trend: Schadsoftware stiehlt Rechenleistung um Cryptowährungen wie Bitcoins zu generieren

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Dramatischer Anstieg von Coinmining Schadsoftware auf Windows Betriebssystem - Erpressungssoftware - sogenannte Ransomwaren - geht zurück

 
Mainz. Experten stellen eine zunehmende Bedrohung durch Schadsoftware fest, die Rechenleistung für Cryptowährungen stiehlt. Zu diesem Befund kommt das unabhänige Magdeburger Forschungsintitut AV-Test in einem aktuellen Security Report, der dem SWR vorliegt. Kriminelle Cyberangreifer entwickeln demnach zunehmend Schadcode zum Schürfen digitaler Währung, indem sie die Rechenleistung der angegriffenen Computer abzapfen. Laut den Experten von AV-Test ist das eine Trendwende, denn gleichzeitig ging der Einsatz von Erpressungssoftware -  sogenannter Ransomware – im ersten Quartal 2018 stark zurück. Im Gegnsatz zu Ransomware ist die neue Form der Angriffe für den betroffenen Nutzer nicht zu erkennen, da die Täter kein Geld erpressen, sondern die heimlich gestohlene Rechenkapazität verkaufen. Die digitalen Gewinne gehen unsichtbar und ohne Umwege auf anonyme Onlinekonten. Die Rechenprozesse finden im Hintergrund, unbemerkt statt. Der Rechner wird dabei nicht beschädigt, aber die Rechenleistung wird zum Errechnen von Kryptowährung wie Bitcoin, Litecoin und Ethereum abgezweigt.
Wörtlich heißt es in dem Security Report: „Anstatt Cyberwährung von ihren Opfern über Ransomware zu erpressen gingen die Täter ab dem 4. Quartal 2017 zunehmend dazu über, die Rechenleistung infizierter Hardware zum Coinmining zu missbrauchen.“ Das geht aus den Erfassungssystemen des AV-TEST Institutes hervor. Die messen seit September letzten Jahres einen signifikanten Anstieg von Coinmining-Malware, der bis ins 1. Quartal 2018 exponentiell zulegte: „Lag die Zahl der Neuentwicklungen von Mining-Malware Mitte des Jahres noch bei durchschnittlichen 3.500 Samples pro Monat, verdoppelte sich deren Rate ab September und steigt seither quasi ungebremst auf 470.000 neue Samples pro Monat.“ Schreiben die Experten von AV Test in ihrem aktuellen Bericht.
 
Für den Privatverbraucher sind solche Angriffe ärgerlich, weil sie Computer langsamer machen, Akkuleistung reduzieren und für einen höheren Stromverbrauch sorgen. Gefährlich sind solche Angriffe nach Recherchen des SWR für Anwendungen in der Medizin. Hier können schon kleine Schwankungen in der Rechenleistung schwerwiegende Folgen haben – etwa bei der Behandlung von Krebspatienten in der Strahlentherapie. Aber auch bei kritischer Infrastruktur wie der Stromversorgung drohen Gefahren. Andrea Marx von AV-Test sagt dazu: „Eine Infektion mit Coinminern kann schlimmstenfalls zu einer Überlastung befallener Systeme und damit zu deren Ausfall führen.“ Ob und in welcher Form das Coinmining auch die schlechter geschützten Systeme des sogenannten „Internets der Dinge“ in den Fokus nimmt, können die Forscher noch nicht abschätzen. Bisher betroffen sind vor allem Windows Systeme.
 
Dass Mac-Rechner nicht immun gegen Malware Angriffe sind, zeigt ein weiteres Ergebnis der aktuellen Studie: Die Anzahl von Schadsoftware für das macOS Betriebssystems habe sich seit 2017 verfünffacht. Stellten die Spionage-Tools der Werbeindustrie bis Dezember 2017 noch die häufigste Bedrohung (75,54%) für Apple –Nutzer dar, habe sich der Angriff durch Malware im ersten Quartal 2018 als Hauptbedrohung entwickelt, mit 63,80%. Nach wie vor sind Apple-Nutzer vor allem von Trojanern bedroht. Ihr Anteil an der gesamten für macOS-Systeme geschriebenen Malware hat sich laut AV-Test im ersten Quartal 2018 verdoppelt und macht  86% der Angriffe aus. (red.)

 

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