26 | 05 | 2018

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Der Prozess im „Fall Sean Creighton“ vor dem Landgericht Wiesbaden bleibt weiterhin undurchsichtig

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Richter und Staatsanwalt plädieren für eine Verlegung in ein anderes Bundesland – Mutter ist strikt dagegen!!

von Karin Hurrle

Der Prozess im „Fall Sean Creighton“ vor dem Landgericht Wiesbaden, der zunächst auf den 19. April terminiert war und auf den 23. April 2018 verschoben wurde, bleibt weiterhin undurchsichtig. Das wurde in der 3stündigen Verhandlung an diesem Tage deutlich. Gerade weil die Mutter ihrem Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Döhmer aus Gießen, den Stuhl vor die Tür gesetzt hat, wird vermutet, dass es nicht mehr um den Jugendlichen selbst geht, sondern um seine Betreuung. Der Streit um Sean Creighton, der noch in der Forensik sitzt und nach Aussage der Mutter mit Psychopharmaka in der VITOS Klinik vollgepumpt wird bis er tot ist, scheint nun zwischen ihr und ihrem Rechtsanwalt zu eskalieren. Gerüchten zufolge, soll Rechtsanwalt Döhmer der Mutter die Betreuung wegnehmen wollen, die sie für ihren Sohn derzeit noch wahrnimmt. Mehreren Informationen zufolge, die NACHRICHTEN REGIONAL mittlerweile erhalten hat, soll die Mutter allerdings geäußert haben, dass Sean weiterhin in der Forensik bleiben soll. Sie hatte in der Verhandlung am 23.04.2018 nicht nur einen Ablehnungsantrag gegen ihren Rechtsanwalt gestellt und ihm das Mandat entzogen, sie hat auch den Vorschlag von Richter Bonk und Staatsanwalt Kuhn abgelehnt, die ihren Sohn in ein anderes Bundesland verlegen lassen wollen. Ob das Gericht bei der Verlegung an Rheinland-Pfalz gedacht hat, ist derzeit noch offen. NR hatte am 18.04.2018 bereits ausführlich über den Fall berichtet.

Im Kern des Rechtsstreites um den Jugendlichen Sean Creighton geht es um seine aggressiven Handlungen und seine Gewalttätigkeiten, weshalb er mehrmals in die Forensik der VITOS Klinik eingeliefert wurde, deshalb während seines Aufenthaltes dort vom ehemaligen Leiter der Psychiatrie, Dr. Müller-Isberner ein Gutachten erstellt wurde, der ihm „Schizophrenie“ diagnostizierte. Daraufhin wurde ein Gegengutachten im Auftrag von Rechtsanwalt Döhmer durch Psychiaterin Eva Schwenk erstellt, welches wohl zu einem anderen Ergebnis wie Dr. Müller-Isberner kommt. Da die Gutachterin Schwenk vor ein paar Wochen verstorben ist, nahm der Streit vor Gericht nun neue Dimensionen an. Nachdem die Mutter einen Ablehnungsantrag gegen Rechtsanwalt Döhmer gestellt habe, habe Dömer sieben Beweisanträge dagegen gestellt, jedoch ohne inhaltlichen Angaben. Das habe anscheinend den Vorsitzenden Richter Bonk und Staatsanwalt Kuhn so auf den Plan gebracht, dass sie in der Verhandlung anboten, den Jugendlichen in die Forensik eines anderen Bundeslandes verlegen lassen zu wollen und dies mit Zustimmung des hessischen Sozialministeriums. Dieser Vorschlag sei allerdings von der Mutter kategorisch abgelehnt worden.

Nachdem der Mutter mehrmals ein Wechsel zu einem anderen Rechtsanwalt angeboten, aber ebenfalls abgelehnt worden sei, konnte auch an diesem Verhandlungstag keine Einigung zwischen den Betroffenen und dem Landgericht Wiesenbaden erzielt werden. Es wurden deshalb drei weitere Verhandlungstage angesetzt. Am 09. Mai um 9 Uhr geht es in die nächste Runde, die weiteren Termine werden noch rechtzeitig mitgeteilt. NACHRICHTEN REGIONAL bleibt weiterhin am Ball und wird seine Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.
 

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