21 | 09 | 2018

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Millionenschaden im Offshore-Windpark Alpha Ventus an der niedersächsischen Nordseeküste

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Schwere Stahlkonstruktion gebrochen - Ursache noch unklar

Der Schaden an einer Windkraftanlage im Offshore-Windpark Alpha Ventus vor der niedersächsischen Nordseeküste in der Deutschen Bucht ist offenbar erheblich schwerwiegender als bislang bekannt. Das haben Recherchen des NDR Regionalmagazins „Hallo Niedersachsen“ ergeben. Offensichtlich ist in dem Windpark nahezu das komplette Maschinenhaus einer Windkraftanlage rund 90 Meter tief abgestürzt. Zunächst hatte es geheißen, es sei eine Kunststoffverkleidung ins Meer gefallen. Ein Sprecher der Windenergieagentur Bremen/Bremerhaven (WAB) bezeichnete den Vorfall gegenüber dem NDR nun als „kapitalen Schaden“, wie er bislang noch nicht vorgekommen sei. Dieser dürfte in die Millionen gehen. Der Hersteller hat den Zutritt auf die Anlage gesperrt. Zwei weitere Windparks in der Nordsee sind von der Sperrung betroffen, in denen insgesamt 126 baugleiche Modelle installiert sind.

Nach Angaben des zuständigen Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg seien die vorliegenden Prüfberichte in Ordnung gewesen. Im April war offenbar die schwere Stahlkonstruktion, die die Kunststoffverkleidung der Windkraftanlage trägt, völlig überraschend gebrochen. Die Teile stürzten ins Wasser. Während des Vorfalls hatte sich niemand auf der Anlage aufgehalten. Die Ursache ist noch unklar. (red.)
 

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