21 | 07 | 2018

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Neuer Schadsoftware-Trend: Schadsoftware stiehlt Rechenleistung um Cryptowährungen wie Bitcoins zu generieren

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Dramatischer Anstieg von Coinmining Schadsoftware auf Windows Betriebssystem - Erpressungssoftware - sogenannte Ransomwaren - geht zurück

 
Mainz. Experten stellen eine zunehmende Bedrohung durch Schadsoftware fest, die Rechenleistung für Cryptowährungen stiehlt. Zu diesem Befund kommt das unabhänige Magdeburger Forschungsintitut AV-Test in einem aktuellen Security Report, der dem SWR vorliegt. Kriminelle Cyberangreifer entwickeln demnach zunehmend Schadcode zum Schürfen digitaler Währung, indem sie die Rechenleistung der angegriffenen Computer abzapfen. Laut den Experten von AV-Test ist das eine Trendwende, denn gleichzeitig ging der Einsatz von Erpressungssoftware -  sogenannter Ransomware – im ersten Quartal 2018 stark zurück. Im Gegnsatz zu Ransomware ist die neue Form der Angriffe für den betroffenen Nutzer nicht zu erkennen, da die Täter kein Geld erpressen, sondern die heimlich gestohlene Rechenkapazität verkaufen. Die digitalen Gewinne gehen unsichtbar und ohne Umwege auf anonyme Onlinekonten. Die Rechenprozesse finden im Hintergrund, unbemerkt statt. Der Rechner wird dabei nicht beschädigt, aber die Rechenleistung wird zum Errechnen von Kryptowährung wie Bitcoin, Litecoin und Ethereum abgezweigt.

„Fake-Science“ im Südwesten - Sendung "ARD exklusiv am Montag 23. Juli um 21.45 Uhr

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Wissenschaftsskandal um „Fake-Science“: Auch Universitäten und Unternehmen im Südwesten betroffen

Mehrere tausend deutsche Wissenschaftler sind in einen weltweiten Skandal um scheinwissenschaftliche Zeitschriften verwickelt. Das haben Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ergeben, an denen auch der SWR beteiligt war. Im Mittelpunkt der Recherchen stehen die Verlage „WASET“ und „OMICS“, die in der Türkei bzw. Indien angesiedelt sind. Die Verlage veröffentlichen zahlreiche Fachzeitschriften, die im Verdacht stehen unwissenschaftlich und unseriös zu arbeiten. Gegen den OMICS-Verlag läuft daher bereits ein Gerichtsverfahren in den USA. „WASET“ und „OMICS“ behaupten Forschungsergebnisse wie international üblich vor Veröffentlichung anderen erfahrenen Wissenschaftlern zur Prüfung und Korrektur vorzulegen. Den Recherchen zufolge geschieht dies jedoch meist nicht. Eingereichte Studien werden oft binnen Tagen publiziert. Auf diese Weise gelangen demnach nicht selten fragwürdige, falsche oder gar betrügerische Studien mit scheinbar wissenschaftlichem Gütesiegel an die Öffentlichkeit. In den Veröffentlichungen der beiden Verlage finden sich auch die Namen zahlreicher Wissenschaftler aus dem Südwesten. Betroffene Einrichtungen sind unter anderem: Das KIT Karlsruhe, die Unis Heidelberg, Tübingen und Mainz sowie die Unternehmen Bosch GmbH und das Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim.

Dr. Cornelia Nenz aus Mecklenburg-Vorpommern zur Vorsitzenden des NDR Rundfunkrats gewählt

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Der NDR Rundfunkrat ist ehrenamtlich tätig


Dr. Cornelia Nenz aus Mecklenburg-Vorpommern wird neue Vorsitzende des NDR Rundfunkrats. Das Gremium wählte sie am Freitag, 6. Juli, in Hamburg zur Nachfolgerin von Dr. Günter Hörmann. Der Vorsitz wechselt gemäß NDR-Staatsvertrag alle 15 Monate in der Reihenfolge Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, in diesem Fall zum 2. September 2018. Dr. Cornelia Nenz ist in den NDR Rundfunkrat entsandt vom Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V., dem sie seit 2015 vorsitzt. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin war sie Sängerin und Dramaturgin, später Intendantin des Staatlichen Folklore Ensembles der DDR. Von 1993 bis 2016 leitete sie als Direktorin das Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen. Dem NDR Rundfunkrat gehört Dr. Cornelia Nenz seit 2017 an. Zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde Anke Schwitzer (CDU Landesverband Schleswig-Holstein), 2. stellvertretende Vorsitzende ist künftig Ute Schwiegershausen (Unternehmerverbände Niedersachsen e. V.).

Der Wind wird uns tragen

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Kunst(früh)stück zu Abbas Kiarostami im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern - Am Sonntag, 29. Juli um 11 Uhr

„Der Wind wird uns tragen“ heißt das Motto des Kunst(früh)stücks am Sonntag, 29. Juli, um 11 Uhr zur gleichnamigen Sonderausstellung mit Fotos und Filmen von Abbas Kiarostami (1940-2016) im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. Nach einem Rundgang in der Ausstellung mit Kurator Dr. Heinz Höfchen folgt eine Lesung der Lyrik des iranischen Künstlers, der zu den wichtigsten des Jahrhunderts gehört. In der konzentrierten Werkschau sind stille und bewegte Bilder des großen Fotografen, Lyrikers und Regisseurs zu sehen. Natur und Mensch stehen im Mittelpunkt seines herausragenden Schaffens, das durchdrungen ist von der Poesie der Einsamkeit und monumentaler Leichtigkeit. Bekannt geworden als Filmregisseur von Filmen wie „Der Wind wird uns tragen“ (1999) oder „Like Someone in Love“ (2012) gilt Kiarostami als einer der großen Regisseure des Weltkinos. Neben seiner Filmkunst steht gleichbedeutend ein herausragendes fotografisches Schaffen, das es zu entdecken gilt. Besonders in der schwarz-weißen Fotoserie „Snow White“ findet er zu einer poetisch geprägten, minimalistischen Auseinandersetzung mit Landschaften seiner persischen Heimat.

Asylaffäre Bremen: Fehler in Revisionsberichten des BAMF

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Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen unverändert weiter

In den internen Revisionsberichten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) tauchen nach Recherchen von NDR und Radio Bremen teilweise falsche Behauptungen auf. In dem Bericht der internen Revision des BAMF hatte es geheißen, Bremen sei bei den überprüften Verfahren „lediglich für 142“ örtlich zuständig gewesen, habe aber 1371 Asylentscheidungen getroffen. Dies sei ein „außergewöhnlicher“ Wert. Auf Nachfrage erklärte das BAMF nun gegenüber NDR und Radio Bremen, der Wert sei zwar hoch, aber die Bremer Außenstelle sei tatsächlich „zeitweise für Antragstellende aus anderen Zuständigkeitsbereichen zuständig“ gewesen. Dies sei der inneren Revision „zum Zeitpunkt der Prüfung nicht bekannt“ gewesen.

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Dossier: Die medienpolitischen Beiträge von „Zapp“ jetzt gebündelt bei NDR.de

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Wissensbank und Archiv  medienöpolitischer Berichterstattung

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue spricht von 2018 als „einem der wichtigsten Jahre für die Zukunft der Medien“ insgesamt und der öffentlich-rechtlichen im Besonderen. Was ist der Auftrag der Sender, wie sollen sie aufgestellt sein, das sind die inhaltlichen Kernfragen. Georg Restle, Redaktionsleiter und Moderator von „Monitor“ (WDR), erachtet „grundlegende Reformen als notwendig“, wenn die Öffentlich-Rechtlichen die Gesellschaft auch in Zukunft hinter sich haben wollten. Darin besteht Einigkeit mit dem Privatsenderverband VPRT. Dessen Vorstandsvorsitzender, der n-tv-Geschäftsführer Hans Demmel, glaubt, „wir haben ein Zeitfenster, in dem sich eine ganze Menge bewegt. Und das Ganze passiert vor dem Hintergrund einer massiv schwindenden Akzeptanz.“ Um auf dem Feld der Medienpolitik Orientierung zu bieten, bündelt das NDR Magazin „Zapp“ seine medienpolitischen Beiträge jetzt in einem umfangreichen Dossier. Es  bietet eine dreistellige Anzahl von „Zapp“-Beiträgen aus den vergangenen zehn Jahren. Sie sind nach thematischen Schlagwörtern katalogisiert und so für die Nutzerinnen und Nutzer wieder zugänglich.

BUCHTIPP: "Deutschland im Umbruch" - von Autor Willi Wimmer - Erhältlich beim KOPP Verlag

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Vom Diskurs zum Konkurs - eine Republik wird abgewickelt

Und hier die Buchbeschreibung vom KOPP Verlag: »Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Willy Wimmer, ist einer der erfahrensten und profiliertesten Beobachter der politischen Szene. In seinem Buch Deutschland im Umbruch berichtet der Experte für Sicherheitspolitik und internationale Angelegenheit aus seiner 33-jährigen Tätigkeit als Parlamentarier der CDU, und er liefert eine bestechende Analyse der heutigen Situation. Dass dies nicht ohne massive Kritik an der Aggressionspolitik des Westens, insbesondere der USA und der von ihr gesteuerten NATO gegenüber Russland möglich ist, liegt auf der Hand. (...) Als >Speerspitze< dieser Konflikt- und Kriegspartei nennt er die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, und den republikanischen Senator John McCain. (...) Fast beiläufig berichtet Wimmer von Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Militär, zum Beispiel mit dem Generalleutnant a.D. und kurzfristigen Nationalen Sicherheitsberater Michael T. Flynn. Er war Chef des Militärgeheimdienstes DIA und brachte ans Licht, dass der IS, die >Brandstifterorganisation im Nahen und Mittleren Osten< (so Wimmer), auf amerikanische Initiative zurückgeht. (...)

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