Müssen Gemeinde und DRK Haßloch liefern? – Eine Hand wäscht die andere? – Wie Personen von der Hasslocher Politik „verheizt“ werden!
Dennis Messer (CDU), Inhaber der Firma innofabrik GmbH, Haßloch, soll Nachfolger des zum Rücktritt gezwungenen Marcel Wirdemann (CDU) werden. Zum Rücktritt wurde Wirdemann vom amtierenden Bürgermeister Tobias Meyer (CDU) aufgefordert. Dass ausgerechnet Dennis Messer, und nicht Daniel Mischon nun von der CDU als ehrenamtlicher Beigeordneter für die Haßlocher Verwaltung vorgeschlagen wurde, gibt viele politische Rätsel auf, wo sich doch Mischon schon Jahre lang für seine Partei „krumm“ macht. Des Rätsels Lösung ist allerdings eine ganz andere Geschichte. Messer, Inhaber der Firma INNOFABRIK war vom DRK Haßloch begünstigt, als es um die Corona-Impfzentren in Haßloch ging. Hier hatte er nicht nur Unterstützung von seinem CDU-Parteifreund Steiniger in Berlin, sondern auch vom DRK Haßloch bekommen. Auch die Haßlocher Verwaltung soll von der Firma innofabrik finanziell profitiert haben, Messer soll nicht nur dem DRK Haßloch, sondern auch der Gemeinde Haßloch eine neue Webseite erstellt haben, und dies kostenlos? Dafür sei Messer vom DRK und der Gemeinde Haßloch mit einem Impf-Testzentrum bedacht worden, mit dem er sehr viel Geld verdient haben soll. Als Dank für seine politische Treue soll er nun mit einem „Beigeordneten-Posten“ im Haßlocher Rathaus belohnt werden? Schließlich wäscht eine Hand die andere. Und Bürgermeister Meyer (CDU) und sein ehrenamtlicher Beigeordneter Trösch (SPD), auch Schatzmeister beim DRK Haßloch, sind nun im Zugzwang und müssen liefern?
Mit einem Beigeordneten-Posten im Haßlocher Rathaus, wollen nun CDU und SPD Dennis Messer belohnen und können sich auch ihrer Sache sicher sein, dass sie ihren Kandidaten durchbringen? Die Koalition von CDU und SPD haben schließlich im Haßlocher Rathaus die Mehrheit. Aufpassen sollte Messer dennoch, dass er von der Politik – wie viele andere zuvor, wenn man nicht mehr funktioniert – verheizt wird. Doch ein Messer im Rathaus wäre für Meyer und auch Trösch ideal, man hätte zwei Fliegen mit einer „Klappe“ geschlagen. Man hätte alles in einer Hand, die Übersicht über alle Daten und deshalb eine gewisse Transparenz über die Mitarbeiter im Rathaus. Doch kann so etwas gewollt sein? Denn das Datenleck bei Innofabrik von vertraulichen Daten in der Corona-Zeit steckt noch vielen Bürgerinnen und Bürgern in Haßloch in den Knochen?
Vergessen haben diesen Vorfall viele noch nicht, dass die Firma INNOFABRIK mit seinem Inhaber Dennis Messer erheblich in die Kritik geraten ist, als es in der Corona-Zeit um das Datenleck vieler Impfstationen ging, auch die von Haßloch, wo Patientendaten in falsche Hände geraten sind. Sogar das Deutsche Ärzteblatt hatte darüber berichtet, Ärzte waren seinerzeit mehr als besorgt über diesen Vorfall. Denn Dennis Messer hatte die entsprechende Technik entwickelt, die noch viele Sicherheitsmängel aufwies. Obwohl das DRK seinerzeit Strafanzeige gestellt hatte, hat man danach nichts mehr über diesen Vorfall gehört. Unsicherheit besteht immer noch, weil man bis heute nicht weiß, in welche Kanäle diese Daten geflossen sind und welche Haßlocher Bürger davon betroffen waren, https://www.aerzteblatt.de/news/erneut-sicherheitsluecke-bei-coronaschnelltests-2d30cf66-8089-49a5-8a08-dae92c9d43b8
Doch gerade jetzt erinnert man sich wieder über diesen Vorfall, wenn es um einen Rathaus-Posten geht und Dennis Messer wieder im Spiel ist, der womöglich auch im Rathaus an viele vertraulichen Daten als IT-Fachmann käme. Denn noch immer ist man auch verunsichert darüber, was damals mit den Daten bei der Neugestaltung der Webseiten der Gemeinde und die vom Roten Kreuz passiert ist. Einige Vorkommnisse hatte NR seinerzeit hinterfragt: „E-mails von NR an Personen im Haßlocher Rathaus sind dort nicht mehr angekommen“, sie sind einfach verschwunden. Beim ehemaligen Pressesprecher und dem Datenschutzbeauftragten der Gemeinde Haßloch wurde seinerzeit nachgefragt, ohne dass unsere Redaktion eine ordentliche Auskunft erhalten hätte. Es wurde auch beim rheinland-pfälzischen Datenschutzbeauftragten um Prüfung gebeten, ob auch Daten im Rathaus von dem Datenleck betroffen waren. Auch diese Anfrage blieb ohne Rückmeldung, weil anscheinend auch dieser Vorfall unter den Teppich gekehrt werden sollte. Dass gerade vertrauliche Daten von Patienten durch die Firma INNOFABRIK öffentich wurden, wurde von vielen Haßlocherinnen und Haßlochern als Skandal gewertet. Inwieweit Messer damals auch Zugriff auf andere vertrauliche Patientendaten hatte, ist bis heute nicht bekannt.
Inzwischen scheint über den Vorfall „Gras“ gewachsen zu sein, das damalige Datenleck scheint auch die Christliche Partei (CDU) und auch die Sozialdemokraten (SPD) nicht mehr sonderlich zu interessieren. Alles „Schnee“ von gestern, Hauptsache man hat einen Kandidaten für das Haßlocher Rathaus, den man als ehrenamtlicher Beigeordneter instrumentalisieren kann? Und zudem noch ein Fachmannist, spezialisiert auf den Zugriff von vertraulichen Daten, wenn die Notwendigkeit dafür besteht. Die Rathausspitze könnte mit diesem IT-Mann auch ein „gläsernes Rathaus“ schaffen. Alles wäre unter „Kontrolle“, vermuten verschiedene Insider. „NEIN“, sagen viele Bürgerinnen und Bürger, das kann nicht sein. Über eine solche Entwicklung im Rathaus sind viele besorgt.
Alleine von solchen Vorschlägen sollten sich daher CDU, als auch SPD schnellstens verabschieden, zumal man mit einer solchen politischen Entwicklung Korruption Tür und Tor öffnen würde?, war auch aus anderen politischen Kreisen zu hören. Wie Dennis Messer auf seiner Webseite in der Corona-Zeit selbst veröffentlichte, habe die Firma INNOFABRIK eine webbasierte Software nicht nur für Corona-Testzentren entwickelt, die auch in Schulzentren, Arztpraxen, Apotheken, im Einzelhandel und der Gastronomie zum Einsatz gekommen ist. Messer teilte auch folgendes mit: „Nachdem in Haßloch ebenfalls ein Testzentrum entstehen sollte war für uns klar, dass wir das DRK Haßloch-Meckenheim e.V. in der Organisation des lokalen Testzentrums mit innofabrik unterstützen möchten. Gemeinsam mit dem DRK-Hassloch entwickelte innofabrik daher eine Software für Corona-Testzentren – die Grundlage für unser deutschlandweites Software-Produkt“, hier das Ergebnis seines Engagements? https://innofabrik.de/
Konsequenzen der Behörden: „Die Lücke wurde den zuständigen Datenschutzbehörden (vor allem dem Landesbeauftragten für den Datenschutz in Rheinland-Pfalz) gemeldet. Da der Fehler schnell behoben worden sei und nach offiziellen Einschätzungen kein massiver Missbrauch der Daten bekannt wurde, kam es in der Folge zu keinen weitreichenden, öffentlich bekannten Strafmaßnahmen gegen das Unternehmen“, so die seinerzeitige öffentliche Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten.
Wie hat das Engagement von Dennis Messer begonnen?
Als Schüler hatte sich Dennis Messer bereits für Technik interessiert. Im Hannah-Arendt-Gymnasium war er Mitbegründer des Roboter-Teams LEGOMANIA, das Interesse ging auch an seine jüngere Schwester Miriam Messer später über https://hagh.net/seiten/926. Im Jahre 2011 nahm Dennis Messer mit seinen beiden Schulfreunden Simon Frübis und Felix Hasselwander an der Weltmeisterschaft der World Robot Olympiad in Manila (Philippinen) teil, die sich erneut für die WRO in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emiraten) qualifizieren.
Inzwischen ist Dennis Messer nicht nur Geschäftsführer der Firma innofabrik, der ein Testzentrum in der Corona-Zeit gemeinsam mit dem DRK betrieben und die Software dazu entwickelt hatte, er hat auch für viele Firmen neue Webseiten entwickelt, darunter auch für die Firma Frick GmbH in Haßloch https://innofabrik.de/showcase/entwicklung-einer-webseite-fuer-frick-gmbh/ oder die Firma JuRec IT in Landau, die ein neues Gesicht erhielten https://jurec-it.de/impressum/ Dennis Messer ist seit einigen Jahren auch politisch engagiert, ist CDU-Mitglied und gehört dem Haßlocher Gemeinderat an, ist außerdem CDU-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Orts-Partei. Er ist politisch aktiv in dem Bereichen Bau-, Verkehrs- und Entwicklungsausschuss sowie im Aufsichtsrat der Haßlocher Immobilien Gesellschaft (HIK). Messer ist auch Mitbegründer und Gesellschafter der Firma https://verwaltimo.de/, die ein KI-gesteuertes Programm entwickelte. Doch wehe dem, wenn man sich zum politischen „Instrument“ machen lässt?
Wie auch NACHRICHTEN REGIONAL aus Parteikreisen erfahren hat, befindet sich Dennis Messer noch im Urlaub, der sich über eine Bewerbung als ehrenamtlicher Beigeordneter und Nachfolger von Marcel Wirdemann noch äußern will. Wir bleiben wegen seiner Entscheidung am Ball und werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.













