Dirk Letzelter und Katharina Schuler werfen den Hut in den Ring – Daniel Mischon in Vergessenheit geraten?
Das Personal-Karussell um die Nachfolge des unfreiwillig zurückgetretenen ehrenamtlichen Beigeordneten Marcel Wirdemann im Haßlocher Rathaus dreht sich weiter. Aus gut unterrichteten Kreisen hat NACHRICHTEN REGIONAL vor einigen Tagen erfahren, dass das CDU-Mitglied Dirk Letzelter den Hut in den Ring für dieses Amt geworfen und sich für die Nachfolge von Marcel Wirdemann beworben hätte. Auch Katharina Schuler von der CDU soll sich für das Amt des ehrenamtlichen Beigeordneten interessieren. Doch im Gespräch soll auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Mischon sein. Ist er der „lachende“ Dritte oder als Bewerber bereits in Vergessenheit geraten? Unter vorgehaltener Hand wird erzählt, dass er von den beiden SPD-Mitgliedern Dieter Schuhmacher und seiner Tochter Beate Gabrisch bei einer Vorstellung seiner Bewerbung im Rat unterstützt werde. Zur Zeit hält er sich mit seiner Bewerbung öffentlich zurück. Aus CDU-Kreisen hat unsere Redaktion auch erfahren, dass derzeit innerhalb der Partei ein „Hauen“ und „Stechen“ um die Nachfolge von Wirdemann stattfinde. Nach Koalitionsvereinbarungen zwischen SPD und CDU steht der CDU der 2. Ehrenamtliche Beigeordnete zu.
Um Marcel Wirdemann ist es seit seinem unfreiwilligen Rücktritt vor einigen Monaten ruhig geworden, dennoch engagiert er sich in der CDU und bleibt der Partei auch treu. Gerüchten zufolge sollen eigene Parteimitglieder seinerzeit sein Privat- unf Eheleben durchleuchtet und ihn deshalb an den Pranger gestellt haben, was anscheinend in solchen Kreisen üblich sei, hat NR von Insidern erfahren. Dies sei ein „übles Spiel“ gegen Wirdemann gewesen, hat uns ein „Vertrauter“ berichtet. Dass er von Bürgermeister Tobias Meyer zum Rücktritt aufgefordert worden sei, sei ein persönlicher Affront gegen Wirdemann gewesen, berichten auch Personen, die die internen Querelen schon monatelang verfolgten. Andere wiederum geben dem Bürgermeister Recht. Keiner der Parteien wollen jetzt Personen namentlich vorschlagen, die für die Nachfolge von Marcel Wirdemann geeignet wären. Also bleibt es beim Alten, die Suche für das Amt eines Bewerbers geht in die nächste Runde.
Doch es geht nicht nur um die Besetzung des ehrenamtlichen Beigeordneten Wirdemann wegen seines unfreiwilligen Rücktritts. Es geht auch im Haßlocher Großdorf das Gerücht um, dass nach dem Bruch der Koalition zwischen CDU/GRÜNEN/FWG die Arbeit des hauptamtlichen 1. Beigeordnete Carsten Borck (parteilos) inzwischen immer öfters kritisiert wird. Gerüchte werden über ihn wegen seiner Arbeitsweise gestreut. Immer wieder werde er zu Unrecht kritisiert, war weiterhin zu hören. Zumindest haben wir in diesem Zusammenhang auch erfahren, dass Bürgermeister Tobias Meyer zur Klausurtagung das gesamte Führungspersonal der Gemeinde eingeladen hatte. NR ist auf ein diesbezügliches Foto auf Facebook am 15.04.2026 hingewiesen worden, wer fehlte, war der 1. hauptamtliche Beigeordnete Carsten Borck. Was kann also vermutet werden: Der Hauptamtliche Beigeordnete gehört nicht mehr zum Führungspersonal des Haßlocher Rathauses? Oder man wollte ihn erst garnicht dabei haben? Aus sicheren Quellen hat unsere Redaktion auch erfahren, dass der Termin der Klausurtagung vom Bürgermeister ausgerechnet auf einen Termin gelegt wurde, wo Carsten Borck im Urlaub ist. Wie kann man also ein solches Vorgehen bezeichnen? Seit der letzten Kommunalwahl, wo sich CDU und SPD als Koalition zusammen geschlossen haben, wird es deutlich massiver: Personen werden aus ihrem Amt „gemobbt“, verunglimpft und aus ihren Ämtern gedrängt. Immerhin wurde Carsten Borck seinerzeit von den GRÜNEN vorgeschlagen, nachdem ein CDU-Kandidat vorgeschlagen, aber als Bewerben nicht zugelassen wurde. Inzwischen wird sogar Borcks Rücktritt forciert. Insider sind erschüttert über das Verhalten von CDU und SPD.
Nun scheinen im Haßlocher Rathaus auch Diskussionen aufgekommen zu sein, ob man einen 2. ehrenamtlichen Beigeordneten überhaupt noch brauche. Diese Diskussionen scheinen wegen anstehenden Sparmassnahmen der kommenden Haushaltsplanungen geführt zu werden? Vor Jahren hatten die Haßlocher GRÜNEN schon einmal solche Diskussionen ins Gespräch gebrcht, dass die Verwaltung aus Gründen von Sparmaßnahmen prüfen soll, ob ein 2. ehrenamtlichen Beigeordneter überhaupt benötigt wird. Gespannt kann man jetzt schon sein, wer von den Parteien diese Diskussionen in die nächsten Haushaltsberatungen einbringt? Vielleicht wird ein solcher Antrag sogar von der Haßlocher AfD gestellt? Also abwarten, was noch kommt!











