Sie ist die einzige Bewerberin – Und hat bereits die Zusage und Unterstützung der CDU
Christine Meyer hat sich erneut als ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte bei der Gemeinde Haßloch beworben. Aus gut unterrichteten Kreisen hat NACHRICHTEN REGIONAL erfahren, dass keine weiteren Bewerbungen im Haßlocher Rathaus eingegangen sind. Am 23. August 2024 endete die Bewerbungsfrist. Am Rande des protestantischen Gemeindefestes am vergangenen Wochenende hat unsere Redakteurin erfahren, dass Christine Meyer auch von den CDU-Frauen bei ihrer Bewerbung Unterstützung zugesagt wurde. Auch von anderen CDU-Mitgliedern wurde sie motiviert, sich für das Amt der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten zu bewerben. Dies sieht Christine Meyer positiv, immerhin wurde ihr eine gute Arbeit bestätigt. Wie sie selbst berichtete, hat ihr das Ehrenamt in den zurückliegenden fünf Jahren viel Spaß gemacht, sie habe einige Projekte anstoßen können und sie freue sich jetzt schon, wenn sie vom Haßlocher Gemeinderat wiedergewählt wird.
Mit einem Flyer „Wo drückt der Frauen-Schuh?“ hatte Christine Meyer bereits als ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Haßloch auf sich und ihre Arbeit aufmerksam gemacht. Darin ging es um die Themen „Armut im Alter“, „Gewalt und Missbrauch“ sowie „Pflege von Angehörigen“, um nur einige zu nennen. Dass sie gerade von CDU-Mitgliedern dazu motiviert worden sei, sich erneut für dieses Amt zu bewerben, bestätige ihr, dass sie ihre Arbeit neutral ausgeübt habe. Darauf ist sie deshalb stolz, „weil Frauen zusammenhalten sollten“. Weil Frauen in wichtigen Positionen unterpräsentiert seien, müsse man sich gegenseitig unterstützen, sagt die engagierte Frau und verweist auch auf den jährlichen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Gerade für solche Frauen müsse man sich stark machen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Deshalb sei auch eine zentrale Anlaufstelle in Haßloch wichtig. „Frauen müssen wissen, wo sie sich hinwenden können“, deshalb sollten regelmäßige Sprechstunden angeboten werden, um sich Rat und Hilfe zu holen. Sprechstunden wurden von ihr auch in der zurückliegenden Zeit angeboten, die auch genutzt wurden.
Da Christine Meyer ihre bisherige ehrenamtliche Tätigkeit unendlich viel Spaß gemacht hat wünscht sie sich, dass sie das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wieder ausüben kann. Gerne will sie dabei helfen, auch andere Frauen stark zu machen und für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau in unserer Gesellschaft zu kämpfen.








